zahlt es sich aus, freiwillig in die gesetzliche Rentenversicherung zu bezahlen?

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5 Antworten

Man kann nur freiwillige Beiträge in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, wenn man nicht versicherungspflichtig ist.

Ein freiwillige Versicherung ist sinnvoll, wenn man bestimmte Wartezeiten erreichen will oder wenn man den Versicherungsschutz auf eine Erwerbsminderungsrente dadurch aufrecht erhalten werden kann.

Wieviel Rente aus dem eingezahlten Geld wird, erfährst du auf Seite 13 dieser Broschüre:

http://kuerzer.de/7H3bqDt0H

kann man denke ich nicht pauschal beantworten. wenn man als ältere Frau, die nur kurz gearbeitet hat, und somit kaum oder keine Rente aus dem gesetzlichen Topf erhält, noch einzahlt, kann das schon noch Sinn machen. Wenn man viel Zeit hat bis zur Rente, ist eine private Form der Anlage sicher attraktiver.

Ob sich freiwillige Beiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung auszahlen, kommt immer auf den Einzelfall an. Manch einer kann damit seinen Schutz bei Erwerbsminderung aufrecht erhalten - wenn das geht, sollte man die freiwilligen Beiträge unbedingt zahlen! Andere wiederum zahlen weil sie z. B. eine bestimmte Wartezeit von 35 Jahren erreichen wollen. Sie bekommen dann evtl. früher Rente, oder sie bekommen sogenannte Mindestentgeltpunkte bei der Rente "geschenkt" da zahlen sich die Beiträge sicher aus. Du solltest Dich auf jeden Fall auf einem Rentensprechtag der gesetzlichen Rentenversicherung beraten lassen, ob es in Deinem individuellen Fall Sinn macht, freiwillige Rentenbeiträge zu zahlen - und frag lieber 2 x oder in einiger Zeit wieder mal nach, denn die Rentenvorschriften bzw. Deine persönliche Ausgangslage können/kann sich ändern.

Ich denke nicht. Denn durch die Reduzierungsfaktoren in der Rentenformel wird die Rente immer niedriger werden.

Ich halte es für generell sinnlos weil die Rentenkasse derart abgewirtschaftet wird und auf Grund der Demographie mässige Aussichten bietet.

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