Zahle seit 2010 Unfallversicherung mit garantierter Beitragsrückzahlung, in Steuererklärung rein?

2 Antworten

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Leider schreibst Du nciht, ob es eine Versicherung ist, die alle Unfallrisiken abdeckt, oder nur die beruflichen, bzw. nur die privaten.

Ob es dann als Werbungskosten, oder als Sondernausgaben, oder Teils Teils gehen könnte, sagt schon der Link, den Gammoncrack eingestellt hat.

In meinen Augen wird es aber wegen der Beitragsrückgewähr nicht klappen, weil es dadurch ein Sparprodukt ist. Eventuell kann man einen Risikoteil rausrechnen.

Aber wenn Du Arbeitnehmer bist, sind die Beträge, die abzugsfähig sind vermutlich sowieso schon durch andere Beiträge belegt.

Danke, so ganz genau, weiß ich nicht, was das für eine Versicherung ist, habe sie damals beim Berufsanfang abgeschlossen, Papa meinte, das wäre gut.

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Zahle seit 2010 Unfallversicherung mit garantierter Beitragsrückzahlung, in Steuererklärung rein?

Warum hat man sowas? Ich verkaufe sowas nicht....

Nochmal hallo, ich zahle seit 2010 eine Unfallversicherung mit garantierter Beitragsrückzahlung (monatlich 45 Euro kann ich das auch in die Steuererklärung reinschreiben, bringt mir das Geld zurück?

Nein, denn im Grunde ist es ein Sparvertrag, der der dritten Schicht zugeordnet werden kann und daher steuerlich nicht abzugsfähig ist, da nach dem 31.12.2004 geschlossen.

Evtl. könnten die Risikoprämienanteile Werbungskosten bzw. Betriebsausgaben oder eben Sonderausgaben sein. Bei den Sonderausgaben, kann es aber sein, dass diese bereits durch Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung ausgeschöpft sind.

Das Produkt ist übrigens eine Mogelpackung. Die Beitragsanteile, die auf den den Risikoschutz (Unfall) entfallen werden keinesfalls erstattet, nur deine Mehrbeiträge gegenüber einem reinen Risikounfalltarifs werden angelegt, verzinslich oder eben fondsgebunden. Diese kommen zur Ausschüttung am Laufzeitende.

Ist die Laufzeit nicht mindestens 12 Jahre und bist du bei Ende nicht mindestens 60 Jahre alt, bedient sich auch der Fiskus noch mal, dann greift nämlich das Halbeinkünfteverfahren nicht.

3 Fragen zur Steuererklärung: Nebenjob, Untervermietung, Vorsorgeaufwand

Hallo, ich sitze gerade an meiner Einkommensteuererklärung für 2014 mit Elster. Dabei tun sich mir 3 Fragen auf:

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  2. Ich habe meine Wohnung 8 Monate als WG genutzt und 1 Zimmer (+ Mitnutzung der Gemeinschaftsräume) untervermietet. Meine Rechnung: Einnahmen aus Untervermietung Gesamtausgaben/Gesamt qm * vermietete Fläche - erhaltene Untermiete = -1,08€ pro Monat (also ich habe sogar ca. 8 € Verlust gemacht) Ist das so richtig gerechnet? Muss ich in der Steuererklärung dann überhaupt etwas angeben, wenn ich keine Einnahmen erzielt habe?

  3. Problem bei Berechnung der Höhe der zu zahlenden Steuer mit Elster: Anlage Vorsorgeaufwand, S. 2: Fehlermeldung: "Für die Ermittlung der Höhe der abzugsfähigen Vorsorgeaufwendungen der erklärten Versicherungsbeiträge ist eine Aussage zu den ggf. erhaltenen steuerfreien Zuschüssen/Beiträgen/Beihilfen zur Krankenversicherung erforderlich" Rote Felder: 35-39, 45, 47-52). Zunächst hatte ich die Beträge für Berufsunfähigkeits- und private Haftpflichtversicherung in die Felder 49 und 50 eingetragen. Nach der Fehlermeldung dann in alle anderen roten Felder eine 0. Immer noch falsch... dann versuchsweise alles rausgelöscht: Fehler, dann überall 0 eingetragen: immer noch Fehler. Was soll ich machen???? Was will Elster mir damit sagen? In der Fehlermeldung steht auch noch "ggf." Soweit ich das richtig verstanden habe, ist der Fall bei mir nicht gegeben.

Freue mich auf schlaue, hilfreiche und bitte verständliche Antworten (ist meine erste Steuererklärung...)

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