Zur Finanzierung eines Hauses Wohnung verkaufen?

3 Antworten

Bei den Vermögensverhältnissen bekommt Ihr das Geld vermutlich völlig problemlos.

Der einzige Punkt, Ihr könnt die Zinsen steuerlich nicht abziehen.

Aber es wäre möglich Sicherheit für die Zukunft zu gewinnen, weil man eine Zinsfestschreibung bis zur völligen Tilgung erreichen könnte.

en Aufbau des Aktienvermögens kann man auch mit kleineren Beträgen beginnen, aber die Sicherheit von Immobilien ist langfristig doch aus meiner Sicht sehr beruhigend.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Danke für den Beitrag. Sie würden also tendenziell die Wohnungen behalten und einen höheren Kredit aufnehmen? Ja, diesen würden wir schon kriegen. Der Gedanke nach 5 Jahren schuldenfrei zu sein ist aber auch verlockend.. :-)

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@solea

Den Aspekt der Schuldenfreiheit sehe ich natürlich auch. Ebenso die Investition in AKtien. Aber ich halte mich auch an Kostolany: "Wer viel hat darf Spekulieren, wer wenig hat, darf nicht spekulieren, wer nichts hat, muss spekulieren."

Mit sicher vermieteten Immobilien sind Sie auf der sicheren Seite und können sich langsam ein Aktienvermögen zur Ergänzung aufbauen.

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Bei den vorliegenden Informationen:

Mitte 30...1.5 Gehälter, 2 sichere Wohnungen mit 1100 Euro Kaltmiete....über 40% Eigenkapital für das neue Objekt:

Ich würde die beiden Wohnungen behalten, das Häuschen kaufen und gemütlich abzahlen (ich sehe da überhaupt kein Risiko, muß ja auch nicht in 5 Jahren abbezahlt sein) und mir dann den Notgroschen wieder auffüllen und ein kleines Aktiendepot aufbauen. Spätestens mit Anfang 40 solltet ihr dann deutlich größere Beträge in das Aktienportfolie einzahlen können.

Die Mietrendite beider Wohnungen liegt über den Zinsen für das neue Haus (ohne Kenntnis der Nebenkosten) - also das ist schon mal ok.

Eine Immobilienblase kann ich in D aufgrund der angespannten Wohnungssituation auch nicht erkennen. Also das spricht auch für eine "normale" Beleihung des neuen Hauses.

Wie sich die Aktien in den nächsten 5 Jahren entwickeln (ob man also einen guten Einstiegspunkt verpasst) ist aufgrund von Corona, Handelskrieg USA/China, Brexit auch nicht einfach zu beantworten.

Und was die Immobilienlastigkeit betrifft: Alles das wäre ja auch bis zum Ende des Kredites in 5 Jahren so.

Ohne Berücksichtigung der Steuern würde ich die Wohnungen nicht verkaufen.

Wenn man die Steuern berücksichtigt (was ich jetzt schreibe sollte man mit einem Steuerberater besprechen):

Bei einer reinen Schenkung der Wohnung wären die Einnahmen aus Miete zu versteuern und nur die Nebenkosten und die Abschreibung könnte steuermindernd in Ansatz gebracht werden.

Aber wenn ihr die Wohnungen von den Eltern kaufen würdet (und den Kaufpreis finanzieren) dann könnten die Finanzierungszinsen steuermindernd in Ansatz gebracht werden. Parallel sollte es möglich sein, dass die Eltern euch Bargeld als vorgezogenes Erbe dann schenken. Und diese Schenkung könnte dann zur Tilgung des Darlehens auf eurem neuen Haus verwendet werden.

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