Wohnrecht wird vom Eigentümer nicht respektiert. Wie kann man sich wehren?

4 Antworten

Nach dieser Schilderung macht nur der Weg zum Anwalt Sinn. Erster Schritt Beratung, im 2. dann ggf. eine schriftliche Aufforderung zur Berechtigung / Besuch etc. durch diesen Anwalt.
Wenn das nichts nutzt, also der Sohn weiterhin verweigert, dann geht es zum Gericht um das Recht einzuklagen.

Die Frage ist nur: kann das die Schwester oder kann das nur der Vater? Der Vater ist, abgesehen von der leichten Demenz, vom Sohn eingeschüchtert.

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Der Vater kann ja offensichtlich das Recht auf Besuch nicht geltend machen bzw. durchsetzen, aufgrund seiner Einschränkung. Die Einschränkung könnte sich sogar negativ auswirken, würde der Vater z.B. mit Hilfe der Tochter zum Anwalt gehen, könnte der Sohn dies anfechten und die Fähigkeit des Vaters infrage stellen aufgrund seiner "Einschränkung".

Und der Vater muss das dulden und hat keine rechtliche Möglichkeit sich zu wehren?

Wenn es sich beim Wohnrecht um eine persönliche Dienstbarkeit handelt, die einem Berechtigten erlaubt, in einer Wohnung oder in einem Haus unter Ausschluss des eigentlichen Eigentümers zu wohnen, dann finde ich, dass der Sohn kein Recht hat, dort zu wohnen, wo der Vater das alleinige Nutzungsrecht des ganzen Hauses hat - oder sehe ich das falsch?

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  1. Schritt .... Betreuung für den Vater durch die Tochter beantragen und zwar bevor der Bruder dies macht und sie möglicherweise nicht einmal mehr Zutritt zu den Räumlichkeiten des Vaters oder zu diesem selbst bekommt.

also deine Schilderung deckt sich ja schon mal nicht mit der Überschrift. Denn diese suggeriert ja zunächst, der Sohn wolle den Vater entgegen dem Wohnrecht rausschmeissen. Dem scheint ja nicht so zu sein. Wer auch immer in diesem Fall das Hausrecht haben mag, Du hast es jedenfalls momentan gewiß nicht. Wenn Du juristisch was auch immer erreichen möchtest, müßtest Du konkret nachweisen, dass dem Vater aus der jetzigen Situation ein eindeutiger Schaden entsteht.

Offensichtlich handelt es sich hier um einen üblichen alltäglichen Familienstreit mit äußerst unterschiedlicher Wahrnehmung der Beteiligten und schwer zu entwirrender Vermischung teilweise langjähriger Befindlichkeiten.

Du solltest ehrlich abwägen, ob es Dir wirklich um Deinen Vater oder um Dich selbst geht und welche Maßnahmen wirklich hilfreich sind.

Der Sohn will den Vater nicht rausschmeißen, sondern will dem Vater keinen Besuch erlauben und auch sonst den Vater unterdrücken.
Das Wohnrecht für das gesamte Haus hat ALLEIN der Vater. Daher finde ich, dass der Sohn kein Recht hat dort zu wohnen.

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