Zusammenveranlagung: Steuererklärung Pflicht?

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2 Antworten

Die Antwort von Snoopy kann dich in böse Bedrängnis bringen. Außerdem ist das nichts, womit man sich beim Finanzamt "melden" müsste.

Zu beachten sind hier zweierlei Recht.

  1. Das Steuerrecht
    Hiernach müssen beide Ehegatten einer Zusammenveranlagung zustimmen. Das bedeutet, wählt einer der Ehegatten die Einzelveranlagung, gilt die dann für beide Eheleute.
  2. Das Zivilrecht
    Wenn die Zusammenveranlagung zu einer niedrigeren Steuer führt und die Einzelveranlagung zu einer höheren Steuer - insbesondere bei dem anderen Ehegatten - dann entsteht dem Ehegatten durch die steuerrechtlich zulässige Wahl der Einzelveranlagung ein Schaden. Du würdest dich also schadensersatzpflichtig machen.

Es gibt also nur zwei sinnvolle Möglichkeiten:

Entweder du stimmst der Zusammenveranlagung zu. In diesem Fall solltest du jedoch die Einzelbekanntgabe nach § 122 (7) Satz 2 AO beantragen.

Oder du verweigerst die Zustimmung und zahlst dem Ex die Differenz zwischen der Steuer, die er zahlen muss und der, die er eigentlich hätte zahlen müssen.


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Du hast für das Scheidungsjahr die getrennte Veranlagung gewählt - das kann auch jedes Ehepaar so entscheiden. Damit hat sich für Dich die Angelegenheit erledigt.

Er möchte natürlich die Zusammenveranlagung, da dann sowohl das Ehegattensplitting und auch die von Dir nicht voll genutzen Pauschbeträge Berücksichtigung finden. Daher sollst Du Dich beim Finanzamt melden. Ich würde darüber nachdenken, wenn sich diese Unterschrift unter die gemeinsame Steuererklärung auch finanziell auszahlt.

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Kommentar von wurzlsepp6682
23.11.2016, 16:52

dummerweise nein .....

siehe Antwort von EnnoWarMal ....

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