z.Hd. Herrn

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Also auch ich bin nicht mehr der Jüngste.

Aber ich habe zu allen Zeiten schon so geschrieben, wie ich es als richtig oder schön empfand - auch wenn sich dieses Empfinden ändert.

An DIN hab ich mich nie orientiert. Man soll mich ja erkennen.

Der Ausdruck eigener Persönlichkeit ist meines Erachtens stets wertvoller als das Nachäff^^ahmen von Normen, die sich auch nur irgendein Pfeifenkopf ausgedacht hat.

Im konkreten Fall würde ich schreiben

Herrn Müller

(dass der das in die Hände nimmt und nicht in die Zehen, soll sein Problem bleiben).

Der Ausdruck eigener Persönlichkeit ist meines Erachtens stets wertvoller als das Nachäff^^ahmen von Normen, die sich auch nur irgendein Pfeifenkopf ausgedacht hat.

Enno, du redest hier denen das Wort, die auf Groß- und Kleinschreibung sowie Interpunktion verzichten und sich damit herausreden, dass sie sich nicht an DIN o. dgl. orientieren. Die sehen darin nämlich meist auch einen Ausdruck ihrer Persönlichkeit. Du überraschst mich.

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@blackleather

Du überraschst mich.

Das überrascht mich. Ich ging davon aus, dass ich verstanden werde.

Die sehen darin nämlich meist auch einen Ausdruck ihrer Persönlichkeit

Wenn ich mal irgendwo ein Anzeichen von Persönlichkeit sehe, kämpfe ich mich auch durch Buchstabenwüsten.

Zum Glück bin ich in einer Position, in der ich Mandantenanfragen auch ablehnen kann. Und wer will es mir verübeln, wenn ich mich mit Mandanten umgebe, die nicht schlampig sind?

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diese Worte gefallen mir. Dann lasse ich das DINgs weg!

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@LebensHerbst

Danke für das Lob.

Ich hab auch beispielsweise noch nie ein Bewerbungsbuch oder einen Bewerbungsratgeber gelesen. Im Gegenteil, kurz nach der Wende haben sie versucht, mir sowas aufzuschwatzen.

Der neue potentielle Arbeitgeber erwartet sowas.

Jaha.... aber doch nicht mit mir. Ich verfasste meine Bewerbungen so, dass es eben nicht nach Bewerbungsfibel, sondern nach mir aussieht. Was hätte ich davon, ein gesichtsloser Teil der grauen Masse zu sein?

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Ob "man" noch z.Hd. schreibt, ist mir egal. Ich mache es jedenfalls, aber natürlich nur dann, wenn es der Situation entspricht: Geht den Schreiben ein Telefonat oder ein sonstiger persönlicher Kontakt mit einer bestimmten Person voraus, dann wird durch die Nennung dieser Person in aller Regel erreicht, dass das Schreiben auch unmittelbar den Weg zu deren Schreibtisch findet. Ohne besonderen Anlaß aber verkneife ich mir diese Wendung.

Bin noch nicht so lange aus der Berufsschule raus, ich lernte, man lässt das z. Hd. weg, schreibt nur noch erst den Firmennamen und dann Herrn Soundso. Wobei das nur so DIN-Sachen sind, wenn Du es trotzdem schreibst, ist das wohl auch ok.

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