Zurückbehaltungsrecht bei ungerechtfertigter Rechnung?

1 Antwort

Deine eigene Unerlagen, also übergebene Belege, Rechnungen, Kontoauszüge, Verträge usw. darf er nciht zurück behalten, die sind Dein Eigentum.

Was er darf ist das zurückhalten von Auswertungen die er selbst erstellt hat, sowie der Steuerklärungen und -anmeldungen die er gefertigt hat.

MElde Dich mal bei der örtlichen Steuerberaterkammer.

Kleinunternehmerregelung Definition "wenn VORRAUSSICHTLICH der Umsatz 50.000 Euro nicht übersteigen wird"?

Hallo,

ich bin in diesem Jahr Kleinunternehmer und habe mit nun 17000 Euro umsatz aufgehört Umstätze zu generieren, weil ich den Kleinunternehmerstatus im nächsten Jahr nicht verliren möchte.

Nun heißt es aber, dass darüber hinaus auch nicht ERWARTET werden darf, dass ich im nächsten Jahr mehr als 50.000 Euro Umsatz mache. Im Gesetz steht glaube ich, dass ich von der Regelung gebrauch machen darf, wenn mein Umsatz im nächsten Jahr vorraussichtlich nicht 50.000 Euro überschreiten wird.

Dass ich weiterhin für 2017 die KUR in Anspruch nehmen darf, wenn ich entgegen meinen Erwartungen 50.000 Euro übersteige, ist mir klar.

Aber das ist für mich sehr wage. Ich hätte nie gedacht, dass es in einem so überregulierten Land wie Deutschland ein so wichtiges Gesetz gibt, das über finanzielle Verbindlichkeiten im 5-stelligen Betrag entscheidet und auf dem aufbaut, was der Steuerpflichtige "glaubt" oder "vermutet".

1.) Zu welchem Zeitpunkt muss denn diese Prognose erstellt werden? 31.12. des Vorjahres? Und was wenn sie sich später ändert?

2.) Wenn man am 30.12. des nächsten Jahres zu der Erkenntnis kommt, dass man am 31.12. den entscheidenden Silvesterknaller verkaufen und auf 50.001 Euro Umsatz kommen wird, dann wird man mit Sicherheit sage ich jetzt mal davon ausgehen können, dass man für dieses Jahr nicht regelbesteuert werden muss. Aber was wäre, wenn sich diese Situation früher abspielt? Im November, Oktober, Juni? Wann ist die Grenze?

3.) Und was, wenn man im Januar schon 49,000 Euro Umsatz gemacht hat aber davon ausgeht, dass man nach weiteren 999 Euro Umsatz im Februar für den Rest des Jahres aufhört und keinen Umsatz mehr macht?

4.) Was, wenn man überhaupt keine Prognose aufstellen kann, wie bei mir?

Ich könnte, wenn ich das ganze Jahr selbständig arbeiten würde, locker 60.000Euro oder 80.000 Euro machen. Da bin ich mir ziemlich sicher. Vielleicht sogar 100.000 Euro. Aber ich weiß noch nicht, wieviele Monate ich tatsächlich arbeiten werde. Das hängt von vielem ab. Z.B. würde ich vielleicht ab Sommer wieder studieren, wenn ich zugelassen werde. Auf jeden Fall möchte ich keine Ust bezahlen. Und wenn ich das müsste, dann würde ich lieber 0 Euro Umsatz machen und mich lieber irgendwo anstellen lassen, weil der Stundenlohn bei der Selbständigkeit dann leider überhaupt nicht mehr attraktiv wäre.

5.) Darf ich unter diesen Umständen die KUR in Anspruch nehmen und damit rechnen, dass die Regelbesteuerung für mich nicht zutreffen wird?

Vielen Dank

...zur Frage

von kleinunternehmerreglung zur Regelbesteuerung (Umsatzsteuervoranmeldung mtl.viertl. jährlich?)

hallo, anfang februar bin ich zur meinem steuerberater gegangen und habe ihm gesagt, dass ich gerne von der kleinunternehmerreglung raus, weil mein umsatz letztes jahr 2011 22400 betrug. er wollte dem fa ein schreiben setzen und ich sollte dann auf antwort warten. da bis jetzt nichts gekommen ist, habe ich meinem steuerberater gefragt und er hat gesagt, das er es auf jedenfall mitgeteilt hat dem fa und ich ein schreiben bekommen hätte sollen. somit habe ich letzte woche beim fa angerufen und die haben mir gesagt, das ich ust-pflichtig bin. ich habe seid anfang des jahres alle meine rechnungen mit mwst. ausgewiesen und bisher keine ust.voranmeldung getätigt. jetzt hatte ich meinen steuerberat auf empflehlung einer freundin gewechselt letzte woche und er wil jetzt die umsatzsteuervoranmeldung machen und ich solle mit versäumniszuschlägen rechen, da ich das hätte machen müssen. ein anderer freund sagt jedoch, dass er seine umsatzsteueranmeldung immer jährlich macht bzw. sein steuerberater. der jetztige steuerberater will jetzt monatlich buchhaltung bei mir führen, und daher 60 euro in rechnung mtl. stellen. mein frage: stimmt das, dass ich jetzt doch monatlich umsatzsteuervoranmeldung machen müsste und muss? und mit versäumniszuschlag rechnen muss? kann ich das auch nicth jährlich machen umsatzsteuervoranmeldung? (falls relevant bin promoter) für tipps würde ich mich freuen : ) danke im vorraus...

...zur Frage

Mein Steuerberater bucht eine Rechnung doppelt und lässt die Widerspruchsfrist verstreichen, was soll ich nun tun?

Aufgrund einer doppelten Buchung meines Steuerberaters war der Gewinn in der Steuererklärung um 3000€ zu hoch. Die Gewinnermittlung habe ich erst mit dem Erhalt des Steuerbescheides gesehen und meinem Steuerberater gleich Bescheid gegeben, dass er einen Fehler gemacht hat. Dann haben wir uns zu einem Gespräch getroffen und den Fehler geklärt. Der Steuerberater hat dann eine korrigierte Steuererklärung an das Finanzamt geschickt, welche das Amt dann abgelehnt hat, da eine Begründung für die Korrektur fehlte.

In der Zwischenzeit ist dann die Widerspruchsfrist verstrichen und von meinem Steuerberater kam keine weitere Info an mich, worauf ich dann mit dem Finanzamt telefoniert habe und diese mir gesagt haben, dass die Frist abgelaufen ist, man aber noch die Begründung schicken könne. Hier wurde ich dann mehrfach von meinem Steuerberater angelogen, weil dieser mir bestätigte, dass das Schreiben losgeschickt wurde. Nach nun 5 Monaten nervenden Nachhakens von mir, ist das Schreiben tatsächlich raus gegangen und wurde prompt vom Finanzamt abgelehnt, da nach verstreichen der Frist nur noch maschinelle Rechenfehler o.Ä. korrigiert werden können.

So nun stehe ich da und weiß nicht mehr weiter. Bevor ich mich jetzt wieder an meinen tollen Steuerberater wende, wollte ich erst noch meine Möglichkeiten abwägen.

Ist das ein Fall für die Haftpflichtversicherung des Steuerberaters? Kann der Steuerberater diesen Fall an die Versicherung melden ohne das ein Gerichtsverfahren/Anwalt von meiner Seite aus mitwirken muss? Ich habe leider keine Rechtsschutzversicherung.

Einige Details des Vorganges kann ich beweisen. Das Finanzamt hat sich auch Notizen gemacht und es gibt eine E-Mail in der ich dem Steuerberater den Fehler erläutere und darauf verweise, dass ich die Steuererklärung gerade per Fax gesendet habe.

Ist es eigentlich üblich, dass ich den ermittelten Gewinn erst auf dem Steuerbescheid sehe? Im Internet habe ich davon gelesen, dass man den Steuerbescheid als Mandant vor dem Abschicken unterschreiben muss.

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?