Zeitweise Abrechnung mit falscher Lohnsteuerklasse-wie bekomme ich mein Geld zurück?

4 Antworten

Wie @Petz1900 und @ipact schon vollkommen richtig schreiben, interessiert sich für die Geschichte kein Mensch.

Der Lohnsteuerabzug ist zu hoch für den Bruttolohn und deshalb wird es automatisch durch die Veranlagung richtig gestellt.

Warum Dir zu viel abgezogen wurde, ist absolut bedeutungslos.

Als Arbeitnehmer müssen Sie nicht gleich zu einem Steuerberater gehen, wenn es nur um ein - im Vergleich zum Spektrum an Steuerproblematiken - lapidares Eintragungsproblem geht.

Falls Sie niemanden kennen, der Ihnen zeigt, was und wo man die gängigsten Sachen einträgt, dann gibt es auch diverse kostengünstige Programme mit Unterstützung und Tipps beim Ausfüllen.

Ganz kostenlos ist dabei sogar ESLTER-Online bzw. ELSTER-Formular, welche aber ein paar Grundkenntnisse voraussetzen.

Eine weitere Möglichkeit ist beispielsweise auch die vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V., welche bei Arbeitnehmern meist deutlich günstigere Beiträge im Vergleich zu einem Steuerberater verlangt.

Dieser wird sich nämlich regelmäßig an den unteren Rahmengebühren der StBVV orientieren (müssen), dennoch sind die Beiträge/Gebühren einkommensabhängig.

Unabhängig davon, wer Ihnen bei der Erstellung hilft, können Sie wahrscheinlich schon nach 1-2 Erklärungen die mindestens erforderlichen Eintragungen selbst vornehmen (in Ihrem Fall vermutlich nur Allgemeine Angaben und Lohnsteuerbescheinigung).

Vielleicht zahlen Sie ja seit geraumer Zeit zu viel Steuern?

Du brauchst einfach nur die Daten der Lohnsteuerbescheinigung einklimpern, da ist der ganze Sachverhalt mit eingeschlossen.

Es ist tatsächlich so.

Das solltest du bei der anschließenden Prüfberechnung feststellen, die Erstattung wird höchstwahrscheinlich höher ausfallen als sonst.

Kann es sein dass ich so viel Steuer nachzahlen muss?

Hallo zusammen,

habe soeben zum ersten mal meine Steuererklärung über ELSTER gemacht. Davor hatte ich sie nie gemacht, auch nicht schriftlich. Nun habe ich alles ausgefüllt, und habe mal spaßhalber vorab ausrechnen lassen (Funktion ist gegeben). Nun musste ich schockiert feststellen dass ich anscheinend ca. 1200 EUR nachzahlen soll??? Ist das möglich? Zumal ich gehört habe dass unter meinen Voraussetzungen  das eigentlich nie vorkommt und ich knapp 20km Pendlerpauschale habe über 220 Tage?!? Hier mal kurz die Eckdaten:

Steuerklasse 1, 28500 EUR Brutto im Jahr davon 3290€ einbehaltene Lohnsteuer und 179 EUR Solizuschlag der einbehalten worden ist. Werbungskosten sind mit 300 EUR eingetragen und wie erwähnt 20km am Tag einfache Strecke Pendlerpauschale. Da muss ich nun 1200 EUR nachzahlen? Da kann doch was nicht stimmen oder? Habe alle Angaben überprüft es hat sich kein Zahlenfehler irgendwo eingeschlichen.

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Mein Steuerberater bucht eine Rechnung doppelt und lässt die Widerspruchsfrist verstreichen, was soll ich nun tun?

Aufgrund einer doppelten Buchung meines Steuerberaters war der Gewinn in der Steuererklärung um 3000€ zu hoch. Die Gewinnermittlung habe ich erst mit dem Erhalt des Steuerbescheides gesehen und meinem Steuerberater gleich Bescheid gegeben, dass er einen Fehler gemacht hat. Dann haben wir uns zu einem Gespräch getroffen und den Fehler geklärt. Der Steuerberater hat dann eine korrigierte Steuererklärung an das Finanzamt geschickt, welche das Amt dann abgelehnt hat, da eine Begründung für die Korrektur fehlte.

In der Zwischenzeit ist dann die Widerspruchsfrist verstrichen und von meinem Steuerberater kam keine weitere Info an mich, worauf ich dann mit dem Finanzamt telefoniert habe und diese mir gesagt haben, dass die Frist abgelaufen ist, man aber noch die Begründung schicken könne. Hier wurde ich dann mehrfach von meinem Steuerberater angelogen, weil dieser mir bestätigte, dass das Schreiben losgeschickt wurde. Nach nun 5 Monaten nervenden Nachhakens von mir, ist das Schreiben tatsächlich raus gegangen und wurde prompt vom Finanzamt abgelehnt, da nach verstreichen der Frist nur noch maschinelle Rechenfehler o.Ä. korrigiert werden können.

So nun stehe ich da und weiß nicht mehr weiter. Bevor ich mich jetzt wieder an meinen tollen Steuerberater wende, wollte ich erst noch meine Möglichkeiten abwägen.

Ist das ein Fall für die Haftpflichtversicherung des Steuerberaters? Kann der Steuerberater diesen Fall an die Versicherung melden ohne das ein Gerichtsverfahren/Anwalt von meiner Seite aus mitwirken muss? Ich habe leider keine Rechtsschutzversicherung.

Einige Details des Vorganges kann ich beweisen. Das Finanzamt hat sich auch Notizen gemacht und es gibt eine E-Mail in der ich dem Steuerberater den Fehler erläutere und darauf verweise, dass ich die Steuererklärung gerade per Fax gesendet habe.

Ist es eigentlich üblich, dass ich den ermittelten Gewinn erst auf dem Steuerbescheid sehe? Im Internet habe ich davon gelesen, dass man den Steuerbescheid als Mandant vor dem Abschicken unterschreiben muss.

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Wo werden umsatzsteuerfreie Entnahmen als Teil des betrieblichen Gewinns in der Umsatzsteuererklärung erfasst?

Der Sachverhalt im Überblick:

Der Gewerbebetrieb wurde zum Jahresende 2016 aufgegeben. Bis Ende 2015 wurde die Kleinunternehmer-Regelung angewendet und keine Umsatzsteuer abgeführt oder berechnet. Ab 2016 dann die Regelbesteuerung.

Mit der Aufgabe des Betriebes werden Sachentnahmen dem Privatvermögen zugeführt und dementsprechend dem Gewinn des Betriebes zugerechnet. Die anteilige Umsatzsteuer wird berücksichtigt.

Wie verhält es sich mit Entnahmen die als "Kleinunternehmer" erworben wurden? Auch hier wird der Wert der Entnahme dem betrieblichen Gewinn zugerechnet, allerdings wird keine Umsatzsteuer geltend gemacht. Da beim Erwerb keine Vorsteuer geltend gemacht wurde, wird diese jetzt nicht berücksichtigt.

Im Elster Forular zur Umsatzsteuer wird der Gewinn in Zeile 38 vermerkt, die Entnahmen in Zeile 39 unter "Unentgeltliche Wertabgaben - Lieferungen nach § 3 Absatz 1b UStG zu 19 Prozent". Die Umsatzsteuer wird automatisch berechnet.

Daraus resultiert meine Frage: Wie gehe ich mit Entnahmen vor, die der Umsatzsteuer nicht unterliegen? Wo trage ich den Wert im Formular für die Umsatzsteuererklärung ein? In Zeile 39 ist dies nicht möglich, da die Umsatzsteuer automatisch berechnet wird.

Würde mich freuen, wenn mir jemand weiterhelfen kann!

Danke und viele Grüße, Chris

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