Zwei Hauptmieter - Rückständige Kaution und Miete - Ein Hauptmieter wurde inhaftiert

4 Antworten

Warum werft Ihr die schreiben ein? Gut ihr seid Zeuge für einander. Einschreiben mit Quittung ist besser.

Also frsitlose Kündigung, sobald der MNietrückstand dafür reicht, oder es andere Gründe gibt.

Immer dran denken, es muss an beide Adressiert ein. am besten getrennt, denn die tragen ja wohl nicht den gleichen Namen.

In Anbetracht der schon entgangenen Mieten sollte es auch die paar Euro für die Einschreiben nicht ankommen.

Kann Sie das Mietverhältnis für beide auflösen und die Wohnung mit dem gesamten Hab und Gut räumen.

Warum sollte das nicht möglich sein, wenn sich der Vermieter damit einverstanden erklärt? Es liegt doch in seinem Ermessen, ob er die Kündigung annimmt oder nicht.

Zu Eurem Geld kommt Ihr so nicht so schnell. Wie wäre es, wenn Ihr mit der Mieterin Kontakt aufnehmt und diese dazu bringt, Hartz IV zu beantragen? Dann wären zumindest die laufenden Mietkosten gesichert. Denn wenn die Mieterin alle Rechtsmittel ausschöpft, dann habt Ihr zwar einen Titel, aber Geld seht Ihr deswegen noch lange nicht und die Wohnung ist auch nicht frei für eine Neuvermietung.

Meines Erachtens auch der gangbarste und pragmatischste Ansatz aus der verfahrenen Situation noch etwas zu machen.

Zumal ohne finanzielle Vorleistungen realisierbar. Ggf. zahlt das Jobcenter sogar die bisher aufgelaufenen Mietschulden um die drohende Obdachlosigkeit der jungen Frau zu vermeiden.

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@Juergen010

Ich hab da so meine Erfahrungen:

Jobcenter übernimmt keine rückständigen Mieten. Das macht das Sozialamt und auch nur, wenn Druck erzeugt wird: Ohne Vorlage der fristlosen Kündigung läuft nichts, oftmals auch erst nach rechtshängiger Räumungsklage. ABER: Der Mieter muß kooperieren und das machen manche Mieter einfach nicht, wieso auch immer.

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Wir hatten ihr angeboten sie kann ja bleiben, soll es regelen, wir helfen ihr auch. stattdessen macht sie jetzt stress und bedroht uns sogar usw. Grrr... ich versteh die Leute einfach nicht.

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Mieter verursacht Schaden und haut ab?

Ein Eigentümer vermietet seine Wohnung möbliert an eine berufstätige Person auf Zeit (5 Mon). Nur drei Wochen nach dem Einzug meldet der Mieter über die Schimmelbildung im oberen Bereich der Wände aufgrund der Baumängel in der Wohnung. Der Vermieter schickt einen Handwerker (keinen Sachverständiger) zum Überprüfen hin, der keinen Baumangel feststellt, aber viel Feuchtigkeit in der Innenwände. Dabei wird auch klar, dass die Whg überbelegt ist und anstatt einer Person, eine Familie (4 P) in der Whg eingezogen sind. Der Vermieter beschuldigt den Mieter aufgrund der Überbelegung, viel Kochen, nicht lüften und die Wäsche in der Wohnung trocknen die Schaden verursacht zu haben und erhöht  schriftlich die Miete um 15 % aufgrund der Überbelegung. Er fordert den Mieter an, die Schaden zu beheben. Der Mieter reagiert nicht und zahlt keine Miete mehr. Der Vermieter schickt für fällige Miete eine Mahnung. Aber eine Woche später erhält er einen Briefe vom Anwalt des Mieters, der den MV mit sofortiger Wirkung wegen schwerer gesundheitsgefährdender Mängel der Mietsache kündigt. Er schreibt auch, dass der Mieter bereits ausgezogen ist und wo soll den Schlüssel übergeben.

Also der Mieter verursacht durch Abnutzung die Schimmelbildung und haut ab!

Frage: Darf der Vermieter die fristlose Kündigung ablehnen? Bringt es noch den teuren Sachverständiger zu beauftragen? Darf der Vermieter die Kaution beibehalten und für die Reparaturen und die letzte Miete davon abziehen? Und wenn die Kaution die Reparaturkosten nicht abgedeckt? Kann der Vermieter - ohne die sofortige Kündigung zuzustimmen – die Rückgabe vom Schlüssel zustimmen um die Whg betreten zu können und die Reparaturen veranlassen? Muss der Mieter auf eine Wohnungsübergabe bestehen, oder darf er ohnehin die Kosten der beschädigten Inventar von der Kaution abziehen?

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