Zahlt die Privathaftpflicht für einen Schaden, der unter Alkoholeinfluß entstanden ist?

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Voraussichtlich nicht, da die Versicherung damit argumentieren wird, daß der Radfahrer den Unfall durch Trunkenheit verursacht hat.

Dazu ein Urteil des OLG Köln:

Privathaftpflichtversicherung Radfahrer Trunkenheit

Ein Mann erlitt nach einem feuchtfröhlichen Polterabend bei der Nachhausefahrt mit dem Fahrrad einen Unfall und zog sich hierbei schwerste Kopfverletzungen zu. Eine Blutprobe ergab eine Blutalkoholkonzentration (BAK) von 1,63 Promille. Die private Haftpflichtversicherung verweigerte jegliche Leistung.

Das Oberlandesgericht Köln wies die Klage des Unfallopfers mit der Begründung ab, bei Radfahrern sei schon ab 1,6 Promille Alkohol im Blut von einer absoluten Fahruntüchtigkeit und dementsprechend von einer "Bewusstseinsstörung" im Sinne der Unfallversicherungsbedingungen auszugehen. Bei diesem Wert ist zu vermuten, dass der Unfall auf der Trunkenheit beruht.

Beschluss des OLG Köln vom 13.03.2007

AZ.: 5 W 117/06

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