Zusammenveranlagung bei Einkommensteuer oder nicht?Verheiratet, er Arbeitnehmer, sie selbstständig

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Bei der Größenordnung ist der Splittingvorteil erst im Bereich der Hunderter zu finden (ich schätze mal so 200,- bis 300,-, aber wozu darauf verzicheten?

Sobald Eheleute unterschiedlich viel verdienen ist die Zusammenveranlagung günstiger.

ZWEITWOHNUNG / Einkommensteuer

Ich arbeite als EDV-Berater (freiberuflich). letzten zehn Jahren aus meiner Eigentumswohnung in Italien, wo ich bis März 2013 auch steuerpflichtig war. Ab April bin ich wieder in Deutschland und habe mich in Berlin als Freiberufler gemeldet. Hauptgrund: Kundennähe, da ich meine Aufträge ausschließlich von Dt. Kunden erhalte. Seit Mai 2013 bekomme ich meine Dt. Rente (leider nur 750, EUR). Zwei von meinen drei Kindern wohnen in Italien, das erstes Kind studiert in Deutschland, wobei ich und meine Frau zwischen Deutschland und Italien pendeln. Das ist auch möglich, da ich nicht Vollzeit arbeite und meine Termine (in Deutschland) gut organisieren kann. Meine Berliner Mietwohnung hatte ich nie abgemeldet (teils untervermietet). Nun die Frage: Kann ich für Einkommensteuer einer der beiden Wohnungen als Zweitwohnung geltend machen. Wenn ja, dann welche. Für die Eigentumswohnung in Italien zahle ich noch Kredit (ca. 6000, / Jahr); für die Mietwohnung in Berlin ca. 10.000,- Warmmiete pro Jahr. Ich bedanke mich recht herzlich für die Unterstützung.

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Weiterbildung von der Steuer absetzen bei nebenberuflicher Selbstständigkeit

Guten Tag in die Runde,

Folgender Sachverhalt: Ich bin einerseits als Arbeitnehmer fest angestellt, darüberhinaus bin ich nebenberuflich selbstständig (im Sinne der Kleinunternehmerregelung).

Ich möchte jetzt eine akademische postgraduale Weiterbildung in einem Zertifikatstudiengang im Fernstudium in einem machen (Dauer zirka: 12 Monate mit ca. 250,- Euro monatlichen Kosten), nachdem ich bereits eine Erstausbildung (Studium) erfolgreich abgeschlossen hatte.

Als Arbeitnehmer kann ich die Kosten für die Weiterbildung nach meinem Kenntnisstand "lediglich" als Werbungskosten verbuchen.

Meine Frage: Kann ich - da ich nebenberuflich selbstständig bin - die Weiterbildung über meine Selbstständigkeit (die Weiterbildung ist im Bereich BWL, daher auch sehr sinnvoll für meine Selbstständigkeit) als Ausgaben dafür (und auch für zusätzliche Fachliteratur + Studienmaterialien) angeben und damit den erzielten Gewinn aus der Selbstständigkeit drücken und letztlich mein zu versteuerndes Einkommen verringern?

Oder geht dies nicht, da ich nur nebenberuflich selbstständig bin?

Herzlichen Dank für sachdienliche Antworten. Viele Grüße Simone

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Nachzahlung von EU Rente - Angabe in der Einkommensteuererklärung - Steuernachzahlung

Seit Juni 2008 erhalte ich monatlich Erwerbsunfähigkeitsrente, ausserdem erhielt ich 2008 nach einem Klageverfahren eine Rentennachzahlung für insgesamt 21 Monate. Mein Mann ist Arbeitnehmer, Lohnsteuerklasse 3, (Jahresbrutto ca 24000 Euro / Rente incl.Nachzahlung ca. 19000 Euro). Die Rente sowie die Nachzahlung habe in der Einkommensteuererklärung ("Elster" Software vom Finanzamt) in die Anlage "R" eingetragen. Bei aussergewöhnlichen Belastungen habe ich den Grad der Behinderung von 60 sowie Anwaltskosten (Klageverfahren) von ca.1400 Euro angegeben. Irgendwelche anderen Einkünfte, sei es aus Vermietung/Verpachtung, Kapital, Vermögen o.ä. sind nicht vorhanden, ebenso keine Kinder. Laut Berechnung müssen wir nun ca.2000 Euro an das Finanzamt zurückzahlen. Nun frage ich mich ob das reell ist oder ob ich irgendetwas falsch eingetragen haben könnte (z.B. "muss" diese Nachzahlung wirklich angegeben werden - kann sie evtl auf mehrere Jahre aufgeteilt werden...?) Kann mir hier jemand helfen? Ich bin für Hinweise, Auskünfte, Tipps im voraus jedem dankbar!!! Gruss Heike St.

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Gewerbe, Einkommenssteuer, Investition - wie läuft es mit der Abschreibung?

Hallo,

habe ein Verständnisfrage zum Thema Steuern in der Selbstständigkeit. Angenommen ein Einzelunternehmer o.ä. hat 18.000€ Gewinn in einem Jahr. Nun hat er sich bis Jahresende vom Steuerfreibetrag (ca. 8000€) über Wasser gehalten und privat gelebt.

Nun sind 10.000€ übrig und er möchte diese logischerweise gerne investieren. Wenn er jetzt im Dezember diesen Jahres eine Maschine für 10.000€ kauft, darf er sie ja nicht auf einmal absetzen (da mehr als 400€), sondern muss sie ja (ggf. linear) abschreiben. Das heißt er macht bei 5 Jahren Nutzungsdauer 2000€ Abschreibungssumme im ersten Jahr geltend.

Nun bleiben ja rechnerisch 10.000€ - 2000€ Abschreibungen = 8000€ Gewinn über den Freibetrag übrig. D.h. diese 8.000€ müssen versteuert werden, richtig? Aber der Unternehmer kann ja gar keine Steuern in diesem Szenario bezahlen, da der gesamte PRAKTISCHE Gewinn ja in der Maschine steckt und sein Konto leer ist.

Hat der Unternehmer in diesem Szenario tatsächlich nun Pech gehabt & sein Vermögen wird ggf. gepfändet o.ä.? Oder habe ich hier einen Denkfehler? Falls ich keinen Denkfehler habe, muss ein Unternehmer ja tatsächlich sehr stark aufpassen, ob er seine Gewinne reinvestiert oder lieber aus steuerlichen Gründen auf dem Konto lässt.

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wie komme ich von den schulden runter???

Habe in den letzten 6 jahren bei ebay sachen verkauft die ich gar nicht versteuert habe, es war auch kein gewerbe angemeldet. daraufhin wurde ich erwischt und das finanzamt verlangt ca 100tsd euro an mwst und einkommensteuer. Ich habe eine selbstanzeige gemacht bevor die auf mich gekommen sind. Was erwartet mich. Ich bin verheiratet verdiene nur tsd€ im monat. Kann man später insolvenz anmelden? Muss ich ins gefängnis.?? bite um eure hilfe ? Habe auch kein rechtbeistand da ich es mir nicht leisten kann!!!! mfg

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Verlustvortrag aufaddiert über Jahre?

Hallo, in 2009 habe ich eine Feststellung zum verbleibenden Verlustvortrag von ca. 10.000 Euro gehabt. Nach Auflösung meiner Selbstständigkeit war ich arbeitssuchend und habe keine Steuererklärung abgeben müssen. In 2016 habe ich mich erneut Selbstständig gemacht und gerade eben den Verlustvortrag über 2000 Euro erhalten. Müsste der nicht aber aufaddiert sein und 12.000 Euro beinhalten?

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