Wohnungsübernahme durch Kauf und Wohnrecht?

1 Antwort

Das kann steuerlich ein Problem werden.

Wenn ich die Werte als richtig annehme, so wird die Wohnung einer jährlichen Nettokaltmiete von 6.000,- bis 9.000,- Euro entsprechen (20-30 fache der NKM als Wert der Wohnung.

Eine lebenslängliche Nutzung, oder Leistung hat bei einem 64jährigen einen Vervielfältiger von 11,759.

Damit würde das Wohnrecht einem Wert von 70.554,- bis 105.831,- Euro.

Zusammen mit den 40.000,- würdest Du 110.554,- bis 145.831,- Euro für eine Wohnung im Wert von 180.000,- Euro zahlen. Das könnte als gemischte Schenkung ausgelegt werden und zu Schenkungssteuer auf 34.169,- bis 79.446,- Euro (jeweils abzüglich 20.000,- Freibetrag) führen.

Das bedeutet ein Schenkungssteuerrisiko von bis zu knapp 18.000,- neben der Grunderwerbsteuer (3,5 -6,5 % je nach Bundesland) auf 110.554,- Euro.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Ich möchte dem Bekannten nur helfen, da ohne fremde Hilfe nicht mehr rauskommt,  vielen Dank für ihre Hilfe.

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@Sonne2001

Das Ansinnen ist löblich, jedoch sollte hier zumindest ein Fachmann zurate gezogen werden, denn der kann bei der Vertragsausgestaltung mitwirken und so das Risiko anfallender Schenkungssteuer minimieren. Ebenfalls kann dieser dann alle zusätzlich anfallenden Kosten benennen. Da Du nur noch einen Bruder hat, entsteht zumindest aus dem Schenkungsanteil kein Pflichtteilergänzungsanspruch.

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@Sonne2001
Ich möchte dem Bekannten nur helfen, da ohne fremde Hilfe nicht mehr rauskommt,

Bitte unbedingt einen Kollegen von mir befragen. In meinen Augen liegt das Steuerrisiko bei bis zu 25.000,- Euro (in Bundesländern mit 6,5 % Grunderwerbsteuer.

Die Notarkosten sind da nicht so wild. Die liegen unter 2.000,- Euro.

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