Zählt eine Lebensversicherung zu Gunsten Ehepartner zum Nachlaß?

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2 Antworten

Hat der Versicherungsnehmer einen Bezugsberechtigten angegeben, erwirbt derjenige den Auszahlungsbetrag nicht im Wege des Erbrechts; es liegt vielmehr in den meisten Fällen eine Schenkung vor, und zwar in der Gestalt eines sog. ,,Vertrag zugunsten Dritter``. Die Lebensversicherung, d.h. der Auszahlungsbetrag zählt daher nicht zur Erbmasse. Vom sonstigen Nachlass und dessen Schicksal ist dieser Erwerb völlig getrennt.

http://www.brennecke.pro/2501/Wann-faellt-eine-Versicherung-in-die-Erbmasse-

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Kommentar von althaus
19.04.2014, 17:12

danke.

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Ein eindeutiges und klares "Jein."

  1. DEr als bezugsberechtigter im Versicherungsvertrg genannt ist, bekommt die Leistung.

  2. Die Summe unterliegt beim Empfänger der ERbschaft-/Schenkungssteuer, ausser die Leute waren klug (bzw. haben den StB gefragt) und haben den Begünstigten als Versicherungsnehmer eingesetzt. Dann bekommt er sein eigenes Geld und das ist frei (der Zinsanteil unterliegt ggf. der Einkommensteuer).

  3. Wenn es aber so ist, das der Bezugsberechtigte im Erlebensfall der Erblasser war, dann gilt es eben als Schenkung und kann ggf. einen Pflichtteilsergänzungsanspruch auslösen.

Ist also nicht klar und eindeutig.

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Kommentar von alfalfa
20.04.2014, 00:48

Pardon, da muss ich Dir dreimal widersprechen und auf die richtige Antwort von Primus verweisen.

Es handelt sich bei richtiger Gestaltung - bezugsberechtigter - um eine Verfügung über den Tod hinaus, die weder erbschaftssteuerpflichtig noch pflichtanteilsberechtigt ist.

Steuerrechtlich ist es erst relevant,wenn hieraus steuerpflichtige Entgelte generiert werden (bzw Einkommen).

Daher dreimal nein zu Deiner Antwort.

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