Worauf sollte beim Abschluss einer BU-Versicherung grundsätzlich geachtet werden u. ist es heute schwieriger als früher, BU-Grad von 50 Prozent zu erreichen?

4 Antworten

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Worauf sollte beim Abschluss einer BU-Versicherung grundsätzlich geachtet werden

Das ist wird eine lange und umfangreiche Liste, vor allem weil ich sie allgemein halten muss aufgrund der sehr knappen und allgemeinen Fragestellung

  • Prognosezeitraum 6 Monate
  • Rückwirkende Anerkennung
  • Verzicht auf abstrakte Verwerisbarkeit
  • Verzicht auf Umorganisationsklausel für Angestellte
  • geringe Differenz zwischen Zahl- und Tarifbeitrag
  • AU Leistung möglich
  • Infektionsschutzklausel bei gewissen Berufen
  • DU Klausel bei Beamten und -anwärtern, sowie diesen gleichgestellten Personen
  • BU-Rente orientiert am Nettoeinkommen, mindestens den Fixkosten, oberhalb des Sozialhilfesatzes.
  • Beitrags- und Leistungsynamik
  • Endalter optimalerweise bis 67, mindestens jedoch bis 63.
  • Nachversichersicherungsgarantie ohne erneute Gesundheitsprüfung mind. 2x anlasslos möglich bis mind. 35 Geburtstag, dazu anlassbezogen bei Heirat, Scheidung, Kind, Ausbildungsende, Einkommenssprung, Existenzgründung, Hausbau/-kauf.
  • Pflegegrad 2 oder höher definiert Berufsunfähigkeit ohne eigene Leistungsprüfung.
  • Volle Erwermsinderungsrente unbefristet definiert Berufsunfähigkeit ohne eigene Leistungsprüfung

Was unklar?

Ach ja. Perfektion beim Beantworten der Gesundheitsfragen setze ich selbstverständlich voraus. Wenn man nicht weiß wo und warum man die letzten 3 bis 10 Jahre in Behandlung war, sollte man Kontakt mit den Leuten aufnehmen, die das wissen.

ist es heute schwieriger als früher, BU-Grad von 50 Prozent zu erreichen?

Nein. Nahezu jeder psychiche Erkrankung löst in nahezu jedem Beruf die Leistung aus. Aber oftmals hängt es vom Beruf ab. Ein Handwerker der nicht mehr heben kann dürfte über 50% berufsunfähig sein. Ein Bürokaufmann nicht.

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung
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BU ist nix für Selbermacher.

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Such Dir einen vernünftigen Berater in Form eines Versicherungsmaklers der sich öfter mit solchen Dingen beschäftigt (auch bei Makler gibt es Spezialisierungen).

Es ist eine lebenslange Versicherung also sollte sie schon genau passen.

Eine Haftpflicht kannst Du nach einem Jahr wechseln - eine BU nicht oder vielleicht nur mit großem finanziellen Einsatz/Risiko.

Es gibt BUs die zahlen nicht erst ab 50% - aber welche Wahrscheinlichkeit für Dich zutrifft?

Falls kein Berater in Griffweite ist schau hier im Forum nach den Antworten von den Leuten und nimm mit einem von denen Kontakt auf. Hier kannst Du leicht sehen wer wie viel Kenntnisse und Erfahrungen hat.

(Nicht mit mir - ich bin raus aus dem Business).

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung

Kevin 1905 hat schon viele Punkte genannt.

Wichtig vor allem, achte darauf, dass die Rente, die du versicherst, ausreichend ist, dass du bis 67 versicherst, dass du die Antragsfragen sauber beantwortest - und sonst: Frag jemand, der sich damit auskennt.

und nein, es ist heute nicht schieriger, wenn man das richtig macht

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung

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Durch eine langwierige psychische Erkrankung, konnte ich die Fortbildung nicht beenden und bekomme unbefristet eine private Berufsunfähigkeitsrente.

Eine Verweisungsklausel gibt es in der Police nicht, nun würde ich gern stundenweise also unter 50% wieder einer Tätigkeit nachgehen. Meine Frage: Würde bei einem Verdienst von 450 Euro (meine Rente beträgt 1075,00 Euro mtl), meine Rente entfallen, da ich ja vor meiner Erkrankung nur 450 Euro verdient habe?

Leider drückt sich die Versicherung nicht konkret in ihrem Bescheid dazu aus.

"Beitragsfreiheit u. Rente entfallen, wenn der Grad der BU unter 50% sinkt, spätestens, wenn die Dauer der BUvorsorge abläuft."

Da ich ja nur in der Ausbildungszeit (3 Jahre) beruflich tätig war, kann ich auch keine gesetzlichen Ansprüche geltend machen. (wie z.B. Teilerwerbsminderungsrente)

Ich würde mich über einen Hinweis freuen, vielen Dank im voraus.

Mit frdl. Gruß

S.

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