Zinserträge einschließlich falsch/zu viel gezahlter Beträge?

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1 Antwort

zu 1. Das ist eine Schenkung

zu 2. Der überzahlte Betrag habt Ihr ja als Tilgung gewertet. Wenn die Steuererklärung berichtigt werden soll, dann können Ihr doch auch die korrigierten Zinsen angeben. Tilgungsleistungen sind kein Kapitalertrag.

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Valeskix 14.11.2016, 16:48

Danke für die schnelle Antwort.

Ich selbst vertrete auch die Meinung, dass nur die nachträglich als "richtig" festgestellten Zinsen als Kapitalerträge zu erklären sind.

Ohne die Erläuterungen der Beteiligten könnte sich der Sachverhalt auf dem Papier (für das Finanzamt) erstmal anders darstellen:

Ein Darlehen, welches mit 255.000 € besichert wird, für das es aber keinen schriftlichen Vertrag gibt und bei dem die Zinsen sogar von 266.000 € berechnet werden. Dann wird nach 7 Jahren gesagt, dass 34.000 € des Nominalbetrags als "Eigenkapital" zu behandeln sind.

Ich wollte nur fragen, ob und wie eine Gegenmeinung aussehen könnte. Falls man einen hartnäckigen Beamten vor sich hat, könnte dieser ja versuchen wegen Unvollständigkeit (siehe 5%-Grenze) die Selbstanzeige zu verwerfen.

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Sammy760 14.11.2016, 17:21
@Valeskix

Macht doch einfach Rückwirkend einen Darlehensvertrag über die 232.000€. Den Zahlungsverlauf könnt Ihr ja dokumentieren und die Überzahlung als Tilgung reinnehmen.

Da der Vater die Zinserträge nicht in seiner Einkommensteuererklärung eingetragen hat, möchte er diese berichtigen.

Da sehe ich eher das Problem. Als Vater, der die Zinsen nicht angegeben hat, würde ich hier fachlichen Rat einholen.

Für die Finanzämter gilt der Steuerbescheid meist "unter Vorbehalt". Jedoch nicht für den Steuerzahler. Werden Fehler nach der Einspruchsfrist erkannt geht i.d.R. nicht s mehr.

Und Verzugszinsen (6%) auf seit 2007 nicht deklarierte Einnahmen  ist bestimmt nicht spassig.

Vielleicht kann hier noch einer der "Steuer"-Spezialisten etwas kommentieren.

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