Würde ihr in folgen Fall mit oder ohne Provision arbeiten?


23.04.2021, 11:43
  1. Ich habe Schulden und braucht jeden Job, bei dem ich mehr Geld als beim Jobcenter bekomme. Möchte auch allgemein nicht vom Jobcenter abhängig sein.
  2. Da ich seit fast einem Jahr arbeitslos bin und keinen Job in meinem Bereich (ausgelernter Groß- und Außenhandelskaufmann, ohne Arbeitserfahrung) finde, fällt mir zu Hause schon die Decke auf den Kopf und ich will da endlich raus.

Deshalb sehe ich für den Anfang davon ab, dass ich nur knapp über den Mindestlohn bekomme.


23.04.2021, 11:59

Ich wurde gerade von der Zeitarbeitsfirma angerufen. Ich sollte mich schon am Telefon entscheiden, ob ich mit oder ohne Provision arbeiten möchte. Denn danach wird der Arbeitsvertrag, den ich am Monat unterschreiben soll, aufgesetzt.

Klingt für mich ganz komisch, dass ich ohne die Details bzgl. Provision gelesen zu haben, eine Entscheidung treffen muss.

Das Ergebnis basiert auf 4 Abstimmungen

ohne Provision 100%
mit Provision 0%

3 Antworten

ohne Provision

Ich bin kein Fan mehr von Provisionen:

Es ist nur teilweise abhängig von deiner Überzeugungskraft, letztendlich hast du keinen Einfluss auf die Entscheidung des Käufers zumal es derzeit extrem schwierig ist, etwas zu verkaufen und; bei Urlaub und Krankheit fällst du auf dein Fixum zurück, kannst also locker mal mit zwei Monaten ohne Provision rechnen. Ergo musst du in 10 Monaten so viel Umsatz machen, wie du es eigentlich in 12 machen würdest.

ohne Provision

Viele Menschen in Deutschland arbeiten für einen Mindestlohn von derzeit 9.50 €, daher sehe ich die Chance 12.00 € pro Stunde zu verdienen für einen jungen Menschen wie dich ohne Berufserfahrung als sehr gut. bei dem Stundenlohn weißt du was du am Ende des Monats in der Tasche hast, bei der Provision kann es mehr oder weniger sein, und nicht jeder Monat ist gleich, wie heißt es so schön:
Lieber den Spatz in der Hand als.....

ohne Provision
Ich habe Schulden und braucht jeden Job, bei dem ich mehr Geld als beim Jobcenter bekomme. Möchte auch allgemein nicht vom Jobcenter abhängig sein.

Gerade dann macht ein regelmäßiges, festes Gehalt doch viel mehr Sinn als ein schwankendes Gehalt, das von Provisionen abhängt.

Du müsstest mindestens 344 € an Provision monatlich hinzuverdienen um die Differenz zwischen den 10 € und 12 € pro Stunde auszugleichen. Je nach Branche und Staffelung der Provision kann das mehr oder minder schwierig sein.

Kling sehr einleuchtend. Meine Tendenz wäre nämlich auch in Richtung ohne Provision. Mich hat nur nur die Aussage"Die Provision könnte sich im Laufe der Zeit auch erhöhen." gecatcht.

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@Anfaenger666

Eine Provision ist aus Sicht des Arbeitgebers immer die bessere Alternative.

Sind die Angestellten produktiv und erwirtschaften Umsatz, kann der Arbeitgeber das leistungsgerecht bezahlen. Wird mal kein Umsatz erwirtschaftet, spart der Arbeitgeber beim Gehalt.

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@Anfaenger666

eine Provision ist immer abhängig von deinem Erfolg, und Frommwood hat ja schon geschrieben das du erst einmal eine Provision von 344 € monatlich erreichen mußt um den Stundenlohn von 12 ,- € zu kompensieren, erst danach fängst du dann an etwas mehr zu verdienen, und diese 344,- € mußt du jeden Monat haben, daher bleib bei den 12,- € und du weißt das du jeden Monate Gehalt X zur Verfügung hast.

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