Wohnsitz in D, angestellt bei ausländischer Firma. Wie sind die Steuern und Sozialabgeben?

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3 Antworten

Hallo,

wenn der Arbeitgeber sie in Deutschland angeworben hat und der Arbeitsplatz Deutschland ist, gelten deutsche Vorschriften. Das heißt, der Arbeitgeber müßte sie anmelden. Ich vermute aber, dass der das nicht vorhat und es sich eher um ein Selbstständigenverhältnis handelt. Was sagt denn der Arbeitgeber dazu ?

Oder will der das als Entsendung (Vertrag im Ausland) machen ?

Ganz klar ist, dass sie sich krankenversichern muss. Wenn das nicht vom Arbeitgeber passiert, muss sie sich in D freiwillig weiterversichern. Das kostet 15,5% von 3000 EUR plus Pflegeversicherung.

Wenn Klarheit herrschen soll, müßte der Vertrag von der Sozialversicherung geprüft werden.

Viel Glück

Barmer

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Deine Bekannte sollte besser wissen, welchen Vertrag sie unterschrieben hat. Bei dieser Schilderung kann ich an kein Angestelltenverhältnis glauben - oder hat sie beispielsweise Anspruch auf Urlaub oder Lohnfortzahlung im Krankheitsfall?

Erbringt sie diese Dienstleistung als Selbstständige, dann unterliegt sie zumindest der Krankenversicherungspflicht, da ihr Wohnsitz hier in Deutschland ist.

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wo der Konzern ist, spielt hier keine Rolle. Der Konzern muss sie hier anmelden bei den Sozialversicherungen und zahlt wie jeder andere deutsche Arbeitgeber die Abgaben, die es hier für Festangestellte gibt. Sie bezieht auch ein Gehalt, das den deutschen Regeln unterliegt.

Wenn das Konstrukt anders aussehen soll, müssten wir das wissen. Oben steht jedoch der übliche Weg.

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