Wohnung kaufen - jetzt der richtige Zeitpunkt?

8 Antworten

Sobald die Zinsen wieder steigen, wird die Nachfrage nach Immobilien nachlassen. Die dadurch schon sinkenden Preise werden noch mehr sinken sobald die ersten in der Niedrigzinphase aufgenommenen Darlehen prolongiert werden müssen und sich für so manchen Neueigentümer herausstellt, dass er sich seine Immobilie nicht mehr weiter leisten kann. Du bist also sehr spät auf die Idee verfallen, in Immobilien anlegen zu wollen. Allerdings bedeutet das nicht notwendigerweise, dass man den Plan aufgeben muß. Nur wird es unendlich viel mühevoller, noch ein lohnenswertes Angebot am Markt zu finden. Wer Nerven und Zeit nicht hat, erst einmal Monate lang Angebote zu sichten und etliche Dutzend Objekte zu besichtigen, der sollte besser gleich sein Vorhaben zu Grabe tragen.

Neueigentümer herausstellt, dass er sich seine Immobilie nicht mehr weiter leisten kann.

Die Gefahr besteht immer, wenn man auf "Kante finanziert". So eine Phase hatten wir tatsächlich mal in den Jahren 1980+, als der Baufinanzierungszins der Banken auf über 10 % p.a. stieg.

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Und noch eine Antwort! Klüger ist man immer danach! Aber ich meine, wenn Du jetzt kaufst, da kannst Du nicht viel falsch machen! Zu den interessanten Beiträgen möchte ich noch hinzufügen, dass die Zinsen günstiger denn je sind! Und jetzt 10 oder 15 Jahre eine Zinsfestschreibung für eine Baufinanzierung, da kann die Inflation in den nächsten Jahren nur hilfreich sein. Bei einer Baufinanzierung empfehle ich dir einen Vergleich mit über 300 Banken, die auch KfW Kredite mit einbeziehen: http://www.finanzierungs-foerderberater.de/wohnbaufinanzierung Viel Erfolg

Ein Haus kaufst Du dann, wenn Du das möchtest, das erforderliche Kleingeld hast und das richtige Objekt gefunden hast.

Bauen gegen den Bauträger oder gebrauchtes Haus?

Im Raum Stuttgart gibt es im Gürtel nördlich um Stuttgart herum (Kreis Ludwigsburg) einige Dörfer mit vernünftiger Verkehrsanbindung und immer noch akzeptablen Preisen. Aufgrund der Arbeitsmarktlage gibt es auch netto einen Zuzug in den Großraum Stuttgart, so daß Bauträger Lücken in der Bebauung schließen.

Mehr kann man aufgrund der wenigen Informationen, die Du über die Art der Immobilie gibst, nicht wirklich sagen.

Immobilienkauf (Teilvermietung)..welche Darlehensform ist bei derzeitigen Niedrigzins die richtige Wahl?

Hallo zusammen, mein aktuelles Vorhaben ist der Kauf eines Wohn -und Geschäftshauses für 330.000 €. Die derzeitigen Kaltmieten belaufen sich auf rund 2000 € monatlich (unter Mietspiegel). Die Immobilie soll 100% finanziert werden, Kaufnebenkosten werden selbst getragen. Des Weiteren ist es geplant, eine Wohnung selbst zu beziehen und dadurch resultierend reduziert sich der Betrag der monatlichen Kaltmieten auf 1500 €. Nachdem meine Hausbank grünes Licht gegeben hat erstellte diese mir zwei Angebote.

Angebot 1: Annuitätisches Darlehen (20 Jahre Zinsbindung)

Angebot 2: Endfälliges Darlehen (Bausparen)

Um mir Vergleichsangebote erstellen zu lassen fände ich es sinnvoll, mich im Vorfeld für eine Variante zu entscheiden. Der Unterschied zwischen beiden Modellen ist mir bekannt.

Nun zu meiner Frage:

1. Wozu würdet ihr tendieren unter Berücksichtigung der aktuellen Niedrigzinsphase, Flexibilität usw.

2. Hat jemand Erfahrungen mit ähnlicher Konstellation?

Vielen Dank im voraus.

MfG derjens21

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Ist eine Immobilie bei Jobverlust sicher in meinem Besitz, wenn ich ein Haus mit Eigenkapital und Privatkredit (keine Grundschuld) bauen lasse?

Hallo, ich werde mir in den nächsten 2 Jahren ein kleines Haus (Bungalow) bauen lassen. Da ich recht viel Eigenkapital habe, ist mir der Gedanke gekommen, mir keinen Baukredit zu nehmen, sondern einen Privatkredit (keine Grundschuldeintragung). Mein Gedankengang ist, dass ich bei einem plötzlichen Arbeitsplatzverlust, das Haus nicht verlieren kann, weil die Bank dann kein Grundpfandrecht besitzt. ... Es geht um eine Kredithöhe von ca. 40T Euro, den viel höheren Zins würde ich für die Sicherheit in Kauf nehmen, nur weiß ich nicht wie es in diesem Fall in der Realität aussieht, ich hätte ja dann im Extremfall Schulden bei der Bank und hätte als größten Besitz Haus und Hof, jedoch halt ohne die Grundschuld. ...

Ich hoffe zwar, dass es nie so weit kommen wird, den Arbeitsplatz mit laufenden Krediten zu verlieren, doch richtige Sicherheit gibt es ja nirgendwo. ...

MfG frage3210

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Provisionen und Aufwandskosten bei Maklerverträgen?

Guten Tag,

Ich habe mir über eine Online Immobilienplattform eine Eigentumswohnung zum Kauf ausgesucht und den Makler angeschrieben. Bevor er mir weitere Daten und das Expose schickt, muss ich eine Widerrufsbelehrung unterschreiben.

Ich bin natürlich vorerst an einer Besichtigung und Einblick in die Unterlagen interessiert. Unverbindlich.

Eigentlich kommen ja erst Kosten bei Kaufvertragsabschluss auf mich zu. Eine Klausel in der Widerrufsbelehrung verstehe ich nicht: "Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen soll, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistung entspricht."

Wie ist das zu deuten? Ist eine Wohnungsbesichtigung und das Aushändigen des Exposes und weiteren Informationen schon eine anteilige Dienstleistung/Aufwendung die ich zu zahlen habe, auch wenn ich mich letztlich gegen die Immobilie entscheide?

Kommen in jedem Fall erst Kosten Zustande wenn der Kaufvertrag unterzeichnet wird?

Danke für Ihre Hilfe.

Gruss, Chris

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Wer zahlt die Grundsteuer beim Immobilienerwerb?

Hallo zusammen, ich habe eine Wohnung im Oktober 2016 gekauft. Im Kaufvertrag zu das Tema steht folgendes: Kosten und Steuern 1. Die Kosten dieses Vertrages, seiner Ausfertigung und seines Vollzuges, etwaige Gebühren für die Hinterlegung des Kaufpreises auf Notaranderkonto, die Kosten etwa erforderlicher Genehmigungen und Bescheinigungen, die Katasterfortführungsgebühr, die Gerichtskosten sowie die Grunderwerbsteuer trägt der Käufer. und Für Kosten und Steuern haften die Vertragschließenden als Gesamtschuldner. Die im Vertrag vereinbarte Kostenverteilung gilt nur im Innenverhältnis zwischen ihnen.

Daher vereinbaren die Vertragsparteien Folgendes: Ab dem Tage des Besitzübergangs treffen den Käufer im Innenverhältnis zum Verkäufer alle Rechte und Pflichten gegenüber der Wohnungseigentümergemeinschaft. Die Hausgeldabrechnung für das Wirtschaftsjahr soll in der Weise erfolgen, dass der Tag der Besitzübergabe auch als Stichtag gilt. Nachzahlungen für die Zeit davor gehen zulasten des Verkäufers, für die Zeit danach zulasten des Käufers; entsprechendes gilt für etwaige Guthaben. Die Beteiligten haben selbst für den Ausgleich zu sorgen.

Ab Oktober habe ich sämtliche Gebühren übernommen. Der Vorbesitzer fordert auch noch von mir die Grundsteuer anteilig für 3 Monate. Ich sehe aber nicht, wo steht was über Grundsteuer. Jeder Eigentümer im Haus zahlt die Grundsteuer direkt an Finanzamt. Oder habe ich was übersehen oder nicht richtig verstanden ?????? 

Vielen Dank im Voraus. MfG

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150.000 EUR anlegen

Hallo, ich stehe vor einem kleinen Problem. Hier die Ausgangssituation:

Ich bin 30 Jahre und studiere derzeit ohne nebeneinkünfte. Mein Studium habe ich durch eine Erbschaft bereits finanziert 150.000 EUR sind übrig geblieben. Ich besitze KEIN Wohneigentum, dh. ich zahle derweil ca. 400 EUR Miete.

Da es mir irgendwie nicht in den Sinn kommen will, dass ich 150.000 EUR auf dem (Giro)Konto habe die unter 1% verzinst sind und ich noch Miete zahlen muss, muss ich mich wohl oder übel mal Gedanken machen ob ich nicht Wohneigentum erwerben möchte und somit das Geld zumindest halbwegs vor der drohenden Inflation schützen kann.

Ich habe auch schon mit meinen Eltern gesprochen, die mir ein Betrag bis MAX 120.000 EUR zur Verfügung stellen würden. Diesen würde ich ich dann mit 3% pa effektiv bekommen (es ist eine freiwillige Zinszahlung meinerseits... daran möchte ich auch nichts ändern).

Mein Studium endet in ca. 2 Jahren und ich wohne in der näheren Kölner Umgebung.

Nun meine Fragen:

  1. Ist es derweil Sinnvoll in Immobilien zu investieren wo durch die derzeitigen Krisenzeiten die Preise (gerade in Großstadtnähe) doch recht stark angestiegen sind? (wir reden über eine selbstnutzung)

  2. Falls nicht, wie würdet ihr an meiner Stelle das Geld anlegen? Ich hab leider keine große Ahnung worin man am besten investiert. Aktien, Fonds, Staatsanleihen oder doch Gold? Langfristig gesehen möchte ich schon eine Wohnimmobilie kaufen (am liebsten ein Haus und keine Wohnung), aber die Frage ist halt, ob ich nicht 5 Jahre warten soll und hoffen soll, dass sich der Immobilienmarkt etwas entspannt. Weil ja momentan alle Leute Kredite durch die günstigen Zinsen aufnehmen und die Häuser direkt verkauft werden.

Da ich keinen Kredit von der Bank benötige und meinen Eltern nur einen Inflationsausgleich zahlen möchte, ist der Leitzins für mich absolut egal. Ich denke eben, dass es besser ist wenn der Zins hoch ist und die Immobilienpreise wieder runtergehen, da hoffentlich die Nachfrage sinkt.

Ich weiss nur eins, ich möchte keinem wildfremden Finanzberater mein Geld anvertrauen ohne zu wissen, dass er sich auch 100%ig mit der derzeitigen Lage auskennt. Dann les ich mich selbst in die Materie rein. (was ich auch schon zum Teil gemacht habe)

Vielleicht hat ja jemand eine Idee, die ich so noch nicht kenne.

Danke Mfg Michael

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