Wohnungskauf?

4 Antworten

Was Du als Sozialhilfehilfewohnungen bezeichnest nennen andere Schrottimmobilien.

Das sind Wohnungen in so miserablem Zustand, dass nur soziale Notfälle da einziehen.

Du bist absolut falsch informiert über die Zahlungsfreude der Sozialbehörden. In unserer Stadt kooperieren die mit dem Mieterverein und setzen mögliche Mietminderungen gnadenlos durch.

Keinen einzigen Cent zahlen die, wenn der Mieter seine Antragspflichten verletzt, wenn der verstorben ist und, nachdem der Mieter ausgezogen ist. Dann bleibt ausnahmslos alles am Vermieter hängen.

Aus diesem Grunde vermieten private Vermieter an Sozialfälle nur, wenn sie keinen anderen Mieter finden.

Ich denke, dass die genannten Zahlen zumindest zum Teil falsch sind.

Wohnungen kosten zur Zeit etwa die 25-40fache Jahresnettokalmiete. Also 300,- Euro Netto-kalt pro Monat für eine, die Du für 30.000,- kaufen kannst halte ich für nicht realisierbar.

Wenn doch, sofort zugreifen.

Außerdem wissen wir nicht, was Du verdienst und finanzieren kannst.

Wenn Du es zum Vermögensaufbau nutzen willst, fange klein an, das Risiko ist geringer. Wass machst Du, wenn der Mieter nicht zahlt und Du ihn rausklagen musst? Bei einer Finanzierungsrate von 400,- Euro kannst Du es überstehen, bei 800,- oder 900,- kann es Dir das Genick brechen.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Du musst die Mieteinnahmen versteuern, und die meisten Reparaturen selbst bezahlen.

Eine schöne Wohnung kannst du wieder verkaufen, da es Interessenten gibt, eine Bruchbude die du zu einem günstigen Preis gekauft hast, bringst du nicht mer los oder nur mit Verlust. Ich hätte bedenken mit Sozialbezüger, diese Personen sind im Elternhaus nicht dazu erzogen worden Sorge zu tragen zu einer Wohnung. Die Renovierungskosten werden höher sein als die Mieteinnahmen und du wirst vielleicht mit den Mietern Ärger haben, vielleicht auch noch schlaflose Nächte. Ich hatte Mieter (ein deutsches Ehepaar beide 33jährig) die haben Schrauben ausgeschraubt und haben Einsturzgefahr geltend gemacht und gingen mit Lügen und Unterstellungen zum Mieterbund und zu einem Juristen. Ich wurde ungerecht mit Unterstellungen angegriffen von diesen Stellen. Dabei war das Haus erst 8jährig und neuwertig und ich hatte viel Geld investiert in ein 2010 gebautes schönes Haus. Jetzt habe ich zufriedene freundliche Feriengäste und oft Leerstände, jedoch ist mir der Schlaf wichtiger als Mieteinnahmen.

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Denke nicht soviel nach, das bringt Dich nur auf dumme Ideen! Mietminderung kann der Mieter jederzeit gerichtlich durchsetzen, wenn Du sie ihm nicht freiwillig einräumst.

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