Zugewinn minimieren?

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1 Antwort

Kein Ehemann verschenkt Haushälften ohne Grund und diesen Grund erfahren wir nicht. Darf man vermuten, daß Gläubiger dem Gatten auf den Fersen sind und er sich verarmen lassen wollte?

Da genau beginnt nämlich Dein Problem: Wenn der Schenker verarmt, kann er die Geschenke zurück fordern. Das läuft außerhalb des Eherechts.

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NasiGoreng 16.03.2016, 17:58

Mit der Beantwortung derart unpräziser Fragen und in Unkenntnis der Umstände, verplempert man seine Lebenszeit, weil man auf alle möglichen Szenarien eingehen müsste um einen Treffer zu landen.

Es könnte z.B. auch so sein:

Der alte kranke Mann hat die Haushälfte seiner Frau übertragen um dieser Erbschaftsteuer zu sparen. Jetzt hat die Frau den zweiten Frühling und möchte nach der Trennung von dem lästigen Alten mit ihrem neuen Freund zusammenleben. Der Alte aber plädiert auf groben Undank oder hat ein lebenslanges Wohnrecht.

Das sind alles mehr Rechts- als Finanzfragen, die hier nicht ins Forum gehören.

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Privatier59 16.03.2016, 19:59
@Snooopy155

Recht hast Du, insbesondere weil Schenkungsteuer und Erbschaftsteuer dieselben Sätze haben.

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EnnoWarMal 17.03.2016, 09:02
@Privatier59

"insbesondere weil Schenkungsteuer und Erbschaftsteuer dieselben Sätze haben"

Aber durchaus gern auch mal unterschiedliche Freibeträge oder Wertermittlungsansätze, immer da, wo im Gesetz "bei Erwerb von Todes wegen" steht.

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