Zinsloses Darlehen von Familie?

3 Antworten

Auf jeden Fall über das Konto laufen lassen udn möglichst einen Darlehensvertrag machen.

Es gibt mit dem Finanzamt kein Problem, wenn sich die Zahlungen (Darlehensauszahlung, dann die Tilgungen) nachvollziehen lassen.

Falls die Eltern auf einen Teil der Rückzahlung verzichten, auch dafür eine schriftliche Vereinbarung/Erklärung.

Ich will nur mal die hier praktizierte sprachliche Vieldeutigkeit umfassend interpretieren:


Wir würden uns gerne von unseren Eltern

plus


pro Elternteil ja alle 10 Jahre 400.000€ steuerfrei sind?

das macht bei "wir" gleich "2 Personen" und "unseren Eltern" gleich "4 Personen" insg. € 1.600.000 als Summe der Freibeträge.

Zählt man noch "Überkreuzfreibeträge" (überkreuz in diesem Sinne: die Schenkung eines Schwiegerelters an das jeweilige Schwiegerkind) von je € 20.000 hinzu, dann kommen also noch € 80.000 hinzu. Insgesamt gibt es € 1.680.000 an Freibeträgen.

Es fehlt also in  der Sachverhaltsdarstellung an Genauigkeit. Aber die Zinsfreiheit kostet bei ungünstigem Darlehnsvertragspartner und Tilgungsverlauf möglicherweise Schenkungsteuer auf den rechnerischen Zinsvorteil von 5,5 % p.a.

Hallo Tina,

Ihr dürft das Geld Euch von Euren Eltern auf Euer Konto zahlen lassen und später auch wieder so zurückzahlen.

Bareinzahlungen auf Euer Konto könnten zu Nachfragen führen. Warum wollt Ihr es bei Euch über mehrere Konten zurückzahlen?

Nein. Wir würden über ein Konto das Geld einfach zurücküberweisen. Dank für deine Antwort. Die Frage ist nur ob das Finanzamt meine Eltern irgendwann fragt warum von der Tochter jeden Monat Geld aufs Konto kommt. :)

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@tina555

Man weiß nie, wann das Finanzamt oder das Sozialamt wen fragt. Das kommt schon auf die unvorhersehbar veränderlichen Lebensumstände an.

Aber zur gegenseitigen Klarheit sollte es einen kurzen Darlehnsvertrag mit den Rückzahlungsbedingungen geben. Darin sollten auch Zinsen bzw. der Kündigung für den Fall der Überfälligkeit der Rückzahlungen vereinbart werden, damit die Kinder sich auch wirklich bemühen.

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In wie weit kann der Wert unserer Wohnung als EK-Ersatz verwendet werden?

Hallo zusammen,

meine Frau und ich besitzen eine Wohnung. Ungefähr die Hälfte der Bankfinanzierung wurde schon abbezahlt. Wir möchten eine zusätzliche Immobilie kaufen, haben aber kein Eigenkapital. Wir fragen uns, in wie weit der Wert unserer Wohnung als EK-Ersatz verwendet werden kann.

Meine zwei Fragen sind wie folgt:

  • Die unten dargestellte Logik ist extrem einfach. Ist diese aber nachvollziehbar oder habe ich etwas übersehen bzw. falsch verstanden?
  • Wir haben EK-Ersatz aber momentan kein EK um die Nebenkosten (Makler, Notar usw.) selber zu bezahlen. Ist es realistisch zu erwarten, dass die Bank diese auch innerhalb des Darlehens finanziert?

A. Marktwert 1. Immobilie: €500.000

B. 1. Beleihungswert (A x 0,9): ca. €450.000

C. Beim 1. Darlehen noch zu zahlen: €250.000

D. Kapital (B minus C): ca. €200.000

E. Kaufpreis 2. Immobilie: €300.000

F. 2. Beleihungswert (E x 0,9): ca. €270.000

G. Gesamtkosten 2. Immo inkl. NK und Umbau: ca. €400.000

H. Notwendige Bankfinanzierung (G minus D): €200.000

I. Angepasste Darlehenssumme: (G+C): €450.000

J. Beleihungswert gesamt: (B+F): €720.000

K. Beleihungsauslauf: (I/J): 0,625

Vielen Dank im Voraus. Für alle Tipps bin ich sehr dankbar!

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Guten Morgen,

Da ich nun ausgezogen bin vom Elternhaus und natürlich nicht mehr da wohne wollt ich mir das Kindergeld umbuchen auf mein Konto und benötigte die Kindergeld nummer & Die Steuer Id als ich meine mutter danach anrief sagte sie mir sie hätte es abgemeldet... Darf sie das ohne meine Zustimmung, das Kindergeld abmelden?! Wäre super wenn ihr mir antwortet.

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Mein Vater und ich besitzen zusammen in wirtschaftlich attraktiver Lage ein Mehrfamilienhaus. Ich besitze 2/3 des Hauses, da ich Erbteile von Verwandtschaft gekauft habe und werde irgendwann auch den 1/3 Anteil meines Vaters erben.

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