Womit rechtfertigen Banken Gebühren beim abheben an anderen Bankautomaten?

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3 Antworten

hier geht es nicht nur um die Weiterleitung von Kosten, sondern auch darum, dass Banken, die ein enges Netz von Automaten haben, dadurch Vorteile sehen und damit Kunden anderer Banken abschrecken und indirekt auf Neukunden hoffen.

Die Istkosten durch die zur Verfügung gestellte Infrastruktur liegen (lt. Presse) bei knapp unter 1 Euro je Abhebung. Und damit sind die Gebühren, die auch mal 5 Euro betragen können, ein wenig hoch.

Man beachte auch, dass man im Ausland meist mit 3-4 Euro an Kosten rechnen muss. Damit sind Gebühren wie in D oft nicht nachvollziehbar.

Klar ist jedoch: der Servicebereich einer Bank kostet Geld und Unterhalt.

Gegenfrage: Warum sollte eine Bank ihre Infrastruktur Kunden anderer Banken (also Kunden, mit denen sie sonst keine Geschäfte macht) kostenlos zur Verfügung stellen?

Grundsätzlich finde ich es schon gerechtfertigt, dass für diese Dienstleistung ein angemessener Preis verlangt wird, die Frage ist nur, was angemessen ist. 2 Euro finde ich vertretbar, 5 Euro oder mehr halte ich für unverschämt.

Soweit ich richtig informiert bin, müssen die Banken selbst sehr hohe Gebühren zahlen, wenn deren Kunden bei anderen Geld abheben. Daher ist es nachvollziehbar, dass die Banken diese Kosten an ihre Kunden weitergeben - es sei denn, ein eigenes Automatennetz ist nur sehr unvollständig bundesweit verfügbar.

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