Wohnungsgesellschaft hat in meinem Namen Stromanbieter beauftragt, obwohl ich bereits einen habe...

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3 Antworten

Erkundige dich beim Grundversorger bzw. beim Netzbetreiber auf wessen Name der Zähler läuft, wen der Zähler auf deinen Namen gemeldet ist, kannst du einen Vertrag bei einem Anbieter deiner Wahl abschließen. Die Entega dürfte in deinem Fall wohl der Grundversorger sein, da bist du automatisch, wenn du noch keinen anderern Anbieter hast ( Kündigungsfrist 14 Tage ), wenn du weniger als 5 Wochen und 6 Tage in der neuen Wohnung wohnst, kannst du dich rückwirkend bei einem Anbieter deiner Wahl anmelden. Klär aber auf jedenfall, auf wen der Zähler angemeldet ist.

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petra1078 20.09.2013, 23:02

Ich sollte die Zählernummer nehmen und den Versorger meiner Wahl beauftragen. Das wurde mir bei Wohnungsübergabe gesagt. Hab ich gemacht. Entega ist nicht Grundversorger. War meine freie Wahl. Eprimo ist wohl der Grundversorger für die Gegend. Ich habe sofort ab Mietbeginn entega beauftragt. Und die wiederum teilten in ihren Schreiben mit, das sie den Vertrag beim Grundversorger oder wo auch immer der Zähler gemeldet war, kündigen und sobald dies geschehen ist, wollten sie mir den Abschlagsplan schicken. Ab diesem Zeitpunkt seien sie dann mein Lieferant. Der Abschlagszahlungsplan kam nach einer Weile und ich ging davon aus, das die Sache erledigt sei.

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ja da hat wohl jemand Provision kassiert. Wenn Sie nix unterschrieben haben ist kein Vertrag zustande gekommen und Sie brauchen auch nix kündigen. Ich würde zukünftige Post die Annahme verweigern. Ferner können Sie sich bei der Bundesnetzagentur über die Vorgehensweise beschweren.

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petra1078 20.09.2013, 23:04

Ich sehe das genauso. Wenn ich keinen Vertrag abgeschlossen habe, kann und brauche ich nix zu kündigen. Allerdings versteh ich nicht, wieso eprimo das anders behauptet und meint, ich muss bei ihnen kündigen, obwohl ich sie nie beauftragt habe.

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hildefeuer 21.09.2013, 10:48
@petra1078

Weil Du dadurch ja den nicht bestehenden Vertrag anerkennen würdest. Die werden Dich dann nicht raus lassen und darauf bestehen den Strom zu liefern, bzw. die Kündigungsfrist einzuhalten.

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Das ist das typische Beispiel, wenn man selbst einen Vertrag im Stromgeschäft abschließt, und das kann auch schief gehen. Man sollte immer den neuen Anbieter beauftragen zu kündigen.

Ohne professionelle rechtliche Hilfe ist das gar nicht so einfach aus dem vertragswirrwarr herauszukommen. Die beste Lösung wäre, mit allen Verträgen und den gesamten Schriftverkehr zu einer Verbraucherzentrale zu gehen. Dort gibt es rechtlich exakt formulierte Birefe und gegen Gebühr auch rechtliche Vertretung.

Solltest du eine Rechtsschutzversicherung mit Vertragsrechtschutz haben, dann kannst du auch einen Anwalt deiner Wahl mit deiner Interessenvertretung beauftragen.

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