Zuteilung Bausparvertrag ­čśč?

3 Antworten


habe am 30.11.2016 Zuteilung zum 28.02.2017 mir einen angesparten Betrag aus einem bestehenden Bausparvertrag zuteilen lassen.

Dieses Wortgestr├╝pp habe ich nicht verstanden.

Die Zuteilungsreife (nach Erreichen einer f├╝r die Zuteilung ausreichende Bewertungszahl und voraussichtlichem Vorhandensein ausreichender Darlehnsmittel) kann und darf nur von der Bausparkasse mitgeteilt werden! Danach darfst Du Deine Bitte um Zuteilung des Bauspardalehns der BSK mitteilen und abwarten, ob der BSV auch tats├Ąchlich zugeteilt wird. Danach folgt Vertragsabschluss, Grundbucheintrag etc. Die Bewertungszahl Deines eigenen Vertrages sichert Dir noch nicht die Zuteilungsreife, sondern die BSK muss auch ├╝ber ausreichende Mittel f├╝r die Darlehnsvergabe verf├╝gen.

Ein eingeschalteter B├Ąnker oder Berater kann da allenfalls eine unverbindliche Meinung oder Erwartung zu ├Ąu├čern, der jedoch mit erheblichem Misstrauen zu begegnen ist. Keinesfalls darf weder er, die Bank des Vorausdarlehns noch die BSK eine zeitpunktfixierende Aussage treffen wie "mit der Zuteilung in 1 1/4 Jahren tilgen".

Wenn durch die fehlende Zuteilung(sreife) das Bankvorausdarlehn verl├Ąngert wird, dann sollte der Zinssatz daf├╝r auf dem derzeitigen Niveau (also wesentlich niedriger als bei damaligem Abschluss) neu festgesetzt werden. Wie regelt dies der Vertrag ├╝ber das Bankvorausdarlehn?







Die Antwort von LittleArrow ist perfekt.

Aus Deiner Frage geht nicht klar hervor, ob Du das Guthaben ausgezahlt haben wolltest oder das Guthaben zzgl. Darlehen (Bausparsumme).

Ich vermute dennoch, dass Du das Darlehen beanspruchen wolltest.

  • Welche Darlenszins hat Dein Bausparvertrag?
  • Wie hoch ist der Zins bei der angebotenen Zwischenfinanzierung?

Dein Banker hat den Auftrag der Gewinnmaximierung für seinen Arbeitgeber. Eine Zwischenfinanzierung bietet der Bank einen höheren Gewinn. Die Tilgung beginnt später. Dadurch entsteht ebenfalls mehr Gewinn für die Bank.

Die Bank verdient an Zinsen und Abschlussgebühren und einen Marktvergleich erhält Du nicht.

Mit einem unabhängigen Immobiliarderlehnsberater könntest Du klären, ob Entnahmen des Bausparguthabens und die Finanzierung der restlichen Summe zu freien Marktkonditionen nicht die bessere Option ist.

Der Zeitaufwand für eine Finanzierung liegt, je nach Umfang, bei 10 - 20 Stunden.

Egal ob Immobiliardarlehnsvermittler oder Honorar-Immobiliardarlehnsberater, jeder bietet seine Dienstleistung kostendeckend an.

Die Vergütung bei Immobiliardarlehensvermittler erscheint kostenfrei. Sie erfolgt über Provisionen die in den Zinsen der Darlehen und Abschlussgebühren von Bausparverträgen versteckt sind. In der Praxis sieht man deshalb, das bei kleinen Finanzierungsvolumen gerne neue BSV mit verkauft werden. Nur so kann der Vermittler seinen benötigten Deckungsbeitrag erzielen (Anm.: ist ok. hat ja Dienstleistung geliefert).

Honorar-Immobiliardarlehnsberater dürfen keine Provisionen annehmen. Deshalb bekommst Du hier bessere Zinskonditionen (Anm. Provisionen sind in den Zinsen versteckt) und Provisionsfreie Produkte. Unnötige Produkte werden nicht vermittelt. Im Gegenzug erfolgt die Vergütung i.d.R. nach Zeitaufwand.

Kurzum: Vernünftige Dienstleistung kostet Geld. Du kannst Dich entscheiden welche Art der Dienstleistung für Dich am sympathischsten ist. Die mit versteckten Kosten oder die, bei der die Vergütung transparent ist.

Der Bänker hat recht. Kurz vor der Zuteilung ist ein Bausparvertrag noch nichz zuteilungsreif. Es ist ja auch noch nicht der 28.02.2017, das ist erst morgen.

Ausserdem verstehe ich den Satz " mir einen angesparten Betrag aus einem bestehenden Bausparvertrag zuteilen lassen." nicht richtig. Zuteilen lassen kann man sich doch nur die Bausparsumme. -Also Guthaben plus Darlehen.

Vielleicht solltest Du Dich noch etwas mehr mit den Modalitäten beim Bausparen befassen.

Bausparvertrag AGB W├╝stenrot ┬ž15 Abs. 2 b Falsch beraten?

Hallo

angenommen, Person A hat einen Bausparvertrag abgeschlossen, um sp├Ąter (in 10-20 Jahren) n├Âtige Reparaturen oder Umbauten am momentanen Neubau bezahlen zu k├Ânnen. Jetzt steht folgendes In den AGBs der W├╝stenrot: ┬ž15 Abs 2 b


2 Die Bausparkasse ist berechtigt, einen Bausparvertrag vor Auszahlung des Bauspardarlehens zu k├╝ndigen, wenn

(a) der Bausparer einer schriftlichen Aufforderung der Bausparkasse nicht zur Nachzahlung von Regelsparbeitr├Ągen (┬ž2 Abs. 3) nicht rechtzeitig und in voller H├Âhe nachgekommen ist oder

(b) seit dem 1. des Monats, in dem der Bausparvertrag abgeschlossen wurde, mindestens 15 Jahre vergangen sind.


Laut Vertreter habe er in seinen 25 Jahren noch nie erlebt, dass die Bausparkasse einen Vertrag k├╝ndigt und dies sei sowieso kein Problem, auch wenn das Darlehen erst in 20 Jahren genomen wird.

Ich interpretiere die AGBs folgendermassen:

Person A wollte sich den g├╝nstigen Zinssatz sichern (1,6%) da bei einem Haus ├Âfters mal Reparaturen / Umbauten n├Âtig sind und momentan die Zinsen doch recht g├╝nstig sind. Wenn Person A das Darlehen erst nach 15 Jahren in Anspruch nehmen m├Âchte, oder aufgrund von sparpausen, der Bausparvertrag nicht fr├╝her Zuteilungsreif w├Ąre, K├Ânnte Person A unter Umst├Ąnden Pech haben und die BSk K├╝ndigt den Vertrag, weil die Zinsen zu dem Zeitpunkt zb bei 10% liegen und sie de g├╝nstigen Zinssatz nicht vergeben m├Âchte.

wie seht ihr das?

danke f├╝r eure Meinungen

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