Zahnärzte, Umsatzsteuer und Vorsteuer

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Dieser freundliche (!!!) Steuerberater weiß alle Details:

http://www.steuerberater-reichardt.de/media/ccf7a065b1df6c9dffff80c9fffffff9.pdf

Dieser... Steuerberater

Also mal ganz erhlich: Das müssen alle Steuerberater wissen. Ein Steuerberater, der das nicht weiß, ist wie ein Zimmermann, der nicht weiß, an welcher Seite er den Hammer anfassen muss.

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@EnnoBecker

Zugegeben: Diese Frage hätte auch ich ohne Googeln beantworten können, aber ich wollte es nicht versäumen, den freundlichen Herren zu Wort kommen zu lassen. Wo er sich doch so viel Mühe gegeben hat!

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@Privatier59

Und zugegeben: Gerade die Umsätze nach § 4 Nr. 14 sind in den letzten 10 Jahren stark in die Schusslinie der Finanzverwaltung gekommen. Nicht alles, was der (Zahn-)Arzt macht, ist umsatzsteuerfrei.

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Die Umsätze der Ärzte/Zahnärzte sind gem. $ § 4 Nr. 14 a steuerbefreit.

ein Optionsrecht gem. § 9 UStG besteht nicht, also auch kein Vorsteuerabzug.

Genau das war auch mein erster Gedanke o.O

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Steuer-Frage an die Makler und Vers.vertreter hier:

Hallo,

ich habe eine Frage zur Umsatzsteuer und hoffe, dass mir jemand erklärt wie das bei ihm läuft. :-)

Die Tätigkeit ist ja Umsatzsteuerbefreit wie ich das sehe, heißt das aber im Umkehrschluss auch, dass man dann keine Vorsteuer abziehen darf? Ein Makler oder Vertreter müsste dann ja für Büro, PC, und alles andere auch deutlich mehr zahlen als ein anderer Unternehmer. Kann das sein, ist das so?

VIelen Dank!

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Vorsteuer bei Leistung für EU-Ausland

Ich bin in Deutschland umsatzsteuerpflichtiger Freiberufler und habe erstmals eine Beratungsleistung für ein Unternehmen (mit USt-Id) im EU-Ausland (Österreich) erbracht. Wie vereinbart möchte ich nun eine Rechnung über Honorar und nachgewiesene Reisekosten stellen. Bei einer Inlandsleistung würde ich also die Gesamtsumme mit 19 % beaufschlagen und mir die Vorsteuer aus den Reisekosten zurückholen. Da hier aber ein B2B-Geschäft mit ausländischem Leistungsort vorliegt, müsste das "Reverse-Charge"-Prinzip greifen und ich eine Rechnung ohne Umsatzsteuer stellen. Was ist aber nun mit der von mir bezahlten Umsatzsteuer zum einen in Deutschland (z.B. Bahn) und zum anderen in Österreich (z.B. Hotel)? Kann ich das eine und/oder das andere als Vorsteuer in Deutschland geltend machen? Für eine fachkundige Auskunft wäre ich dankbar.

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Umsatzssteuerbefreite Einnahmen, Vorsteuererstattung bei Ausgaben?

Hi, ich betreibe eine kleine Schwimmschule im Nebenerwerb. Ich biete lediglich reine Schwimmkurse für Kinder an, die als Vorbereitung für den Schwimmunterricht in Schulen dienen. Aktuell mache ich von der Kleinunternehmerregelung gebrauch.

Da ich aber bei weiterem Ausbau meines Umsatzes (Einstellung eines Mitarbeiters, deutlich mehr Kurse) die 17500 EUR überschreiten werde, muss ich überlegen, ob ich etwas dagegen tun werde (sprich nicht wachsen) oder mir eine Bescheinigung hole, dass § 4 nr. 21 bb UStG für mich in Betracht kommt. Laut Google soll das wohl funktionieren, da diese Kurse auf den Unterricht in Schulen vorbereiten. Andere Kurse biete ich nicht an.

Jetzt kommt aber die Frage, die mir das FA nicht beantworten konnte (ich bin mit meinem Sachbearbeiter zu seinem Chef, der ist mit mir zur Umsatzsteuerstelle und die 3 hatten keine Antwort auf die Frage): Was ist mit der Vorsteuer? Wenn meine Einnahmen Umsatzsteuerfrei sind (keine Kleinunternehmerregelung), kann ich dann die Vorsteuer zurückfordern?

Wie sieht es mit der Umsatzsteuerbefreiung aus? Wer kann mir dort Rechtssicherheit geben? Es scheint ja wohl die Wilkür des FA zu sein, je nachdem, wie der Sachbearbeiter gerade drauf ist.

Das FG Köln hat mal entschieden, dass diese in jedem Fall gem. Artikel 132 Absatz 1 Buchstabe j der Richtlinie 2006/112/EG (Mehrwertsteuersystemrichtlinie) steuerfrei seien.

Kann ich zum FA gehen und sagen "befreit mir die Umsätze von der Umsatzsteuer"? Und ich habe dann Rechtssicherheit?

VG

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Selbstständig Webdesigner - Monitor absetzen?

Hallo zusammen, ich habe eine ziemliche Anfängerfrage. Ich bin aktuell selbstständig als Webdesigner und überlege gerade einen neuen Bildschirm zu kaufen. Nun bin ich mir aber komplett unsicher was ich effektiv dafür bezahlen würde, bzw. absetzen kann. Ganz konkret:

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- Den eigentlichen Wert des Monitors muss ich dann über mehrere Jahre in Teilen berechen als Ausgaben?

Ich hoffe mir kann da jemand Klarheit schaffen. Grüße

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