Zu viele Kilometer, trotzdem versichert?

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6 Antworten

Solange der Versicherungsnehmer im laufenden Jahr keinen Schaden (Unfall) meldet gilt der Versicherungsschutz uneingeschränkt. Wenn der VN bei seiner Versicherung einen Unfall meldet der über der im Antrag angegebenen Jahresfahrleistung erfolgte, Beispiel: im Antrag jährliche Fahrleistung 10000km, Tachostand zur Unfallzeit 15000km reagieren viele Versicherer kulant und alles wird normal reguliert da sie ihre Bestandskunden natürlich halten wollen.

Candlejack 01.11.2010, 00:39

Der Schaden wird immer reguliert ! Der Kunden bekommt nur die Differenz zu der höheren km-Zahl berechnet und ggf. eine Vertragsstrafe von 500 EUR.

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Solange nicht allzu viele Zeit vergeht bis du die Änderung der Kilometer deiner Versicherung mitteilst sind die Versicherungen da in aller Regel kulant, man kann schließlich nicht alles planen.

Im Schadenfall kann es kritisch werden, allerdings sind die Reaktionen der Versicherer unterschiedlich.

Von Nachzahlung der Differenz-KM mit nachvollziehbarer Begründung der Maher-km bis zur Ablehnung des Schadens ist so ziemlich alles möglich.

Wer eine kostensparende Variante gewählt hat sollte immer zum Jahresande mal prüfen was auf dem Tacho steht, wobei die Versicherer zu zählen beginnt mit Zulassung des Fahrzeugs. Da fragt er nach den zu fahrenden Jahres-km (!!)

Candlejack 01.11.2010, 00:41

Eine Ablehnung des Schadens nur aufgrund der falschen km-Angabe wird es nicht geben. Nachzahlung der Differenz und Vertragsstrafe ist die gängige Methode.

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Kollek 01.11.2010, 10:16
@Candlejack

... ich habe zwar von Vertragsstrafe € 500,00 noch nichts gehört,aber ich nehme auch nicht für mich in Anspruch alle Kfz-Versicherer mit Bedingungen so perfekt zu kennen.

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Du meinst die KfZ. Versicherung ???

Wenn die Versicherung davon erfährt, kann sie eine Strafzahlung verlangen, beispielsweise durch die Verdoppelung der Prämie.

Das kann immer dann vorkommen, wenn ein Schaden gemeldet wird - die Versicherung kennt deinen km Stand bei Vertragsabschluss ,und dann wird bei der Schadensmeldung gerechnet.

Ansonsten, kommt natürlich niemand von der Versicherung, der deinen Tacho ablesen möchte.

Candlejack 01.11.2010, 00:38

Von einer Prämienverdoppelung habe ich noch nie was gelesen, allerdings steht in den Bedingungen oft die Nachzahlung der Prämiendifferenz für die höheren km und eine Vertragsstrafe von 500 EUR.

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Teile ihnen die Änderung tel. kurz mit, und alles wird gut werden...!

Niemandem wird der Versicherungsschutz verweigert, wegen der Mehr-Kilometer. Es handelt sich ausschließlich um eine tarifliche Vereinbarung.

meistens sind es spannen von bis die gefahren werden dürfen.

wenn du 9000 km angegeben hast,kann es sein das deine versicherung erst ab 12000 km mehr an geld haben möchte.

von 12000 bis 15000km ist die nächste spanne. so ist es bei unserer versicherung.

anders herum, müsste man ja beträge zurückbekommen, wenn man weniger als 9000 km fahren würde.

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