Wohngemeinschaftsvertrag kündigen?

2 Antworten

Deine “Steuer-spar-Strategien“ rächen sich nun auf ganzer Linie.

Du hast das ganze Haus zu einem niedrigen Preis vermietet. Nach Deinem Gefühl nur inoffiziell für das Steueramt, aber ratsächlich doch real.

Du hast außerdem schwarz arbeiten lassen, wodurch Du nun die Kosten im Falle eines Verkaufes nicht ansetzen könntest (zwecks Gewinnberechnung)

Wer könnte denn ein solches Haus kaufen, das mit diesem Mietvertrag belastet ist? Das wäre sicher nur unter Wert möglich, und einen Käufer zu finden, der Eigenbedarf anmelden und ggf. Räumungsklage erheben will, ist sicher nicht einfach.

Du solltest Dich gütlich mit der Mieterin einigen. Das bedeutet erstens, dass Du gar nicht erst mit ihr besprichst, dass Du evtl. gegen ihen Willen einen Mitbewohner dort einziehen lassen möchtest. Wie privatier schon schrieb, sie hat einen Vertrag über das ganze Haus, und könnte Dich auch noch beim Steueramt anschwärzen.

Biete ihr eine großzügige Prämie für den Verzicht auf den Mietvertrag und ihre Kündigung. Verbuche das als Lehrgeld.

Falls das klappt, laß Dich aber trotzdem beraten, bevor Du neu vermietest.

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Ich habe 2 verschiedene Verträge mit gleichem Datum und gleichem Preis.

Falls sich die Dame weigert einen Bewohner oder Bewohnerin wohnen zu lassen ich werde mich auf den WG Vertrag berufen und auf ihre Anfrage die ich auch noch habe: "Ich habe Interesse in die WG einzuziehen." Ausserdem ist sie nicht ihrer Pflicht nachgekommen Unkruat auszuziehen, der Garten ist pflegeleicht es hat nicht viel wo Unkraut aufkommen kann, aber dieses wenige Unkraut will sie noch entfernen, wenn es wärmer ist. Im Herbst hat sie nichts gemacht.

Wir haben einen extrem unbequemen Steuerleiter hier in der Schweiz wo ich wohne, ich habe schon überlegt in der Schweiz in einem andern Kanton eine Wohnung zu nehmen. Ich werde so sehr schickaniert, die Einsprache war die 3. Arbeit nach einer korrekt abgegebenen Steuererklärung. Ich hatte also 4 mal Arbeit, weil der Leiter zu bequem war und meine korrekt ausgefüllten Blätter anzusehen. Ich habe nichts verheimlicht, habe sogar eine Einnahme, welche ich bar auf die Hand für die Ferienhausvermietung erhalten habe deklariert. (Vor der Dame habe ich das Haus als Ferienhaus vermietet). Mit den meisten Gästen habe ich schriftliche Verträge abgeshlossen und diese sind gegenseitig unterschrieben. Die Miete ging auf mein Konto.

Was mache ich, wenn mir dieser pingelige Leiter vom Steueramt unerstellt wie ich den Rest der Miete bekomme? Theoretisch kann ja jemand einen Teil aufs Konto überweisen und den Rest bar geben? Zum Rasen mähen in Deutschland muss ich auch noch jemand anstellen und bezahlen, bis jetzt hat dieser Herr das Geld bar auf die Hand gewollt, wieso kriegt man keine Leute die Belege unterschreiben? Die NK sind mit dem teuren Internet Euro 450 je Monat, da wird es für beide Steuerämter Deutschland und Schweiz schwierig sein zu glauben, dass ich für das ganze Haus nur 500 Euro Miete erhalte. Der Rest geht für die NK drauf. Euro 504 ist der Hypothekarzins im Monat. Für Amortisation bleibt nichts.

Ich hoffe die Dame ist einverstanden mit einem WG-Bewohner oder Bewohnerin oder wenn sie alleine wohnen will, hoffe ich dass sie selbst geht.

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Es ist keine Steuerspar-Strategie, es ist eine Frechheit und Ungerechtigkeit für ein Haus in Deutschland in der Schweiz einen Eigenmietwert von 4800 zum Einkommen zu nehmen. Der Eigenmietwert ist 60 % vom Verkehrswert, das wären 8000 im Jahr obwohl ich als Ferienhausvermietung schon 10'000 Einnahmen versteuerte. Meine Steuererklärung war 4 Monate auf dem Amt bis ich eine Veranlagung bekommen habe und erschrocken bin wegen dieser Ungerechtigkeit. Der Leiter hätte nahchfragen können, ob ich im Haus in Deutschland gewohnt habe. Ich versuchte mit Mietverträgen von den Gästen zu beweisen, dass ich nicht im Haus gewohnt habe. Der Entscheid auf meine Einsprache habe ich noch nicht.

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@Schulstrasse

Ich habe nachgeschaut: Das, was Du da gemacht hast, gilt in der Schweiz nicht mehr als Steuerhinterziehung, sondern als Steuerbetrug. Darauf steht in der Schweiz eine Freiheitsstrafe von bis zu 3 Jahren. Mir ist unverständlich, wieso Du das Risiko eingehen willst, daß diese Sache aktenkundig werden könnte.

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@Privatier59

Auf der einen Seite Steuerbetrug und auf der anderen sich erpressbar zu machen durch diverse Fehlhandlungen (es sind mindestens 3 Personen, die ihn drangsalieren können). Irgendwie tut mir dieser Mensch fast schon leid.

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Das ist die zweite Frage zu dem Thema. Ich kann mich erinnern, dass Du in der ersten Frage geschildert hast, dass wegen der Probleme mit dem Schweizer Steueramt ein zweiter Mietvertrag abgeschlossen wurde und zwar über das ganze Haus.

Insofern verstehe ich nicht, wieso Du davon ausgehst, der sogenannte WG-Vertrag sei maßgeblich. Ich sehe das nicht so. Du hast das ganze Haus an die Mieterin vermietet.

Möblierter Wohnraum hat in Deutschland keine anderen Kündigungsfristen oder -modalitäten wie unmöblierter Wohnraum. Ausnahmen davon gibt es nur bei Einliegerwohnungen in vom Vermieter ansonsten selber bewohnten Einfamilienhaus, aber das ist hier ja nicht einschlägig.

Mieterschlichtungsstellen gibt es in Deutschland nicht. Wenn Du die Mieterin nach erfolgter Kündigung aus dem Haus haben willst, mußt Du Räumungsklage beim örtlich zuständigen Amtsgericht erheben.

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Auf freiwilliger Basis können sich die Mietparteien auch außergerichtlich einigen. Für die eine Seite kann das durchaus etwas Geld kosten. Mehr kann man darüber nicht vermuten.

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