Zusammenveranlagung?

3 Antworten

Bei annähernd gleichem Einkommen beider Ehegatten in dieser Grössenordnung ergibt sich da m.E. kein wirklicher Vorteil durch den Splitting-Tarif (im Vergleich zum Grundtarif).

Der Splitting-Tarif lohnt sich vor allem bei stark unterschiedlichen Einkommen .

Versuch doch mal, Eure Daten bei Elster durchzurechnen in beiden Versionen. Lass für die grobe Berechnung mal die Werbekosten weg, aber trag die Zahlen aus den Lohnsteuerbescheinigungen auch in der Anlage Vorsorgeaufwand ein.

Aus diesen Angaben allein erkenne ich erstmal gar nicht, weshalb es überhaupt eine nennenswerte Erstattung geben sollte. Grundsätzlich dürfte bei fast gleichem Verdienst in Steuerklasse 4 der Lohnsteuerabzug so ziemlich zutreffend sein.

Habt ihr sehr hohe Werbungskosten, agB?

Hallo,

wie nun......"Ehepartner" oder "Freund" ? ;-)))

am einfachsten ist es doch, du machst die Berechnung hiermit selbst.

kurz und knapp:

http://www.n-heydorn.de/steuer.html

Scheint so als beträgt die Erstattung bloß ca 10€, verdienen wohl zu nahe beieinander :)

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@PaLuSc

Bei diesem Rechner gibt man nicht das Brutto, sondern das zu versteuernde Einkommen an (brutto minus Vorsorgeaufwand grob gesagt), Die Tendenz des Ergebnisses stimmt aber wohl.

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Nebenberuflich selbständig plus Teilzeitstelle ab August: welche Auswirkungen auf Steuer/Vers.?

Hallo,

schon jetzt erstmal herzlichen Dank fürs Lesen und Mitdenken :)

ich arbeite für verschiedene Auftraggeber auf Honorarbasis - unregelmäßige Stundenzahl, aber auf das Jahr gerechnet im Schnitt um die 10-12 Std./Woche, also nebenberuflich.

Ab August kommt dazu eine Teilzeit-Stelle, bei der ich die genaue Stundenzahl noch festlegen kann. Kompliziert insofern, als es sich um Unterrichtsstunden an einer Schule handelt, 45 Min., Ferienzeiten, Vorbereitungszeiten - umgerechnet wahrscheinlich 20 Zeitstunden pro Woche.

Der Verdienst daraus wäre dann bei 1200€ brutto monatlich, also ca. 6000€ brutto bis zum Jahresende.

Mein Umsatz aus der Selbständigkeit wird in diesem Jahr bis Ende Juli etwa bei 5200€ liegen.

Deshalb überlege ich jetzt, wie ich die Arbeitszeiten am besten verteile, welche Aufträge ich ab August noch annehme und was sich finanziell für mich überhaupt lohnt.

Meine Frage zur Soz.-Versicherung: kann ich für den Zeitraum bis Ende Juli in der Familienversichichng bleiben, auch wenn ich danach weiter nebenberuflich selbständig arbeite und der Gesamt-Umsatz im Jahr dadurch diese Grenze von 5220€ übersteigt?

Kann ich dazu den Übungsleiterfreibetrag von 2400€ in Anspruch nehmen (päd. Tätigkeit für Museen)?

Wenn ich ab August neben der Teilzeitstelle weiter nebenberuflich selbständig arbeite, wie wird der Umsatz versteuert, wird dafür der gesamte Jahresumsatz zugrunde gelegt und versteuert oder wird die Zeit nur Selbstständigkeit anders veranschlagt als die Zeit Teilzeit plus Selbständigkeit?

Ist das so halbwegs verständlich?

Meine grobe Rechnung:

Jan-Juli Umsatz 5200€ - keine Abgaben

Aug-Dez Verdienst 6000€ - Abgaben ca. 25% - bleiben 4500€

Aug-Dez. evt. Umsatz 1500€ - keine Abgaben wegen Freibetrag

=11200€

Oder:

5200+6000+1500 = 12700

abzgl.2400 Übungsleiterpauschale=

11300€

-25% Abgaben

=8475€

Welche Rechnung kommt wenigstens ungefähr hin? Wieviel Umsatz lohnt sich noch ab August?

Wäre toll, wenn mir da jemand helfen könnte.

Danke und herzliche Grüße

Frau W aus F

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