Wohnungskauf: Geld von den Eltern "leihen", soll ich, oder soll ich nicht?

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das angebot kann man natürlich annehmen. ich kenne deine sonstigen einnahmen nicht und ob du einen weiteren verlust bei den fonds verkraften könntest bei der rückzahlung.

ich würde mir ein klares limit bei dem fonds setzen, bei dem ich auf alle fälle verkaufen würde, ausser die eltern spielen auch bei weiteren verlusten mit.

von wegen finanzamt: ich denke, die summe ist nicht so gross. man könnte hier auch schenkung und rückschenkung ansetzen, die freibeträge sollten gross genug sein.

alternativ einen vertrag mit verzinsung... aber bei dem betrag würde ich mir wenig sorgen machen zwischen eltern/kind.

Ein Familiendarlehen ist einem Bankdarlehen meist vorzuziehen. So auch in deinem Falle. Die Fonds kannst du verkaufen, wenn diue Kurse sich erholt haben. Anders sieht es aus, wenn die Kurse soweit im Keller sind, dann musst du ggf. auch noch die Fonds umtauschen.

Natürlich würde ich das Angebot der Eltern annehmen und dann später wie vereinbart zurück zahlen. Dem Finanzamt interessiert ein privates Darlehen innerhalb der Familie nicht die Bohne, so etwas passiert millionenfach in Deutschland.

Wohnungskauf in München: Finanzierung, Eigenkapital, Vorgehensweise...?

Liebe Mitglieder,

ich möchte mich erstmal vorstellen, ich heiße Lisa, bin 28 Jahre alt, Studentin und wohne in München. Aktuell suche ich mit meinen Eltern (bereits in Rente) eine Immobilie (Wohnung) zur Kapitalanlage bzw. ganz eventuell auch für mich zur Eigennutzung. Da das mehr oder weniger Neuland für uns alle ist, hoffe ich hier vllt ein paar nette Tipps oder Hilfen von Fachkundigen Mitgliedern zu erhalten. Danke schonmal für alle die mir in den Antworten zur Seite stehen ...

Meine Eltern besitzen bereits eine fertig abbezahlte relativ große Wohnung am Rande von München und suchen nun eine weitere Immobilie zum Kauf. Aus einer Anlage verfügen wir über ein Eigenkapital von etwa 100.000 (Ich weiß, nicht soviel für einen Wohnungskauf, aber als Anlage stellt der Immobilienmarkt hier aktuell einfach eine sehr interessante Anlageform dar). Ziel ist es natürlich die Kreditraten weitestgehend aus der Miete zu finanzieren und mit einer monatlichen Zuzahlung von etwa 300€ zu den Mieterträgen, zu bezahlen.

Alles sieht natürlich auf den ersten (Leien-)Blick sehr einfach aus: Immobilie kaufen, der Mieter finanziert die Kreditraten und 10 Jahre später Wohnung wieder mit Gewinn durch Wertsteigerung verkaufen ... Ich weiß aber das es bei weiten nicht so einfach ist, Faktoren wie Rücklagen, Inflation, anfallende Sonderzahlungen, eventuelle Mietausfälle durch Leerstände, die Zinsbindung auf oft nur 10 Jahre, usw. machen das ganze Geschäft zu einem nicht so leichten Unterfangen und lassen einen garantiert schnell in etliche (Schulden-)Fallen treten!

Fragt man Banken und Makler raten diese einem bei den "wunderbaren" Zinsen aktuell sofort zum Kauf, machen dies aber wohl mehr aus Eigeninteresse, als das sie die genaue Lage und Umstände der Käufer durchdenken und wirklich die beste Lösung suchen.

Deshalb dachte ich frage ich mal in einem unabhänigen Forum, was Ihr unter den gegebenen Umständen machen würdet, was ihr für Tipps habt. Besonders würde mich interessieren, was würdet ihr mit dem gegebenen Ek plus Kreditsumme maximal für eine Immobilie ausgeben. Dazu sei gesagt das Schnäppchen auf dem Markt nicht wirklich groß vorhanden sind in München.

Viele Grüße, Lisa

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