Wohnrecht Lebenszeit

3 Antworten

Tut mir leid, aber dem der die Frage beantworten kann, gehört meine volle Bewunderung.

Alle Details die Du uns gibst sind, dass Du ein lebenslanges Wohnrecht hast, anscheinend aber kein kostenloses, sondern eines mit einer zu zahlenden Miete, die aber begrenzt ist.

Im Vertrag steht sicher drin, was passiert wenn:

1. die Miete/Nutzungsentschädigung nicht gezahlt wird

2. die Nebenkosten nicht gezahlt werden

3. Ein Vorkaufsrecht besteht

4. Im Falle des Kaufs eine Sondervereinbarung zum Kaufpreis, oder zu einer Anrechnung besteht

5. Ob Du eine Entschädigung bekommst, falls Du ausziehst.

Aber diese Punkte kennen wir nicht.

Wer könnte  die Frage , ob Du im Moment weniger zahlen kannst,  besser beantworten als der Vermieter?

Zu dem Wohnrecht bei Kauf des Hauses: Wenn Du jetzt schon  bei der Miete in Schwierigkeiten bist, wie willst Du den Kauf eines Hauses stemmen?

Mit Deinem Wohnrecht kannst Du den Kaufpreis nicht drücken,  denn das entfällt ja, sobald das Haus in Deinem Besitz ist.

Würde Dein Vermieter das Haus an einen anderen Interessenten verkaufen wollen, würde Dein Wohnrecht den Preis mindern.

Könnte ich weniger zahlen, wenn ich den Betrag im Moment nicht aufbringen kann? Wenn ich das Haus in dem ich wohne kaufen würde, ...

Mit Zustiimmung Deines Vermieters kannst Du natürlich weniger zahlen. Er wird Dir sicherlich den Betrag für einige Zeit stunden, wenn Du nachvollziehbare Gründe hast.

Aber wenn Dir nicht gerade ein Geldsegen in Aussicht steht, dann sehe ich einen großen Widerspruch zwischen Deinem momentanen finanziellen Engpass und der Realisierungsaussicht eines Hauskaufes. Eine Bank würde Dir das Geld sicherlich in dieser Situation nicht leihen.

Grundsätzlich senkt ein bestehendes, grundbuchlich abgesichertes Wohnrecht den Immobilienwert bei einem Hauskauf.

Wie wird bei der Festsetzung der Grundsicherung im Alter ein kostenloses Wohnrecht nach 1093 bewerte

Mein 75 jähriger Bruder hat ein kostenloses Wohnrecht auf Lebenszeit nach Paragr.1093 BGB. In den letzten Jahren gab es zwischen dem Eigentümer und ihm heftige Auseinander- setzungen. Vor einem Jahr packte mein Bruder seine Sachen und ist in eine von ihm gemietete Wohnung eingezogen.Vor ein paar Wochen sprach ich meinen Bruder auf seine Situation an und erfuhr das er in einer schlimmen Situation ist. Seine Rente beträgt monatlich 455,10 € netto.Da er bis zu seinen Auszug kostenlos wohnte und die Nebenkosten schon längere Zeit nicht bezahlt hat,kam er mit seiner Rente relativ gut aus. Als er direkt nach dem Einzug zum Sozialamt ging um Grundsicherung zu beantragen,hat er das kostenlose Wohnrecht nicht angegeben.Er hat eine Zweizimmerwohnung für die er monatl. 260,00€ plus 80,00€ Nebenkosten bezahlt. Nun wird es eng ,lange wird er mit dem Geld welches er zur Verfügung hat nicht mehr zurecht kommen aber noch viel schlimmer ist das er das Kostenlose Wohnrecht beim Sozialamt nicht angegeben hat. Womit muß mein Bruder wohl rechnen, wenn das Sozialamt davon erfährt? Kann das Sozialamt die ca. 250,00€ Grundsicherung streichen? Kann das Amt meinen Bruder zwingen in die Wohnung zurückzugehen? kann das Amt das Wohnrecht meinem Bruder entziehen um die geleistete Sozialhilfe zurückzubekommen und danach aus den Mieteinnahmen den Lebensunterhalt von meinem Bruder zu sichern und die Schulden der von ihm nicht bezahlten Nebenkosten von ca. 1300€ zu bezahlen.? Er hat kein Geld um zu einen Anwalt zu gehen. Was wird da auf meinen Bruder zukommen und wie kann ich ihm helfen? Für jeden guten Rat bin ich dankbar.

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Lebenslanges Wohnrecht in Einfamilienhaus - Wer übernimmt die Abrechnung der Nebenkosten mit Versorgern?

Der Lebensgefährte meiner Mutter hat per Testament ein lebenslanges Wohnrecht erhalten. Es handelt sich um ein Einfamilienhaus in der Nähe von Stuttgart, welches er nun alleine bewohnt und mir von meinem Mutter vererbt wurde, ich nun also Eigentümerin bin. Die Zahlung der Nebenkosten/Aufwendungen für kleinere Reparaturen zum Erhalt des Hauses wurden auch im Testament festgehalten und sollen vom Lebensgefährten getragen werden.

Meine Frage wäre nun:Ich habe die Verträge und Lastschriften bei den Versorgern (Strom/Wasser/Müll/Kaminfeger) gekündigt, da alle auf meine Mutter abgeschlossen waren und auch noch von seinem Konto abgebucht wurden. Der Lebensgefährte sieht sich nun eher als Mieter und möchte, dass ich in Vorleistung gehe und dann im Nachgang mit ihm abrechne.

Kann er nicht direkt mit den Versorgern abrechen? Das wäre viel einfacher zu Handhaben, da alle Versorger vor Ort sind (ich wohne in Berlin). Sollte noch erwähnen, dass das Verhältnis zwischen dem Lebensgefährten etwas anstrengend ist.

Vielen Dank für Eure Hilfe und Antworten!

GrüßePalü

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Mutter lebenslanges Wohnrecht übertragen oder nicht?

Meine Mutter hat sich ein Appartement im Wert von 80 000 Euro gekauft und mir die Wohnung überschrieben. Da sie eine kleine Rente von nur 700 Euro erhält, bezahle ich die monatlichen Nebenkosten von 170 Euro plus Grundsteuer von 140 Euro im Jahr. Nun stellt sich die Frage, ob ich ihr ein lebenslanges Wohnrecht durch einen Notar einräumen soll? Weiß jemand, wie das Finanzamt so etwas bewertet?

Ich habe durch die Wohnung keinerlei finanziellen Vorteil, im Gegenteil, derzeit sogar einen monatlichen Verlust. Muss ich trotzdem befürchten, Steuern zahlen zu müssen? Oder gar meine Mutter?

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Ich wäre für Rat sehr dankbar, da mein Steuerberater bis Ende Februar im Urlaub ist und wir eigentlich nächste Woche einen Notartermin hätten. Vielen herzlichen Dank an die Finanzprofis hier im Forum.

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