Wohnung als Kapitalanlage, macht das für wirklich für jeden Sinn, auch bei geringem Einkommen?

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Wohnung als Kapitalanlage - Vorsicht, es gibt bessere Investments. Wohnung als selbstgenutztes Eigentum wenn bis zum Renteneintritt bezahlt, ja.

Es macht für fast keinen Sinn. Wer hat dir den den Floh ins Ohr gesetzt?

Wohnungen sind halbwegs sicher, mäßig renatbel und schwer verfügbar. Damit sind sie in einem vernünftigen Portfolio höchstens als Beimischung im Ausnahmefall zu gebrauchen.

Grundsätzlich ist auch eine Wohnung als Kappitalanlage Interessant. Sie ist für all jene Interessant welche 1. Eine vernünftige Finanzierung auf die Beine stellen können. (Einige Monate Lehrstand dürfen da noch kein Risiko bedeuten.) 2. Die sich mit der Materie auskennen bzw. sich eines guten Vertrauenswürdigen Fachmannes bedienen. Die Veranlagung in Immobilien ist mindestens so vielfältig wie die Veranlagung in Aktien. Da sind auch Renditen möglich von denen die Börsen nur Träumen. Es gilt aber bei Immobilien änliches wie bei sonstigen Veranlagungen. Je kleiner das Risiko desto kleiner der Ertrag. Um alle vor bzw. Nachteile aufzuzählen oder gar mit Aktien zu vergleichen müste man ein Buch schreiben. Jedenfalls sind meines erachtens die bisherigen Antworten so nicht zutreffend.

Wohnungskauf in München: Finanzierung, Eigenkapital, Vorgehensweise...?

Liebe Mitglieder,

ich möchte mich erstmal vorstellen, ich heiße Lisa, bin 28 Jahre alt, Studentin und wohne in München. Aktuell suche ich mit meinen Eltern (bereits in Rente) eine Immobilie (Wohnung) zur Kapitalanlage bzw. ganz eventuell auch für mich zur Eigennutzung. Da das mehr oder weniger Neuland für uns alle ist, hoffe ich hier vllt ein paar nette Tipps oder Hilfen von Fachkundigen Mitgliedern zu erhalten. Danke schonmal für alle die mir in den Antworten zur Seite stehen ...

Meine Eltern besitzen bereits eine fertig abbezahlte relativ große Wohnung am Rande von München und suchen nun eine weitere Immobilie zum Kauf. Aus einer Anlage verfügen wir über ein Eigenkapital von etwa 100.000 (Ich weiß, nicht soviel für einen Wohnungskauf, aber als Anlage stellt der Immobilienmarkt hier aktuell einfach eine sehr interessante Anlageform dar). Ziel ist es natürlich die Kreditraten weitestgehend aus der Miete zu finanzieren und mit einer monatlichen Zuzahlung von etwa 300€ zu den Mieterträgen, zu bezahlen.

Alles sieht natürlich auf den ersten (Leien-)Blick sehr einfach aus: Immobilie kaufen, der Mieter finanziert die Kreditraten und 10 Jahre später Wohnung wieder mit Gewinn durch Wertsteigerung verkaufen ... Ich weiß aber das es bei weiten nicht so einfach ist, Faktoren wie Rücklagen, Inflation, anfallende Sonderzahlungen, eventuelle Mietausfälle durch Leerstände, die Zinsbindung auf oft nur 10 Jahre, usw. machen das ganze Geschäft zu einem nicht so leichten Unterfangen und lassen einen garantiert schnell in etliche (Schulden-)Fallen treten!

Fragt man Banken und Makler raten diese einem bei den "wunderbaren" Zinsen aktuell sofort zum Kauf, machen dies aber wohl mehr aus Eigeninteresse, als das sie die genaue Lage und Umstände der Käufer durchdenken und wirklich die beste Lösung suchen.

Deshalb dachte ich frage ich mal in einem unabhänigen Forum, was Ihr unter den gegebenen Umständen machen würdet, was ihr für Tipps habt. Besonders würde mich interessieren, was würdet ihr mit dem gegebenen Ek plus Kreditsumme maximal für eine Immobilie ausgeben. Dazu sei gesagt das Schnäppchen auf dem Markt nicht wirklich groß vorhanden sind in München.

Viele Grüße, Lisa

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