Zusammenziehen mit meinem Freund

5 Antworten

Mit 17 hat man noch die Chance auf Hilfe von aussen.

schon mal beim Jugendamt gewesen. 1,5 Stunden für den Weg zur Arbeit. Da besteht die Möglichkeit von denen Hilfe zu bekommen. Kann eventuell etwas sein, was Du nicht willst, so etwas wie betreutes Wohnen, oder sontige Lösungen dieser Art.

Eine Chance, dass Euch eine Wohnung gefördert wird, sehe ich frühestens ab Deiner Volljährigkeit.

So etwas wie Betreutes Wohnen würde ich gleich ablehnen. Eine Freundin hatte das und sie meinte, die waren noch schlimmer als ihre Eltern wenn überhaupt dann genau so schlimm und das sie immer ausgefragt wurde, für was sie ihr Geld ausgibt, warum sie gerade das gekauft hat und sie wurde auch ausgefragt, wohin sie geht etc. Gibt es nicht auch irgendeine Möglichkeit für meinen Freund?

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@VollerHoffnung

ja klar gibt es eine Möglichkeit für deinen Freund - er sucht sich einen Job oder eine Ausbilung und wenn es bei euch in der Gegend so was nicht gibt - dann eben in einer Gegend wo man so was findet - da er dann wegziehen muß gibt es sogar BAB und er darf dann sogar deswegen umziehen.

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@Tina34

Ja, deswegen haben wir auch nach gedacht, er hat auch schon gearbeitet. Aber er ist in der Maßnahme um seinen Hauptschulabschluss nach zu holen und ich bin nicht sehr begeistert, wenn er das auch hinschmeißt uns Arbeiten geht.

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Ich habe die bisherigen Antworten und die Kommentare darauf gelesen. Trotzdem versuche ich es auch noch mal:

Offenbar scheinen Deine Eltern nichts gegen die Beziehung zu haben und wohl auch nicht gegen das Zusammenleben. Insofern braucht man das Vormundschaftsgericht also nicht zu bemühen.

Anders sieht es aus bei der Ehe: In Eurem Fall müßte das Familiengericht zustimmen:

http://www.gesetze-im-internet.de/bgb/__1303.html

Angesichts der Kosten, Mühen und des ungewissen Ausgangs würde ich an Deiner Stelle besser warten bis ich volljährig bin.

Das mit der Wohnung ist natürlich noch ein besonderes Problem. Sprecht mal zusammen beim Jobcenter vor und teilt die neue Situation mit. Vielleicht gibt es eine andere Entscheidung.

Allerdings ja ohnehin nicht für alles: Auch bei 2 Personen besteht keinesfalls mehr als etwa 60 qm Wohnraum Unterstützungsanspruch. Zudem sind der zulässigen Miete enge Grenzen gesetzt, dh, Ihr müßt wahrscheinlich an den Stadtrand ziehen oder in weniger schöne Gegenden. Ohnehin ist die Frage, ob Ihr in dieser Situatiuon überhaupt einen Vermieter finden könnt, der Euch eine Wohnung gibt.

Vielen Dank für deine Antwort!

Sie haben Recht, unsere Eltern haben nichts gegen unsere Beziehung und sie sind auch nicht gegen ein zusammenleben.

Endlich jemand, der nicht "Urteilt" sondern einfach sich der Informationen gibt. Danke.

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Nachdem Du nun allen Antworten, die Du bisher erhalten hast, ablehnend gegenüberstehst und auch das Wohnen in einer betreuten WG nicht so prickelnd findest, kann ich Dir nur raten auf die Zähne zu beißen und zu warten, bis Du durch eigener Hände Arbeit zu Geld kommst, indem Du vielleicht mit Deinem Freund zusammen Aushilfsjobs annimmst.

Und dann heißt es sparen sparen sparen........

Dabei kommt Dein Freund auch für eine Zeitlang weg von zuhause und hat nicht so viel Kontakt zu den kleineren Geschwistern. So schlägt er 2 Fliegen mit einer Klappe - keinen Ärger mit den Kleinen und eigenes Geld in der Hand, um sich mit Dir eine Zukunft aufzubauen.

Ist bestimmt ein schöneres Gefühl, als nur von Steuergeldern leben zu müssen, ihr werdet sehen.

Viel Erfolg!

Danke, für Ihre Antwort.

Zur deinem Rat wegen dem Aushilfsjobs kann ich nur sagen, dass uns einfach die Zeit fehlt um irgendwie jobben zu gehen, da wir den ganzen Tag in der Maßnahme sind. Mein Freund geht auch schon Zeitung austragen um wenigstens etwas dazu zu bekommen. Aber fürs jobben fehlt einfach die Zeit. Die Maßnahme geht jeden Tag von 07:30 - 16:45 Uhr Und da ich erst um 20 Uhr zu Hause bin und ich auch nicht nach der Maßnahme jobben gehen kann, da einfach nicht regelmäßig Busse fahren, damit ich nach Hause komme. Abholen kann mich auch niemand von zu Hause.

Trotzdem Danke.

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Harz4 und zweit Wohnung für den Sohn, da die Ausbildungsstelle nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist?

Mein Sohn ist 16 Jahre alt und fängt am 01.08.16 eine Ausbildung zum Koch in einer anderen Stadt an, die nicht zur Arbeitszeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen ist. Ich bin nun schwanger, nicht mobil und erhalte ab dem 01.07.16 für meinen 16 jährigen Sohn, das ungebohrene Baby und mich Alg2, da mein Zeitarbeitsvertrag natürlich durch die Schwangerschaft nicht verlängert wurde und somit am 30.06.16 auslief.

Nun meine Frage:

Da die Ausbildungsstelle ja zu den Arbeitszeiten eines Kochs zur Früh- und Spätschicht keine Verkehrsanbindungen hat (Zug und Bus fahren erst ab ca 6 Uhr und der lezte Bus bzw Zug fährt gegen 22 Uhr zurück), muss ich für meinen 16jährigen Sohn eine kleine Wohnung nehmen (20-30qm). Diese möchte er auch von seinem Ausbildungsgehalt selbst zahlen. Er bleibt aber bei mir als Hauptwohnsitz gemeldet. Er ist ja auch erst 16 Jahre alt und kommt an arbeitsfreientagen und Urlaub ect. immer nach Hause. Ich muss ja eh den Mietvertrag unterschreiben. Er ist ja noch viel zu jung.

Wie verhält sich das alles jetzt zum Harz 4? Was muss ich beachten? Wie mach ich das alles richtig?

In der Arbeitszeit, wird mein Sohn am Ausbildungsort vom Jugendamt und Kompass ev. 3-4 mal die Woche unterstützt, weil er ja noch so jung und noch nicht weit genug ist, eine Wohnung, Ämtergänge und alles was zum selbständigen Leben so dazu gehört, allein zu bewältigen. Wie verhält sich das jetzt alles zum Alg 2? Ich hätte dann ja quasi ne Zweitwohnung, oder?

Ich blick da nicht mehr durch ... Mir ist das alles gerade zu hoch. Kenn mich da auch nicht wirklich aus und weiß auch nicht, wie ich das jetzt alles richtig mache.

Über Infos eurerseits, wäre ich sehr dankbar ...

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