zahlt das Sozialamt die Kosten für eine Zuzahlungsbefreiung

3 Antworten

Die Zuzahlungsbefreiung kostet nix, soweit ich weiß, aber bevor man sich für den Rest des Jahres von den Zuzahlungen befreien lassen kann, muß man einen bestimmten Betrag zahlen, und das muß jeder, auch wenn man Sozialhilfe bezieht.

Bei zahlreichen Leistungen der Krankenversicherung muss der Patient Zuzahlungen leisten. Die Belastungsgrenze soll verhindern, dass insbesondere chronisch Kranke, Behinderte, Versicherte mit einem geringen Einkommen und Sozialhilfeempfänger durch die Zuzahlungen zu medizinischen Leistungen unzumutbar belastet werden. Die Belastungsgrenze liegt bei 2 % des jährlichen Bruttoeinkommens und für chronisch Kranke bei 1%.

Frühere Regelungen wie Sozialklausel, Härtefälle und Überforderungsklausel gelten nicht mehr

Vermutlich igle Leistungen. Die müssen immer selbst bezahlt werden.

glaube ich nicht dass er/sie das meint

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@blnsteglitz

ich denke auch, er/sie meint sicher nur die Bestätigung/ Befürwortung zur Antragstellung, die eben nichts kostet ! K.

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@Gaenseliesel

Ich glaube qtb hat es erfasst - er/sie wird den "zumutbaren Eigenanteil bei Arzneimitteln" meinen.......

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Und was muss man dafür beim Sozialamt beantragen?

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Würde mich riesig über eine Antwort freuen!




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  • Müssen sie "nur" die monatlichen Einnahmen an die Nießbraucherin (bzw. das Sozialamt / ihren Treuhändler) zahlen, solange sie lebt?
  • Oder (eher der schlechtere Fall), müssen die Wohnungsbesitzer auch nach dem Tod der Frau noch für Forderungen der Nießbraucherin aufkommen, bis der regulär errechnete Kapitalwert (Jahreswert * Faktor aus Tabelle) des Nießbrauchs "abbezahlt" wurde?
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