zeitlicher Abstand zwischen Kauf und Schenkung?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Am klügsten wäre es nur ein paar Minuten zwischen den Vorgängen zu haben, dann wäre nämlich eine Grundbucheintragung zu sparen. Der Notar kann dann gleichzeitig an das Grundbuchamt melden.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Vielen Dank für den überraschenden Tip!

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Und was ist da die Frage?

Von selbst habe ich hier nirgendwo ein Problembewusstsein.

Entschuldigung, meine Frage ist schlecht ausgedrückt! Meine Frage war, ob wie bei einer Schenkung an die Ehefrau mit Weiterschenkung an den Sohn eine Frist zwischen den Schenkungen vergehen sollte, damit das Finanzamt keine Probleme macht.

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@gingo

Aber es sind doch schon zwei Jahre zwischen den Schenkungen vergangen.

Bleibt die Frage, warum schenkt nicht die Mutter ebenfalls ihre Hälfte an ihren Sohn und lässt sich von ihrem Mann 190.000 Euro schenken?

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@EnnoWarMal

Gilt der Freibetrag von 400.000 pro Kind und Elternteil nicht nur alle 10 Jahre ?? Der Vater hat durch eine Schenkung vor ca. 2 Jahren fast den ganzen Freibetrag aufgebraucht. Das Ziel ist deshalb eigentlich, dass die Mutter das ganze Grundstück schenkt und entweder dazu die Hälfte vom Ehemann geschenkt bekommt (dann Wartefrist bei Kettenschenkung an Sohn) oder die Hälfte vom Ehemann kauft und dann vielleicht /vermutlich?? ohne Wartefrist das ganze Grundstück an den Sohn schenken kann.

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Zweifamilienhaus gegenseitige Schenkung Rückfall Erbe

Das Ehepaar x und y hat sich unter anderem zur Alterssicherung ein kleines Häuschen mit zwei Wohneinheiten gekauft. Nun haben beide Kinder aus vorherigen Ehen, welche im Falle des Todes des entsprechenden Elternteils Pflichtteilserbberechtigt für das halbe Haus wären. Dieses soll aber dem länger Lebenden zur Absicherung vollständig zur Verfügung stehen. Da sich eines der Kinder mit einem Erbverzicht ( und entsprechender testamentarischer Regelung) nicht Einverstanden erklären möchte, kam in den letzten Tagen ( nach einem Fernsehbericht in dem es wohl um Schenkungen ging) zu folgender Überlegung.

X und Y vereinbaren nachträglich Gütertrennung und teilen in diesem Wege auch das Haus in zwei Einheiten A und B.

Dann schenkt X seine Wohneinheit A der Y und Y schenkt ihre Einheit B dem X. Der Wert der einzelnen Einheit liegt unter dem Grenzwert für die Schenkungssteuer UND es wird bei den Schenkungen jeweils eine Rückfallklausel für den Fall des Vorversterbens eingeflochten.

Sollte nun zum Beispiel X versterben, so würde die Ihm Geschenkte Einheit B automatisch wieder an Y fallen, an der Schenkung des X an Y würde sich aber nichts ändern, so das Y nun Eigentümerin des gesamten Hauses wäre, ohne, das es zur Erbmasse gehören würde.

ist dieses so umsetzbar ???

Und bevor nun ethisch/moralisch gemeckert wird, es soll dann auch direkt testamentarisch geregelt werden, dass das Haus zu gleichen Teilen an alle Kinder geht, wenn auch der andere verstirbt.

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