Zahnzusatzversicherung wo ab sofort bezahlt?

6 Antworten

Zahnzusatzversicherungen ohne Wartezeit gibt es eine Menge.

Allerdings darfst Du Dir nicht erhoffen dadurch die gesamten Kosten einer Zahnbehandlung abdecken zu können. Im Gegenteil: Es gibt bei allen solchen Versicherungen in den Anfangsjahren eine Staffelung über die maximal erstattungsfähigen Kosten.

Wenn bei Dir gleich mehrere Zähne zu sanieren sind, können etliche tausende Euro Eigenanteil bei Dir verbleiben.

Auf keinen Fall darf die Behandlung vor Versicherungsbeginn starten.

Und: Etwaige Gesundheitsfragen müssen penibel genau beantwortet werden. Ansonsten nämlich könnte die Versicherung wegen arglistiger Täuschung den Vertrag anfechten.

Hallo,

ja so etwas gibt es " Dentalphobie " ! :-(

Vergiss es mit der Zusatzversicherung, in deiner Situation ist dieser Zug für dich abgefahren, würde ich sagen.

Wichtig ist, dass du den Zahnarzt für dich findest, er sollte sich auf die Behandlung mit Angstpatienten eingestellt und bereits langjährige Erfahrung mit diesen Patienen haben. Die Krankenkasse könnte hier behilflich sein.

Mittlerweile gibt es für Patienten wie dich spezielle Behandlungsmethoden, deren Kosten größtenteils von den Krankenkassen übernommen werden.

Hier u.a. auch noch ein Link für die Suche:

http://www.zahnarzt-arztsuche.de/rubrik/zahnarztangst/

Bist du dann fündig geworden, gibt es im Netz entsprechende Bewertungsportale, in denen Patienten ihren Arzt beurteilen.

Solch ein Portal ist zwar grob hilfreich aber nicht unbedingt auf jeden Patienten 1:1 übertragbar. Die " CHEMIE " muss ganz einfach stimmen !!!

Ich wünsche dir ganz viel Mut und Durchhaltevermögen !

Die Belohnung wird in ein paar Monaten ein zufriedenes Lächeln beim Blick in den Spiegel sein. :-))

Gruß !

Ich stell dir jetzt mal folgende Frage:

Glaubst du ein Versicherer könnte ein wirtschaftliches Interesse daran haben sich Menschen mit kompletten Zahnruinen in den Bestand zu holen die gleich zu Anfang 10-20 mal mehr Leistungen kosten als sie pro Jahr an Beiträgen bringen noch dazu ohne das Risiko vorher über Gesundheitsfragen abgewogen zu haben?

Es gibt durchaus Tarife ohne Wartezeit, es gibt auch welche die leisten bei schon begonnener Behandlung. Das heißt aber nicht, dass diese nicht woanders versuchen dies wieder auszugleichen. Oft hat man nur eine Verdoppelung des Festuschusses der GKV.

Wohnrechtverzicht von "Pflegefällen" rechtens?

Meine Mutter hat seit 2015 Pflegegrad 4 (damals Stufe 2 + Altersdemenz) und wurde von mir bis 2016 in ihrem "eigenen" Haus (Hof) gepflegt. Die Hofübergabe an meinen Bruder (wohnt nicht im selben Gebäude) war bereits ca. 1990 mit Eintragung eines Wohnrechts für meine Eltern. Das Haus war mit den Jahren in einem erbärmlichen Zustand (Heizung funktionierte nicht, alles war heruntergewirtschaftet und nichts renoviert...würde sich nicht mehr lohnen). Ich habe meine Eltern dann im Februar 2016 zu mir ins Haus geholt, weil ich die Pflege, meine Berufstätigkeit und Zeit für meine eigene Familie so nicht mehr bewältigen konnte; ich wollte ihnen das Pflegeheim ersparen. Ich dachte, wenn sie in meinem Haus wohnen wird es einfacher...mein Bruder (auch meine anderen 3 Geschwister) hat sich all die Jahre zuvor nicht um die Belange oder Pflege meiner Eltern gekümmert, zum "Stall machen" und auf dem Hof arbeiten waren meine Eltern recht. Im August 2016 wurden dann meine Eltern von meinem Bruder zum "Kaffee" abgeholt. Am Tisch saß der Notar und ließ meine Eltern zur Austragung des Wohnrechts unterschreiben. Davon erfahren habe ich nur durch die Eintragungsbekanntmachung vom Notar. Das Elternhaus hat mein Bruder dann innerhalb 4 Wochen abgerissen und ein Mietshaus mit 6 Wohnungen erstellt. Meinem Vater wurde im Januar 2017 sofort der Pflegegrad 3 (Demenz) zugeteilt. Darauf hin habe ich auch meinen Beruf aufgegeben. Nach massiver Aggression und Attacken meines Vaters konnte und wollte ich nicht mehr. Seit Februar 2018 wohnen sie mit einer polnischen Pflegekraft (2,5 Zimmer-Wohnung) im neuen Haus meines Bruders - zur Miete! Er hat ein riesen Vermögen bekommen und kassiert nun wieder ab.

Meine Eltern, Mutter 80 Jahre (Pflegegrad 4) und Vater 87 Jahre (Pflegegrad 3) waren doch zum Zeitpunkt nicht mehr zurechnungsfähig. Ist die geleistete Unterschrift meiner Eltern anfechtbar und wer zahlt (noch ist Barvermögen meiner Eltern da) in Zukunft, auch bei einer eventuellen Einweisung in ein Pflegeheim? Vollmacht wurde mir und meinem Bruder erteilt.

Ich weiß, ich hätte sofort dagegen vorgehen müssen. Leider hatte ich in den letzten Jahren nicht mehr die Kraft dazu...


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Wie ehrlich und genau muss man bei einer Zahnzusatz-Versicherung die Gesundheitsfragen beantworten?

Wie ehrlich und genau muss man bei einer Zahnzusatz-Versicherung die Gesundheitsfragen beantworten? Ich kenne mich mit meinen Zähnen nicht so gut aus. Muss ich mir ein "Zahn-Protokoll" meines Zahnarztes geben lassen?

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Rückzahlung Baukostenzuschuss

Im Rahmen des Braunkohleabbaus erfolgte 1995 die Umsiedlung unseres Dorfes und der Neubau unseres Hauses an einem anderen Ort, wofür wir einen Baukostenzuschuss seitens der Kohlegesellschaft erhielten. Dieser ist unverzinslich und wird uns nach 25 Jahren (2020) erlassen. Allerdings kommt es nun aufgrund Tod/Nachlass durch die Erben zum Verkauf des Objektes an Dritte. Die Kohlegesellschaft fordert nun den kompletten Baukostenzuschuss zurück, da dieser nur auf die damaligen Hauseigentümer, deren Familienmitglieder oder Abkömmlinge zielte. Diese Regelung finden wir im damaligen Kaufvertrag. Meine 2 Fragen hierzu:

  1. Ist eine solche vertragliche Regelung grundsätzlich rechtlich einwandfrei, denn die Umsiedler bekamen ja den Zuschuss als gewisse Entschädigung, die man ihnen letzten Endes wieder wegnimmt. Sie hätten ja auch in eine Wohnung ziehen können und einen Ausgleich sofort einstreichen ?!
  2. Inwieweit ist es rechtens, dass der volle Betrag zurückgezahlt werden muss ? Immerhin unterliegt das Haus einer Abschreibung/Restnutzungsdauer und ist heute, 16 Jahre später lange nicht mehr das wert. zumal es wohl auch Verträge in der Umgebungsbebauung gibt, wo eine anteilige Rückzahlung vereinbart wurde. Kann man hier mit dem Sachverhalt "Gleichbehandlung" punkten ?

Großen Dank für Ihre Zeit und Beantwortung Frank

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Alte Schulden in Deutschland, lebhaft in UK - Verjaehrungsfrist bzw was kann auf mich zukommen?

Ich bin vor fast 5 Jahren nach UK gezogen und bin auch einige male umgezogen und habe mittlerweile geheiratet. Ich hatte aber noch Schulden in Deutschland und die will ich abbezahlen aber wegen Krankheit und Umzug usw bin ich irgendwie nicht hinterhergekommen. Hatte zwar immer meine neue Adresse mitgeteilt aber irgendwann das auch nicht mehr gemacht. Allerdings haben die sich auch bei meiner alten Adresse nie mehr gemeldet (ist ein bischen lahm diese Kanzlei)... Jetzt wohne ich schon ewig woanders, auch neuer Name usw und ich will denen jetzt einen Brief mit meiner neuen Adresse schicken und nach einem Vergleich fragen..allerdings haben sich bestimmt schon Zinsen angehaeuft und ich kann denen nur einen Bruchteil anbieten. Beim letzten mal waren es noch um die 4200 Euro. Anbieten kann ich denen 2000 und auch nur in Raten. Bin schon oefters mal wieder in D gewesen und problemlos an der Passkontrolle vorbeigekommen. Irgendwie ist das eh ein lahmer Haufen, die haben mich in D immer mit Briefen bombadiert aber in UK eben nicht mehr. Und haben auch mal 6 Monate gebraucht um mir zu antworten. Die letzte Korrespondenz ist schon 4 Jahre her. Weiss nicht, ob die das eh schon abgeschrieben haben oder ob ich mir hier ins Bein schiesse? Ich will natuerlich zahlen aber wenn die da jetzt ihre Gelegenheit sehen 10.000 Euro einzutreiben incl Zinsen, bin ich nicht so scharf drauf. Und ab einem bestimmten Betrag lohnt es sich auch fuer die das Geld innerhalb der EU einzutreiben. Will mich nicht druecken aber ich will nur wissen was mich erwarten koennte. Ich habe auch von der regelmaessigen Verjaehrungsfrist von 3 Jahren gehoert, dies aber wieder anfaengt wenn ich die Schuld zugebe.Die Schuld war fuer eine Zahnbehandlung und mir wurde damals vom Zahnarzt gesagt dass ich das in Raten von 50 Euro zahlen kann. Dann hat sich aber herausgestellt, dass er pro Behandlung eine Rechnung geschrieben hat (es waren 7 Behandlungen) und seine Abrechnungsvereinigung dann 50 Euro pro Rechnung pro Monat wollte - darauf haette ich mich nie eingelassen aber dann hatte ich halt den Salat. Eigentlich will ich ja zahlen weil ich es nicht mit meinem Gewissen vereinbaren kann aber ich kann es mir nicht wirklich leisten vor allem mit dem Auslandsueberweisungsgebuehren und wie der Pfund jetzt steht. Sollte ich also rechtlich irgendeine Moeglichkeit haben, diese Schuld abgeschrieben zu bekommen, dann waere das toll. Aber ausnutzen will ich die Situation natuerlich auch nicht. Danke fuer Ihre Hilfe!

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