Worauf achten, wenn Bank mit kostenloser Kontoführung wirbt - welche Posten verursachen oft Gebühren

...komplette Frage anzeigen

7 Antworten

Einer der größten Kostenfaktoren einer Bank sind die Filialen und die Mitarbeiter. Direktbanken haben keine Filialen und daher auch geringere Kosten und können ihre Girokonten meist kostenlos anbieten und bessere Konditionen gewähren.

Viele andere Banken mit kostenlosen Girokonten binden die Gebührenbefreiung an einen Gehalts- oder zumindest Geldeingang. Hier will man sich die "besseren" Kunden rauspicken (was ja auch legitim ist) und erlässt diesen dafür die Kontoführungsgebühr.

Ein kostenloses Girokonto muss nicht schlecht sein. Manche behaupten das pauschal, da sie oft etwas engstirnig sind und sich noch nie bemüht haben die Konditionen ihrer Bank mit einer anderen zu vergleichen.

Gute kostenlose Girokonten auch ohne Geldeingang finden sich hier: http://www.girokonten-online.de/girokonten-vergleich.html

Mögliche Kosten, auf die man achten sollte: - Höhe der Zinsen für den Dispokredit bzw. geduldete Überziehung - Kosten der Kreditkarte bzw. der Bankkarte - Gilt die Kostenbefreiung tatsächlich immer oder nur bei Gehaltseingang? - Bei Direktbanken: Kann ich irgendwo kostenlos Geld einzahlen? (Die Norisbank und die Comdirekt bieten das bei ihren Muttergesellschaften (Deutsche Bank bzw. Commerzbank ) an.

Zusätzliche Kosten verursachen gewöhnlich Auszahlungen an Fremdautomaten, zusätzliche Giro- oder Kreditkarten und diverse Sonderleistungen (dazu lohnt sich vorher ein Blick ins Preisverzeichnis der Bank).

In der Regel sind die als kostenlos beworbenen Konten bei normaler Nutzung aber tatsächlich kostenlos. Die Einnahmen der Bank kommen z.B. aus den Zinsen für Dispo-Kredite oder aus dem Verkauf anderer Produkte.

Achte zunächst einmal darauf, ob die kostenlose Kontoführung nicht von einem Mindestguthaben oder von Zahlungseingängen in Mindesthöhe abhängig ist. Es kann dann nämlich zuweilen sehr teuer werden, wenn diese Voraussetzungen nicht erfüllt sind.

Ich würde mir aber auch alle anderen Punkte auf der Gebührenordnung mal ansehen. Zuweilen sind nur online-Aufträge kostenlos, für beleggebundene Aufträge hingegen werden Postengebühren in stattlicher Höhe verlangt.

Schau auch darauf, an wievielen Geldautomaten in Deiner Nähe kostenfreies Geldabheben möglich ist.

Überhaupt solltest Du Dir Dein jetziges Nutzerverhalten mal überdenken und überprüfen, was das bei Deiner neuen Bank kosten würde. Da kann es durchaus noch viele Überraschungen geben.

Dienstleistungen können nicht umsonst angeboten werden - und Banken sind keine Wohlfahrten, die Kunden mit kostenlosen Dingen beglücken. Eine Bank ist ein wirtschaftliches Unternehmen, das Mitarbeiter bezahlen und Gewinne erzielen muss.

Daher sind kostenlose Girokonten Bauernfängerei - die Leute werden geködert und dann an anderer Stelle abkassiert. Ein Girokonto kostet die Bank pro Monat rund 5 Euro an Kosten - macht also 60 Euro im Jahr. Wenn sie darauf verzichtet, dann muss sie das Geld an anderer Stelle wieder herein holen. Denn wenn du als Kunde nicht "rentabel" bist, hat die Bank kein Interesse eine Geschäftsverbindung fortzuführen.

Die Frage ist - was ist dir wichtig bei einem Girokonto!? Machst du Online-Banking, kommst du auf jeden Fall auch bei Filialbanken günstig bis umsonst hin. Wichtig ist auch ein breites Geldautomatennetz, so dass du überall einfach Bargeld ziehen kannst.

Um auf deine letzte Frage zu antworten: Kosten können entstehen für EC-Karten, Kreditkarten, Kontoauszüge, beleghafte Buchungen, Fremdabhebungen (also wenn du institutsfremde Geldautomaten nutzt). Lieber ein paar Euro bezahlt und guten Service und persönliche Ansprechpartner vor Ort.

Habe mein kostenloses Girokonto bei der Sparda-Bank. Wenn das Bauernfänger sind, dann bin ich gerne ein Bauer.

0

worauf achten? Ob das Konto wirklich kostenlos ist oder wo sich die Bank Gebühren einfallen liess.

Gebühren können bei Karten erhoben werden, bei Überweisungen, bei Kontoauszügen, bei Geldautomaten (hier sollte ein grosses kostenloses Automatennetz vorhanden sein).

Prüfe also auch das Kleingedruckte, um sicher zu sein.

Was möchtest Du wissen?