Zweitwohnsteuer zahlen?

3 Antworten

  1. Dir steht eine zweite Wohnung zur Verfügung.

  2. Diese Wohnung hast Du nicht, weil Du sie persönlich für die Berufsausübung benötigst. § 3 Abs. 1 der Satzung

  3. Also ist es eine Art Wochenend- Ferienwohnung.

  4. Damit trifft der Tatbestand "Zweitwohnung" zu.

  5. Maßstab ist nach § 4 Abs. 1 der Satzung der Mietwert (nicht die erzielte Miete) Multipliziert mit dem Verfügbarkeitsgrad nach § 5 der Satzung.

  6. Wenn Du die Wohnung nur allein nutzt und nicht vermietest, steht sie Dir zu 100 % zur Verfügung.

  7. Nehmen wir an es sind 60 qm, die Vergleichsmiete 8,- Euro = 480,- Euro, pro Jahr = 5..760,- Euro. Nicht vermietet. also für Dich zu 100 % verfügbar.

  8. Bemessungsgrundlage 5.760,- Euro * Steuer 12 % = 691,20 Zweitwohnungssteuer.

Bitte qm und Miete für Deine Wohnung selbst ergänzen und Du kannst die Steuer berechnen.

Vermietet doch das Haus, dann fällt diese Steuer doch gar nicht an. Außerdem handelt es sich bei Euch um eine Erbengemeinschaft - und diese ist zur Zahlung der Zweitwohnungssteuer verpflichtet, falls das Haus als Ferienwohnung genutzt wird. Bei alleinigem Leerstand, weil nicht vermietbar, entsteht noch keine Zahlungverpflichtung für Zweitwohnungssteuer.

Bei Eigentum gibt es passende Regelungen

Wenn das Landhaus "nähe Kiel" steht, müsstest Du erstmal feststellen, ob die Gemeinde, zu der das gehört, überhaupt Zweitwohnungsteuer erhebt, das machen nämlich lange nicht alle Städte in Deutschland und ich kenne kein einziges Dorf,das das tut.

das haus befindet sich im eckenförde.

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@Mikkey

ich verstehe in meinem fall einfach nicht wie die zweitwohnsteuer gemessen wird…lese andauern immer was mit x Prozente an nettokaltmiete = Steuer…ich zahle aber keine miete, da das haus Eigentum ist….

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@FinanceDani

Ist die Jahresrohmiete nicht zu ermitteln, so tritt an die Stelle des Mietwertes nach Absatz 2 die übliche Miete im Sinne des § 79 Absatz 2 Satz 2 des Bewertungsgesetzes.

(5) Ist die übliche Miete nicht zu ermitteln, so treten an deren Stelle sechs v. H. des gemeinen Wertes der Wohnung. Die Vorschrift des § 9 des Bewertungsgesetzes findet entsprechende Anwendung.

Zum Bewertungsgesetz gibt es hier andere Experten, aber

  • (orts-)übliche Miete oder
  • 6% des Werts

finde ich relativ deutlich.

P.S.: Liegt denn das Landhaus überhaupt im Stadtgebiet?

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@Mikkey

Lass Dir doch nicht alles aus der Nase ziehen (es ist also Kosel? oder doch nicht?), es gibt hier einige Ansatzpunkte, nach denen eine ZWS nicht gezahlt werden müsste:

  • Was tun die beiden Brüder? Wohnt von denen einer dauernd in dem Haus, so dass es für ihn eine Erstwohnung ist?
  • Ist es ein Haus, das in Wohnungen aufgeteilt ist? Sind Wohnungen einzeln vermietbar?
  • Kannst Du Dich aus der "Bewohnergemeinschaft" ausklinken?, Das heißt: Du wohnst dort gar nicht mehr (für ein paar hundert Euro kann man sich zwei-dreimal im Jahr auch ein gutes Hotelzimmer nehmen.,
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wem gehört ein haus wenn der bürge zahlen musste ?

Meine Eltern haben das Haus in dem sie wohnen auf den Namen meiner Schwester gekauft, als sie 18 wurde.Auch ein gewerbe haben sie auf ihren namen geführt welches sie verschuldet haben.Die haben ihr erzählt das sie ja keine Nachteile davon hätte und nun kam das Gegenteil heraus, Sie bekommt noch nicht mal Bafög um ihre Ausbildung zuende zu machen und die haben auf ihren Namen auch eine Menge schulden gemacht. In dem Haus direkt wohnen will meine Schwester nicht weil es zu weit zur Arbeit ist und meine Eltern leben schlimmer als Messis... (Keine Übertreibung) Mein(Stief) Großssvater , welcher Finanziell sehr gut abgesichert ist hat gebürgt damit der Kredit auch ohne Einkommen durchgeht und hatte für den fall der Fälle eine Lohnbescheinigung vorbereitet. Nun ist es so das meine Schwester das Haus abstossen will weil sie sich betrogen fühlt, unser Stiefvater sagte nur zu ihr: "Das Haus ist meine Altersvorsorge, was mit dir ist, ist mir egal..." Unser Stiefvater war aber so schlau und hat die Naivität meiner Schester ausgenutzt und sich Wohnrecht eintragen lassen. Nun hatte ich die Idee den Kredit platzen zu lassen, so das unser Großvater(der auf der Seite des Stiefvaters ist) zahlen muss, bleibt das Haus eigentum meiner Schwester und hat er hinterher Regressansprüche gegen sie ?? Auch würde ich gerne wissen ob man ihm das Wohnrecht aufgrund der Umstände absprechen kann, Danke

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Was kann unser Nachbar f. eine Grunddienstbarkeit (Abstandsfläche f. EFH in HH 0,8x12,5m) verlangen?

Wir möchten auf einem sehr schmalem Grundstück in HH ein EFH bauen. Bei der heutigen Vermessung wurde festgestellt, dass das Grundstück noch 80 cm schmaler als angegeben ist. Unsere einzige Möglichkeit, das Haus gem. unserer Baugenehmigung zu bauen, besteht mit einer Grunddienstbarkeit/ Baulast (für einen Teil unserer Abstandsfläche 0,8 x 12,5 m), die uns unser Nachbar einräumen müsste. Für das Erteilen einer Grunddienstbarkeit kann er aber eine bestimmte Summe X verlangen. Wie hoch ist diese üblicherweise oder gibt es sogar Richtlinien etc.? Das Nachbargrundstück ist mit einem 4-Familienhaus bebaut. Solange er das Gebäude nicht einreißen und etwas neues bauen möchte, entsteht im kein Nachteil daraus. Würde er dies tun, wäre es ohnehin wieder die potenzielle Gartenseite. Er hätte nichts zu verlieren. Um alles noch komplizierter zu machen: Das Grundstück wäre derzeit 623,-€ Wert. Da aus anderen Gründen wir aber bereits vor über 2 Jahren das Grundstück von der Stadt zugesagt bekommen haben, und die Gründe für die Verzögerung nicht zu verantworten haben, zahlen wir 351,-€/m² (den Wert on vor über 2 Jahren). Kann uns vielleicht jemand weiterhelfen?????

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Immobilie an Eltern verkaufen?

Mein Mann und seine beiden Brüder haben bereits vor 20 Jahren die Immobilie seiner Eltern überschrieben bekommen. Seine Eltern haben das Nießbrauchrecht. Nun sind wir gerade dabei eine Immobilie zu kaufen und würden dafür gerne für drei Kinder das Baukindergeld erhalten.

Können wir den Anteil meines Mannes an seine Eltern verkaufen (beim Schenken überschreitet es den Freibetrag). Gibt es die Möglichkeit, dass mein Mann erst ausgezahlt wird, wenn die Immobilie tatsächlich verkauft wird/ Geld einbringt?

Denn im Moment sind wir laut Grundbucheintrag Immobilienbesitzer. Jedoch ohne jeglichen Nutzen. Wir haben keinen finanziellen Vorteil. Selbst wenn das Haus einmal verkauft wird, wird das Geld für die Miete oder Pflege seiner Eltern verwendet. Es wäre schade auf das Baukindergeld zu verzichten.

Gibt es hier eine Möglichkeit nicht mehr im Grundbuch zu stehen und nur die Notarkosten und Grundbuchänderung zu zahlen?

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Vermietung an Eltern. Welche Alternative ist die steuerlich beste für mich?

Ich habe ein Haus mit 4 Wohneinheiten. 3 davon sind an Dritte vermietet. In die 4. sind meine Eltern gezogen. Aufgrund von sehr geringen Renten zahlen sie derzeit keine Miete. Jetzt muss ich mal langsam meine Steuererklärung machen und bin am überlegen welche Möglichkeiten es gibt und was das Finanzamt dazu sagen wird. 1. Ich habe keine Mietennahmen, aber das Finanzamt setzt automatisch 66% des Mietspiegels an? Richtig? Oder soll icjh eine fiktive Miete vorgeben? Dann müsste ich Einkünfte versteuern die ich nicht habe?

  1. Keine Miete = Mir werden Werbungskosten gestrichen? Nur für diese Wohnung oder komplett?

Das Gesamtpaket sieht wie folgt aus:

3 Wohnungen vermietet: Nettokaltmiete: EUR 1.000,00 / NK: EUR 340 Die Wohnung an meine Eltern kostenlos. (Mieteinnahme früher: EUR 400 / NK: EUR 112) 66% vom Mietspiegel wären etwa 250 EUR.

Ich zahle die Immobilie derzeit noch ab und werde noch ca. 8 Jahre dafür benötigen.

Kann ich vielleicht eine geringere Miete von sagan wir 250 EUR ansetzen und gleichzeitig eine Art Hausmeistervertrag über 150 EUR machen? Gartenpflege, ...

Vielen Dank für Eure Ideen und Ratschläge!!!

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Falsche Betriebs- und Nebenkostenabrechnung - strafrechtliche Folge für den Vermieter?

Ich weiß, das Thema geistert zum Ende des Jahres regelmäßig durchs Forum.

Folgender Fall: Eine Bekannte beauftragt mich mit der Überprüfung ihrer Nebenkostenabrechnung für 2014, da von ihr eine erhebliche Nachzahlung bei den Betriebskosten gefordert wird. Bei den Verbrauchskosten hingegen wurde ein Guthaben ausgewiesen. Folglich versuchte der Vermieter (große Vermietergesellschaft) die Vorauszahlungen für das Folgejahr um über 60% zu erhöhen.

Bei der Überprüfung stellte sich schnell heraus, dass alle Positionen der Betriebskostenabrechnung zu beanstanden sind. Entweder wurde ein falscher Umlageschlüssel verwendet oder vorhandene Gewerbeeinheiten nicht mit einbezogen. Selbst simple Berechnungspositionen (z.B. Grundsteuer) wurden betragsmäßig falsch erfasst, wie sich bei der Belegeinsicht herausstellte.

Auch die Belegeinsicht, die 8 Monate nach dem erfolgten Widerspruch stattfand, wurde quasi unmöglich gemacht, weil entscheidende Belege nicht vorlagen, bzw. nur selbsterstellte Listen von angeblich erfolgten Wartungen und Dienstleistungen vorgelegt wurden. Orginalbelege komplette Fehlanzeige.

Unnötig zu erwähnen, dass alle Positionen und Fehlbuchungen sich nur auf der Vermieter-Habenseite, sprich positiv für den Vermieter, auswirkten.

Widerspruch läuft weiterhin. Alles wird seinen Gang gehen, da es offensichtlich ist, dass die NK-Abrechnung zum größten Teil aus "gewürfelten" Zahlen besteht.

Wie sieht es aber strafrechtlich aus?

Wie sich durch Gespräche mit Nachbarn herausstellte - immerhin handelt es sich um ein 200 Parteien-Haus mit ausschließlich Mietwohnung die alle im Eigentum der Vermietungsgesellschaft stehen - hat jeder Mieter eine so geartete Abrechnung nebst Erhöhungsbegehren erhalten.

Nur wenige haben sich aus Angst gegen die Abrechnung gewehrt. Die überwiegende Mehrheit hat nachdem der Vermieter mit Kündigung, Schufa und Klage gedroht hat, gezahlt.

Klar, die die sich nicht einschüchtern ließen und nicht gezahlt haben, sind nun relativ fein raus. Im Klagefall muss der Vermieter seinem "schlechten" Geld noch gutes hinterher werfen. Aussicht auf Erfolg mit einer Klage hat er definitiv nicht.

Selbst wenn ich "nett" rechne, haben mindestens 180 Parteien bezahlt. Ausgehend von den vorliegenden Zahlen im Schnitt um die 800 €. Zwar hätten sie einen Rückforderungsanspruch, jedoch müssten die "Geprellten" ihren Anspruch gegen den Vermieter - jeder für sich - belegen und vor Gericht gehen.

Unterm Strich hat sich die Vermietungsgesellschaft auf diesem Weg über 140T€ - nur in diesem Haus - "erschlichen" und sich bereichert. Jedoch ist bekannt geworden, dass die Vermietgesellschaft im Bundesgebiet um 25.000 Wohnungen besitzt und vermietet.

Aus meiner Sicht ist das gewerblicher Betrug. Macht es Sinn Strafantrag zustellen?

Ach ja, bevor Nachfragen kommen: Es handelt sich um die BUWOG mit Sitz in Kiel. ..;-) Wäre dankbar, wenn Ihr eigene Erfahrungen oder Rechercheergebnisse - explizit mit diesem Unternehmen - an mich weiterleitet.

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Abwasser Kosten für Garten Teich?

Hallo Community,

Wir haben einem großen Teich im Garten gebaut. Regenwasser vom Dach wird in einen unterirdischen Tank gesammelt und in den Teich gepumpt nach Gebrauch. Das Wasser im Teich fließt in einen anderen unterirdischen Tank und wird durch ein künstliches Bach hochgepumpt.  

Wenn das Wasserniveau im Teich zu niedrig ist, dann wird Wasser automatisch von dem unterirdischen Tank hoch gepumpt. Für den Fall das nicht genug Regenwasser im Tank gesammelt hat, dann wird Wasser automatisch vom Haus genommen. Dieser Anschluss ist  einer extra, geeichten Zahler von der Stadt installiert und gemessen. 

Natürlich um den Teich zu füllen, haben wir viel Wasser benötigt und dieser Wasserverbrauch ist getrennt auf unser Wasser Rechnung gezeigt aber der Stadt hat auch die gleiche Menge als Abwasser in Rechnung gestellt. Bei meiner Nachfragen, haben sie gesagt dass es kein Abwasser Zahler gibt - das Wasserverbrauch wird berechnet plus die gleichen menge als Abwasser, das ist Standard Vorgehensweise.

Das Wasser im Teich ist ein geschlossenes System und  landet nie in den Abwasserkanal. Im Gegenteil, der Teichbauer sagte das nach 5 Jahren sollten wir das Wasser Komplet austauschen und den Teichfolie reinigen – er kann das übernehmen und wird das Wasser in sein Lastwagen Aussaugen und entsorgen.

 Gibt es eine Regel/Ausnahme in dieser Situation oder muss man für diesen Anschluss auch die Abwasser Gebühren zahlen? Vielen Dank in voraus.

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