Wozu brauche ich noch ein Sparbuch?

1 Antwort

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Einziger Vorteil eines Sparbuches im Vergleich zu einem Tagesgeldkonto: ein Sparbuch kann man einfach an jemand anderen weitergeben - bei meiner ersten Wohnung hab ich beispielsweise die Kaution dem Vermieter als Sparbuch überreicht.

Die durchschnittliche Teuerungsrate der letzten 30 Jahre beträgt ca. 3% (gefühlte 5 nach der Euroeinführung ;) Wieviel Zinsen gab es noch mal mit gesetzlicher Kündigungsfrist ?

Auch für den "Notgroschen" ist das Sparbuch heutzutage keine gute Empfehlung mehr. Durch die Begrenzung der monatlichen Abhebungen auf 3.000,00 € ist es im Falle des Falles nicht mehr praxistauglich. Wenn du mehr abheben willst, werden erbarmungslos Sollzinsen berechnet. Besser ist ein Tagesgeldkonto bei einer Online-Bank. Hier bekommst du erstens mehr Zinsen und zweitens kannst du täglich unbegrenzt über den vollen Betrag des Kontos verfügen - ohne Kündigung. Ich könnte die ING-DiBa empfehlen.

die Begrenzung ist 2.000,- im Monat. Die Sollzinsen sind nicht erbarmungslos und heißen übrigens Verzugszinsen. Meist 1/4 des Sollzinssatzes, aber nur für die Zwischenzeit, die bis zu einer ordentlichen Kündigung vergangen wäre.

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@betroffen

Vorschusszinsen, NICHT Verzugszinsen. Bin selber zu blöd...

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Ich habe immer noch so ein altmodisches Ding. Eine stille Reserve, die ich im äussersten Notfall immer bekommen könnte. Altmodisch, aber für mich immer noch aktuell.

Dieses Sparbuch benötigen Sie nicht mehr. Die Zeiten sind schon lange vorbei.

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