Wohnung im Haus meiner Lebensgefährtin anmieten und zusammen einziehen?

3 Antworten

Kann es sein, dass Du über etwas nachdenkst, was man auch als versuchten Kreditbetrug bezeichnet?

Über den Versuch wird es nicht rausgehen, denn auch wenn viele Banker für blöd und gierig halten, so mögen sie mit gierig eventuell Recht haben, aber so blöd sind die bestimmt nicht.

In dem Moment, wo die zweite Wohnung als "vermietet" angesetzt wird, wird bei Deiner Lebensabschníttsgefährtin das anrechenbare einkommen nicht mehr um die eigene Miete gekürzt, sondern das Netto natürlich um die eigene Miete gekürzt, die wohl kaum weniger als 70 % der zusätzlichen Mieteinnahmen sein wird.

Also, der Schuss geht so, oder so nach hinten los.

Worum geht es da überhaupt? Seit wann kann eine Bank den Mieter vorschreiben?

Kann es sein, daß das Darlehen notleidend ist, mit anderen Worten Außenstände bestehen? Da wäre es doch alles andere als sinnvoll statt eines soliden und zahlungskräftigen Mieters einen Wackelkandidaten zu nehmen.

Hallo.

Also es geht darum, dass die Bank die Lebenshaltungskosten nach bestimmten Pauschalen berechnet, die auch einen gewissen Konsum beinhalten. Durch strikten Kosumverzicht (z.B. keine Aktivitäten wie z.B. Essen gehen, keine aktuellen Smartphones usw) kann man durchaus mehr Geld für die Finanzierung abzwacken, als die Bank laut ihren Tabellen anerkennt. Weil die Bank einen dauerhaften und strikten Konsumverzicht als nicht möglich erachtet.

Außerdem zieht die Bank für mich auch noch etwas an Lebenshaltungskosten ab, weil wir ja eine Haushaltsgemeinschaft sind.

Meinen Anteil am Haushaltseinkommen erkennt die Bank aber nicht an. Noch schlimmer, in der Praxis trage ich sogar die kompletten Lebenshaltungskosten, ohne dass es eine Anerkennung findet. Meine Lebensgefährtin geht quasi nur für das Haus arbeiten.

Laut der Bank habe ich Einkünfte von 0 Euro, mangels festem Arbeitsvertrag.

Tatsächlich habe ich aber ca 1600 Euro Netto durch verschiedene Projektarbeiten, wechselnde Jobs und einer Tätigkeit als Freelancer.

Würde ich als Mieter auftreten, würde 70% der Miete bei meiner Lebensgefährtin als "sicheres" Einkommen gewertet werden.

Mit einer Miete leicht oberhalb der ortsüblichen Vergleichsmiete würde das dann das Einkommen meiner Lebensgefährtin so verbessern, dass die Bank mitspielen würde.

Und ich würde sie dann wiederum in der von mir angemieteten Wohnung kostenfrei wohnen lassen.

Oder sie vermietet mir wenigstens einige Zimmer unter und wir lassen es irgendwie als Wohngemeinschaft laufen. Dann zählen wir nicht mehr als Haushaltsgemeinschaft, so dass meine Lebenshaltungskosten nicht mehr von der Bank bei der "Haushaltskasse" abgezogen werden. Und durch die Zimmervermietung kommt auch noch ein bisschen Einkommen bei ihr an.

Oder ich müsste eine "Firma" gründen, in der meine Lebensgefährtin dann "eingestellt" wird, damit ein Teil meines Einkommens dann doch irgendwie "Banktauglich" in der Haushaltskasse ankommt.

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Wenn ich dich richtig verstanden habe, willst Du die Wohnung deiner Freundin anmieten und diese mietfrei bei Dir wohnen lassen. Damit verdoppeln sich Mieteinnahmen deiner Freundin was ihr den Schuldendienst erleichtert. 

Natürlich könnte das gehen, wenn die Beziehung zur Bank nicht bereits schwer gestört ist und solange Du die Miete auch wirklich selbst und regelmäßig zahlst.

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