Zählt Unterhalt nur mit bares?

2 Antworten

Ich gehe mal davon aus, dass die Nichtzahlung des Unterhaltes liegt einige Zeit zurück. Ich würde Verjährungen prüfen lassen. Wer hat denn für die Kinder in der Zwischenzeit , wo Sie nicht zahlten, gezahlt? Sollte es der Staat gewesen sein, fordert der Unterhaltsvorschuss zurück ggf. klagt ihn ein, im Namen der Kinder. Das Geld wandert dann ins "Staatssäckel" zurück. Das hat mit den Kindern nichts zu tun, daran sind sie "unschuldig". Die Kinder könnten dann Mitteilen, dass sie Geld erhalten haben und müßten dies an den Staat überweisen.

Schenkungen kann man auch wegen "Undank" rückgängig machen.

Leider geben Sie zu wenige Informationen um weitergehend "Rat" zu erteilen.

Wie wäre es einmal mit den Kindern zu reden. Ihnen die Situation zu erläutern. Sollte die "Klage" ihre persönliche Idee gewesen sein.

Ist denn vor Gericht schon entschieden worden? Waren sie aufgrund ihres damaligen Einkommens vielleicht sogar von den Zahlungen freigestellt? Wo haben denn die Kinder gelebt?

Ein weiterer Rat wäre, eine Rechtsberatung oder Anwalt aufzusuchen. Ferndiagnosen sind in diesem Falle schwer.

LG

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Es ist eine lange und traurige Geschichte, die dahinter steckt. Ich wurde mit 19, 21 Jahren schwanger. Mein Partner war damals die ersten 3 Lebensjahre der Kinder arbeiten, bis er mit Alkohol anfing und in dem Zustand mich geschlagen hatte etc..( hab ein ärztliches Dokument- leider verjährt) er wurde dann arbeitslos ( später priv. Insolvenz)und konnte nichts mehr bezahlen. Ich bin dann Vollzeit in die Gastro gegangen um die Miete zu zahlen. Die Beziehung war zu Ende und er kümmerte sich um die Kinder ( meist Eltern oder Nachbarn) lt Jugendamt sollen die Kinder ihr soziales Umfeld nicht verlassen müssen. Ich bezahlte von da ab Unterhalt. Da ich in der Gastro war und nie gut verdient hatte- war es schwer für mich und machte nochmal eine Ausbildung und war krank 1jahr mit Magersucht wegen der Probleme. Der Kontakt war aber immer gut vor allem zu meiner kleinen...der Vater hetzte aber immer gegen sie, weil es ihm ein Dorn im Auge war. Hatte zeitweise 3 Jobs um Leben zu können. Vor ein paar Jahren, wollte mir mein Vater eben helfen mit dem Geld. Das Jugendamt hat das Geld von mir schon bekommen....was die Kinder anklagen, ist ausserhalb des Staates. Die Kinder lebten bei ihm und er ist wieder arbeitslos. Die Klage und Idee dazu kommt vom Vater der Kinder. Ich bin gersde dabei , einen guten Anwalt zu finden....denn ich weiss - ich muss vor Gericht. Gibt es für mich zumindest eine kleine Chance? Hab jetzt mal nach raten bei dem gegenanwalt angefragt- ein schreiben ist bei meinem Arbeitgeber wegen Pfändung eingegangen. Der Anwalt meiner Tochter meinte, keine Chance mehr auf die schon bezahlten Euros. Meine Kinder lassen nicht mehr mit sich reden...Sie wollen das Geld...

Danke für die tolle Hilfe

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Hättest Du das Geld mit der Bemerkung - Nachzahlung Unterhalt - Überwiesen, wäre der Klagegrund der Kinder in sich zusammengefallen. So hast Du undankbaren Kindern eine Steilvorlage geliefert den ausstehenden Unterhalt einzuklagen.

Bei der Überweisung habe ich nur angegeben, zur Zahlung für Führerschein für Laura und Zahlung für das Auto. Niemals hätte ich an solch eine Situation daran geglaubt. Zu der Zeit waren sie darüber über alles glücklich. Sie hätten nämlich bis heute nichts davon erreicht. Hat jemand einen Tip für mich, wie ich jetzt am besten handeln soll?

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@Maria58

Das Kind ist bereits in den Brunnen gefallen; jetzt kannst Du daraus nur Konsequenzen ziehen um die Geldgier Deiner Kinder in Zukunft in Zaum zu halten. Da fällt mir beispielsweise ein, daß Du ein Testament zugunsten anderer erstellst und diese beiden Kinder auf Ihr Pflichtteil setzt. Denn offensichtlich besitzt Du Geld und diese beiden wollen maximal davon profitieren.

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