Wohnung angeschaut, Balkon wird in m²-Preis mit eingerechnet?

5 Antworten

Also ich habe in meiner alten Wohnung auch für den Balkon gezahlt... :s sag mir jetzt nicht dass ich 3,5 Jahre zu viel gezahlt habe?!?

58

Was heißt zuviel gezahlt? Nach der Rechtsprechung ist es so, dass Wohnflächenminderwerte von bis zu 10% hingenommen werden müssen, insbesondere nicht zu Minderungsansprüchen führen.

0

Wenn Du die anderen Antworten und die Wohnflächenverordnung liest, dann kann die Balkonfläche in der Regel zu 25, aber höchstens zu 50 % in die Wohnfläche einbezogen werden. Gut, dass Du Dich vor der Anmietung drum kümmerst.

Dann mußt Du weder die Wohnung nehmen, noch hinterher meckern.

Bei der Diskussion, ob nun 25 oder 50 %-Flächenanrechnung gegeben sind, fand ich bislang nur diese Info:

"Das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen erläutert: „Eine Abweichung von der Regelanrechnung zu einem Viertel ist nur dann zulässig, wenn besondere Umstände des Einzelfalls dies rechtfertigen. Die Anrechnung von mehr als einem Viertel bis zur Hälfte kommt insbesondere bei besonders guten Lagen oder aufwändigen Balkon- oder Terrassengestaltungen in Betracht, die zu einem besonders hohen Wohnwert führen. Auch Abweichungen nach unten sind denkbar, etwa wenn ein Balkon auf Grund seiner Lage nicht oder nur sehr eingeschränkt nutzbar ist (z.B. Hochparterrelage an stark befahrener Straßenkreuzung). “ Quelle: Bundesbaublatt Nr. 2, Februar 2004"

Quelle: http://www.bmgev.de/mietrecht/tipps-a-z/artikel/balkon.html

Nach der Wohnflächenverordnung hat eine Anrechnung von Balkonen im Regelfall mit einem Viertel der Fläche zu erfolgen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Wohnfl%C3%A4che

43

ich denke, du meintest zur Hälfte. Das wäre dann nämlich richtig.

0

Steuererklärung 2012 - Studienkredit, Zinsen berücksichtigen

Hallo liebe Steuerexperten,

folgender Sachverhalt sei angenommen:

Person A hat folgenden schulischen/beruflichen Werdegang nachzuweisen:

  1. Realschulabschluss
  2. Berufsgrundbildungsjahr
  3. Zivildienst
  4. Fachoberschule
  5. Studium

Für die Finanzierung eines Auslandssemesters und des weiteren Studiums zu 5. hat A einen Studentenkredit bei einer Bank aufgenommen und die Zinsen nun in der Steuererklärung für das Jahr 2012 beim Finanzamt B als Werbungskosten geltend gemacht. Die Zinsen werden nicht berücksichtigt, da es sich nach Meinung des B um einen Privatkredit handelt. A legt Einspruch ein und wird aufgefordert, Belege einzureichen, die die Verwendung der Kreditsumme für Studienzwecke nachweisen. A reicht diese Belege ein, jedoch deckt die Summe der Nachweise nicht die komplette Kreditsumme.

B beabsichtigt nun die Zinsen anteilig als Fortbildungskosten zu berücksichtigen. Dabei wird der von A geltend gemachte Verpflegungmehrsaufwand (A hat zeitweise im Auslandssemester eine Wohnung im Heimatort, und eine im Ausland unterhalten) nur für 3 Monate mit einem Pauschbetrag berücksichtigt. Die Summe des nicht belegten Teils der Kreditsumme bleibt unberücksichtigt. B beabsichtigt daher, lediglich etwas mehr als die Hälfte der Darlehenssumme zu berücksichtigen und legt dies auf die Zinsen um. B fragt nun schriftlich an, ob A damit einverstanden ist und soll seine Entscheidung (Ja/Nein) bekanntgeben.

  1. Ist es korrekt, dass B die Kosten als Fortbildungskosten ansetzt?
  2. Muss A wirklich Belege für die komplette Kreditsumme beifügen, oder gibt es einen "Anscheinsbeweis", dass bei einer bestimmten Höhe der Belege, die komplette Summe berücksichtigt werden muss?
  3. Muss A hier nicht einen Bescheid erlassen, anstatt anzufragen, ob man zustimmen / nicht zustimmen möchte?

Herzlichen Dank für Eure Hilfe.

...zur Frage

Kein Hartz4, kein Geld, und dann noch kündigen?

Meine derzeitige Situation ist verzwickt. Habe vor 2 Wochen nach über 1 Jahr der Arbeitslosigkeit endlich einen Job in meiner Branche gefunden, doch die Arbeitsstelle macht mich psychisch fertig. Keine Einarbeitung, Mobbing von den Kollegen, vergiftetes Betriebsklima. Noch dazu habe ich immer noch keinen Arbeitsvertrag erhalten, obwohl ich ihn am ersten Tag unterschreiben sollte. Mit der Chefin habe ich bereits mehrfach gesprochen, sie sieht es jedoch ähnlich wie mein Umfeld: Pobacken zusammenkneifen und alles nicht so dramatisch sehen, nirgendwo ist Arbeit schön, ist nicht ihre Schuld dass die Mitarbeiter mich wie Dreck behandeln und mich nicht einarbeiten...

Ich weiss nicht, wie lange ich das noch aushalten kann. Jeden Tag wird es schlimmer, Zuhause weine ich nur noch und bin vollkommen fertig. Dazu kommen körperliche Beschwerden; kann kaum noch laufen und habe wahnsinnige Rückenschmerzen, da eigentlich vorgeschriebene Hilfsmittel bei der Arbeit nicht vom Betrieb gestellt werden.

Eigentlich klarer Fall: kündigen und was neues suchen. Aber erstens kenne ich die Kündigungsfrist nicht, da ich nie den Vertrag gesehen habe, und zweitens habe ich wahnsinnige Angst, dann wieder nichts zu finden. Ich habe in den letzten Monaten 200+ Bewerbungen geschrieben, auch für Putzstellen etc, und fast keine Rückmeldungen geschweige denn eine Zusage bekommen.

Dazu kommt, dass ich kein Hartz4 bekomme. Der Antrag wurde laut Jobcenter abgelehnt, ich warte jetzt seit 2 Wochen auf den Bescheid, der angeblich am 10. abgeschickt wurde.

Mein Freund hat für Ende Oktober unsere gemeinsame Wohnung gekündigt, weil ich meine Hälfte der Miete nicht bezahlen kann und er nicht mit jemandem zusammenleben möchte, der kaum das Essen bezahlen kann. Also würde ich effektiv ab November auf der Strasse sitzen, selbst wenn ich den Job jetzt nicht kündige.

Jetzt weiss ich einfach nicht mehr, was ich tun soll. Mein Freund will so schnell wie möglich die Mietschulden zurückgezahlt bekommen, und ich will einfach nur noch einschlafen und nicht mehr aufwachen ...

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?