Zwangsversteigerung - was muss man alles beachten, wenn man mitsteigern will? Fachleute?

4 Antworten

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Ich rate Dir dringend, Dich mehrfach vor der Versteigerung Deiner Wunschimmobilie als Zuschauer zu anderen Versteigerungen zu begeben. Nur so lernst Du kennen wie das im Saal faktisch abläuft.

Es ist bei einer Zwangsversteigerung alles ganz anders als bei einem Verkauf:

Das fängt damit an, dass Dir der Eigentümer keine Besichtigung der Immobilie zu erlauben braucht. Viele tun das auch nicht. Wenn man Glück hat, konnte wenigstens der Gerichtsgutachter einen Blick in das Objekt werfen. Das Gutachten kann man in den Räumen des Gerichts einsehen.

Vor der Versteigerung muß man 10% des geschätzten Verkehrswertes bei der Justizkasse einzahlen. Wers nicht macht, braucht erst garnicht zum Termin zu gehen.

So mancher Weg zum Termin ist ohnehin vergeblich. Manchmal werden Termine kurzfristig abgesagt. Die Gründe sind verschiedenster Art.

Es wird verdammt schwierig, eine zu ersteigernde Immobilie mit Bankkredit zu finanzieren. Wegen der Unmöglichkeit einer vorherigen Wertschätzung wird die Bank anderweitige Sicherheiten verlangen. Auch muß man den Darlehensvertrag so gestalten, dass man wegen der genannten Unwägbarkeiten jederzeit aussteigen könnte. Die Billigheimer am Hypothekenmarkt winken da gleich ab. Alles wäre denen zu kompliziert.

Überleg Dir ganz sorgfältig, wieviel Du bieten willst und setz Dir unbedingt ein Limit. Denk immer dran: Es gibt keine Gewährleistung. Du kannst also unglaublich viel Geld sinnlos versenken.

Wenn Du Hilfe willst: Immobilienmakler kennen sich oft aus. Allerdings kostet das dann auch sehr viel Geld zusätzlich.

wahlmuenchner:

Bei Google findest du unter "Für Bietinteressenten" eine Menge Hinweise, wobei m.E. das Thema "Bestehenbleibende Rechte" etwas zu kurz kommt. Der Meistbietende, der den Zuschlag erhält, erwirbt die Immobilie nicht immer lastenfrei, er muss bestimmte Belastungen übernehmen. Bei der Bekanntgabe der Versteigerungsbedingungen durch den Rechtspfleger des Amtsgerichts musst du deshalb höllisch aufpassen und erforderlichenfalls nachfragen, was bestehen bleibt.

Wenn Du bei der Versteigerung nicht den Zuschlag bekommst, dann gilt: ausser Spesen nichts gewesen.

Zuerst sollte man sich schon mit der finanzierenden Bank in Verbindung setzen, denn bei einem Zuschlag wird man sofort zur Kasse gebeten.

Man sollte sich auch immer ein oberes Limit setzen, das man auch strikt einhält - ansonsten verfällt man allzugerne in einen Bieterrausch und erwirbt ds Objekt zu teuer.

Man sollte sich auch über die örtllichen Gegebenheiten und die ortsüblichen preise informieren.

Wenn möglich sollte man eine Objektbegehung durchführen und hierzu einen Sachverständigen hinzuholen um einen realistischen Objektwert zu ermitteln. Einerzur Verfügung gestellten Expertise würde ich prinzipiell mißtrauen, denn oftmals ist der Auftraggeber der Gläubiger oder der Eigentümer; beide wollen ein maximales Versteigerungsergebnis.

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Hoffe auf Eure Hilfe und bedanke mich bereits im voraus.

Grüße Diana

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