Zweitwohnung aus Beruflichen Gründen GEZ 2013 absetzbar ???

3 Antworten

Versuchen kannst Du es. Wenn der Finanzbeamte bei seiner Meinung bleibt, hast Du neben dem Einspruch gegen den Bescheid noch die Klage vor dem Finanzgericht und die Revision zum Bundesfinanzhof. In 5 bis 10 Jahren stellt sich dann heraus, wer recht hat.

Ich bin in derselben Lage und bin bisher immer davon ausgegangen, dass solche Ausgaben (auch wenn man einen Fernseher hat) aus der DHF veranlasst sind.

Da ich bereits ein Urteil gefunden habe, nach dem auch der Fernseher selbst (aus der Zeit vor 2013) mit angesetzt werden kann, sehe ich keinen Grund, warum das für den Rundfunkbeitrag nicht gelten sollte.

nach dem auch der Fernseher selbst (aus der Zeit vor 2013) mit angesetzt werden kann, sehe ich keinen Grund, warum das für den Rundfunkbeitrag nicht gelten sollte.

Und schon gar nicht, wenn der Beitrag sogar dann erhoben wird, wenn man gar nicht guckt.

Völlig richtig.

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Ich habe sogar meine Erstwohnung nicht zum Vergnügen, sondern aus Notwendigkeit. Der Beamte im Finanzamt (ob er gut ist, kannst Du nicht beurteilen) hat Dir richtig Auskunft erteilt. Die Rundfunkgebühr in der Zweitwohnung ist privater Natur, da Du ein Gerät privat nutzen könntest und somit eine Abgrenzung nicht möglich ist. Urteile zu derart gelagerten Fällen gibt es massenweise.

Urteile zu derart gelagerten Fällen gibt es massenweise.

Logisch, weil die Rundfunkgebühr in der jetzigen Auspräfung ja schon sooooo lange existiert, dass schon "massenweise" Leute Einspruch gegen den Nichtansatz in ihrer Steuerfestsetzung einlegen konnten und das Verfahren bis vor den BFH treiben konnten.

Deiner Argumentation zufolge dürften auch die übrigen Nebenkosten wie Grundsteuer, Schonsteinfeger usw. bei der DHHF nicht angesetzt werden, weil du ja die auch in deiner Erstwohnung zahlen musst und es dort privat veranlasst ist.

Tststs...

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Umzug aus beruflichen Gründen nur zur Hälfte von der Steuer absetzbar, weil Partner mit umgezogen ist - anfechtbar?

Hallo zusammen, ich bin letztes Jahr aus beruflichen Gründen (Arbeitswegverkürzung um 2 Stunden pro Tag) in eine andere Stadt umgezogen. Mein Partner ist natürlich mit mir umgezogen, ist dann zunächst zu seiner Arbeitsstelle in unseren ehemaligen Wohnort gependelt und hat schließlich nach 2 Monaten auch eine neue Arbeitsstelle in der Nähe unseres jetzigen Wohnorts gefunden. Das Finanzamt hat mir jetzt nur die Hälfte der Umzugskosten angerechnet, da anzunehmen sei, dass ich die Kosten mit meinem Partner hälftig geteilt hätte. Außerdem wurde mir auch die Kosten-Pauschale für meinen mitumgezogenen Freund gestrichen (bei Ehepartner ist sie ja einfach direkt doppelt so hoch wie für Ledige). Dazu folgende Fragen: Ist es richtig, dass mein Partner für eine Umzugskostenteilung zwar relevant ist für die Kosten-Pauschale aber nicht gewertet wird? Kann ich diesen Bescheid anfechten, da mein Partner ja keinen beruflichen Vorteil/Grund für diesen Umzug hatte, ihn somit nicht absetzen kann und eine hälftige Kostenbeteilung damit in 2-facher Hinsicht unangebracht wäre? Gibt es eine Möglichkeit, dass er in seiner Steuererklärung die andere Hälfte der Kosten oder zumindest die Pauschale absetzen kann? Die Speditionskosten kann er auch nicht angeben, da es keine explizite Angabe zu den Lohnkosten auf der Rechnung gibt und wir außerdem in bar bezahlt haben. Ich bin echt enttäuscht, da wir nun nur ca. 1/3 der erwarteten Erstattung für den Umzug bekommen... Danke schonmal für eure Antworten!!

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