Zwangsversteigerung. Wann muss der Eigentümer raus?

2 Antworten

Der Eigentümer ist kein Mieter und daher ist keine Kündigungsfrist abzuwarten. Man kann ihn auffordern unverzüglich zu räumen.

Sollte er eine Wohnung für die nächsten 2 Monate schon sicher haben, würde ich mir das nachweisen lassen und fertig, denn eine Räumungsklage geht auch nciht schneller.

Sollte er sich weigern, oder keine Bemühungen zeigen etwas zu finden, kann man ohne Frist eine Räumungsklage anstrengen.

Bis zum Auszug hat er Nutzungsentschädigung zu zahlen. Dazu sidn die entstehenden Kosten für den Zeitraum (Finanzierung usw.) zu ermitteln. Ausserdem muss er natürlich die nebenkosten zahlen.

Da Du in diesem Fall nicht weißt, wann die Wohnung tatsächlich bezugsfrei ist und die notwendigen Verschönerungen abgeschlossen sind, kannst Du Deine bisherige Wohnung auch nicht planbar kündigen.

Die Mietkosten während Deiner Kündigungszeit mußt Du daher weiterhin einplanen!

Steuerliche Absetzbarkeit bei Sanierung einer denkmalgeschützten Immobilie

Ich spiele mit dem Gedanken eine denkmalgeschützte Immobilie aus dem Jahr 1750 zu erwerben. Derzeit gehört sie noch der Kirche und wurde in den letzten 20 Jahren nach und nach teilsaniert (Heizung, Fenster, Schieferdach), wobei immernoch erheblicher Sanierungsbedarf besteht (gesamte Elektrik, Sanitäre Anlagen, Dämmung, Fußböden). Der Kaufpreis beläuft sich auf ca. 100.000€ plus 50.000€ an geschätzten Sanierungkosten. In den ersten fünf Jahren soll das Objekt vermietet werden, danach ist eine Eigennutzung (mit evtl. Vermietung einer Einliegerwohnung) geplant. Jetzt stellt sich die Frage, wie und ob man die Sanierungskosten steuerlich absetzen kann. Wenn es sich um ein reines Mietobjekt bzw. selbst genutztes objekt handeln würde, wäre die Absetzbarkeit klar, aber der Fall erscheint mir schwierig. Und kann überhaupt noch etwas abgesetzt werden, da ja bereits der jetzige Eigentümer zum Teil saniert hat?

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Ist ein Pfand Objekt Tausch einer Immobilie bei schlechter Bonität möglich?

Ich bin Eigentümer einer Immobilie und musste im Jahr 2012 beim Gerichtsvollzieher eine Vermögensauskunft (eidesstattliche Versicherung) abgeben.  Trotzdem erhielt ich im Jahr 2013 ein Angebot von meiner Bank für eine Anschlussfinanzierung welches ich auch angenommen habe. Seitdem läuft die Anschlussfinanzierung ganz normal und ohne Störungen.

Zum Ende diesen Jahres muss ich aus beruflichen Gründen umziehen und würde wieder eine Immobilie erwerben, natürlich erst wenn ich meine jetzige verkauft habe. Einen sogenannten Pfand Objekttausch vollziehen! Es muss nichts nach finanziert werden! Das Restdarlehen/ die Restvaluta soll auf das neue Objekt zum aktuellen Stand übernommen werden! Nun habe ich ziemlich Angst bei meiner Bank anzufragen, da ich nicht weiß, ob es bei der Bank bekannt ist, das ich in 2012 eine Vermögensauskunft abgegeben habe. Denn die Bank schrieb mir mit dem Angebot der Anschlussfinanzierung, das diese ohne weitere Überprüfung begleitet wird, heißt soviel das die Bank wohl für die Anschlussfinanzierung keine SCHUFA Prüfung vorgenommen hat?!

Nun ist meine Angst, wenn ich der Bank mein Vorhaben schildere, das ich vielleicht"schlafende Hunde"wecke und es Konsequenzen hätte.

Muss ich mit Konsequenzen rechnen? Kann mir die Bank trotzdem jetzt noch das Darlehen kündigen?

Vielen Dank in voraus für (hoffentlich) hilfreiche Antworten!

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Ende Verwaltung ohne Beschluss für neue Verwaltung vorhanden

Guten Morgen,

meine Mutter ist Eigentümerin einer WEG mit 5 Parteien aber nur 2 Eigentümern. SIe 1 Wohnung, der andere 4.

Der Vertrag der Hausverwaltung endet am 31.12. und auf der Jahresversammlung stand kein Punkt "Neuer Verwalterwahl" auf der Tagesordnung. Nun ist es so, dass die Verwaltung ziehmlichen Ärger mit dem 3-er-Eigentümer hat. Auf jeden Fall will der Hauverwalter keine erneute Bestellung-Versammlung einberufen. Er will sich mit dem anderen Ehepaar nicht mehr an einen Tisch setzen.

Auf jeden Fall hat der Verwalter, weil wir schon eine neue Hausverwaltung ausgesucht haben einen schriftlichen Umlaufbeschluß an uns verschickt mit Thema "Wahl der neuen Hausverwaltung X zum 1.1." -- So wäre ein neuer Verwalter bestellung und er müsste keine Versammlung persönlich machen.

Der 3-er-Eigentümer, hat mit "nein" gestimmt. -- und zwar nicht, weil er die neue Verwaltung nicht will (die will er), sondern weil er das aus Prinzip macht -- er will der alten Verwaltung eins reinwürgen will und vielleicht auch so eine Versammlung erzwingen, auf der er Dampf machen kann ... wer weiß, -

und nun? was wenn die Hausverwaltung nun wie angekündigt keine Versammlung einberuft? Kann ich ehrlich gesagt verstehen, --- dasgäbe ein mordsdesaster auch zwischen meiner mama und der Frau des Miteigentümers .... --- alles recht geladen ...

Von demher war die schriftliche Abstimmung auch uns recht, dann müssen wir einmal weniger den anderen Eigentümern begegnen (ich begleite meine Mama immer, weil sie recht alt ist) ....

aber was nun? --- sollen wir und der andere mit dem neuen Verwalter einen Vertrag vereinbaren und unterschreiben und der holt die Bestellung auf der Versammlung einfach nächtes Jahr nach? oder wie kommt man aus dieser Situation raus? -- ich kann den alten Verwalter ja schlecht mit dem Strick in die Kneipe führen, damit er die Versammlung macht....

Vielen lieben Dank ---

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KFW Programm 124 & Mietverhältnis?

Guten Tag in die Runde.

Meine Frage bezieht sich auf meine Absicht ein Haus zu erwerben, welches derzeit noch bewohnt ist und der Wunsch des Verkäufers besteht, noch bis Juli 2019 dort wohnen zu bleiben. Grundsätzlich habe ich kein Problem damit, fließt doch bis dahin Miete. Das Haus soll nach dem Auszug des VK zur Eigennutzung Verwendung finden.

Nun habe ich in den AGBs der KFW gefunden, dass eine 12 monatige Übergangszeit, in der das gekaufte Objekt vermietet wird, grundsätzlich kein Problem ist. Allerdings bedeutet das in meinem Fall, dass die Leute nur bis April 2019 dort wohnen bleiben könnten und nicht wie geplant bis Juli.

Meine Überlegung daher, wie schaut es aus, wenn ich nicht den gesamten Kreditbetrag abrufe, sondern nur einen Teil und den Rest erst zum Juli 2018. Hintergrund ist nach meiner Ansicht, dass dann die KFW Klausel Wann muss ein Eigentümer spätestens einziuehen können, wenn noch ein Mieter dort wohnt? Antwort: Spätestens 12 Monate nach Abruf des Kredits. (https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Bestandsimmobilien/Finanzierungsangebote/Wohneigentumsprogramm-(124)/)

nicht zum tragen kommt, sonder erst 12 Monate ab Juli 2018.

Wie seht Ihr das?

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