Zuschuss um Haus barriefrei umzubauen?

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Es kann z.B.notwendig sein, für Rollstuhlfahrer Schwellen zu beseitigen und Türen zu verbreitern. Dies betrifft insbesondere die zumeist schmalen Eingänge zum Bad. Für solche, oder andere Verbesserungen des Pflegeumfelds übernehmen die Pflegekassen bis zu 2.557 Euro. Voraussetzung: Es muss sich um eine auf Dauer angelegte Maßnahme handeln und sie muss am Lebensmittelpunkt des Pflegebedürftigen sein, der mindestens in Pflegestufe I eingruppiert ist (Paragraf 40 Absatz 4 des elften Sozialgesetzbuchs).

Der Zuschuss muss vor Beginn der Maßnahme mit einem Kostenvoranschlag bei der Pflegekasse beantragt werden. Gefördert werden können beispielsweise der Einbau von Treppenliften und bodengleichen („barrierefreien“) Duschen, die Montage von Einstiegshilfen für Badewannen, die Höhenanpassung von Toilettensitzen oder die Verlegung von Schaltern und Armaturen, um etwa Rollstuhlfahrern die Nutzung zu erleichtern. Noch ein Tipp: nie mehrere Umbauten gleichzeitig beantragen, denn dann gibt es den Zuschuss nur einmalig. Bei zeitversetzten Anträgen können diese auch manchmal mehrmals bewilligt werden.

Die Kosten für Umbaumaßnahmen qualifizieren sich auch (nach dem Motto "Alles außer Material!") für den Steuerabzug nach § 35a EStG (nur wenn Ihr Einkommensteuer zahlt) für die sog. haushaltsnahen Handwerkerleistungen. Alle Details hierzu in diesem Link, der übrigens auch Deine frühere Frage nach dem steuerlichen Ansatz von haushaltsnahen Dienstleistungen behandelt: http://kuerzer.de/BMFhndl.

Bitte beachte auch die Textziffern 28f und 37!

googel bitte unter Kfw zuschuss de

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