Muss ich das Wohngeld zurückzahlen, da ich eine BAB-Nachzahlung bekommen habe?

2 Antworten

Du hast die Nachzahlung erhalten und musst diese Wohl oder Übel zur Rückzahlung des Wohngeld verwenden, denn wie Du ja schon selber schreibst: Beides geht nicht.

Hallo,

sofern  im BAB Antrag keine falschen Angaben gemacht wurden, musst du m.E. nicht zurückzahlen, da der Fehler scheinbar eindeutig bei der Behörde lag( die BAB-Stelle zugegeben). 

Es wurden keine falschen Angaben gemacht im Antrag. Es wurde mehrfach meine Krankheit ignoriert und die bearbeitende Person hat auch mehrfach gewechselt, ohne sich scheinbar zuvor in das Thema reinzulesen. Ich habe letztendlich meinen Anwalt genommen und eine Klage eingereicht (der Anwalt wurde dann auch vom Amt übernommen, da ich keine Mittel dafür hatte). Die Klage läuft noch, währenddessen wurde der Antrag aber nun endgültig stattgegeben. Und wie gesagt mit der Begründung, dass ein Fehler unterlaufen ist und nach sorgreicher erneuter Prüfung nun alles ok sei. Der Fehler lag also nie bei mir, sondern nur bei der BAB-Behörde. Nun das Wohngeld vom BAB zurückzuzahlen wäre einfach nur unfair. Man muss ja bedenken, dass mir 18 Monate lang BAB gefehlt hat (meine Mutter hat mich unterstützt), somit wäre eine Wohngeldrückzahlung komplett verschenktes Geld.

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@Tesla1

Anwalt wurde bereits aktiv, um so besser, hatte ich vergessen zu empfehlen falls es Ärger gibt !

Somit hast du alles schwarz auf weiss und kannst den amtlichen Fehler nachweisen. Schließlich muss man sich als Laie auf Bescheide verlassen können und kurzzeitig alternativ reagieren um leben zu können, bis der Widerspruch bearbeitet wird.  

Die Unterstützungsleistungen der Mutter solltest du deshalb zusätzlich als Darlehen der Überbrückung begründen.

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@Gaenseliesel

Bist Du Dir sicher? Es stimmt zwar, dass kurzzeitig eine Entscheidung getroffen werden musste, indem Wohngeld beantragt wurde, Allerdings denke ich, da eine Nachzahlung erfolgte, ist in diesem Moment doppelte Leistung erbracht worden und das führt zu einer Rückzahlung.

Es wäre schön, wenn Tesla 1 uns auf dem Laufenden halten würde, denn aus solchen Fällen können wir dazulernen.

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@Gaenseliesel

Klar, ich gönne es der Fragestellerin ebenfalls, aber mein Zweifel besteht darin, dass eine Nachzahlung geleistet wurde und ich mir nicht vorstellen kann, dass die doppelte Zahlung so hingenommen wird.

Dein Link ist gut,  geht aber nicht auf diese besagte Nachzahlung ein. ich bin wirklich echt gespannt, ob wir von dem Ergebnis hören werden.

Ich würde mich freuen wenn ich Unrecht habe ;-))

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@Primus

es geht m.M nach generell um " zuviel " gezahlte Sozialleistungen die durch Behördenfehler verursacht wurden.

Die Fragestellerin hat einen versierten Anwalt an ihrer Seite, der das gerechtfertigte BAB letztendlich erfolgreich durchgeboxt hat und wird auch bei dieser Frage § finden !

Stimmt, interessieren würde mich das Ergebnis auch. Also, Positiv denken und Daumen gedrückt !!!  :-))

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Welche Möglichkeiten für Ausbildungsfinanzierung (duale Ausbildung) gibt es noch?

Hallo,

ich habe im September eine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement in Berlin begonnen. Da ich in meinem Heimatort keine Ausbildungsstelle fand und wegen gesundheitlichen Gründen (GdB 50 ist vorhanden, durch neu dazu gekommene Probleme, könnte es ab Sommer auf GdB 60 steigen) fiel ein anderer Beruf aus, da das Arbeitsamt mir nur diesen gestattet. Da ich nicht wieder arbeitslos sein wollte, bewarb ich mich auf Anraten der Maßnahmenbetreuung des Arbeitsamtes deutschlandweit, nachdem sie mir versicherte, dass mir mit einer eigenen Wohnung auf jeden Fall Stütze zusteht.

Nun hatte ich BAB beantragt, was abgelehnt wurde, da der Verdienst meines Vaters zu hoch ist. Aus diesem Grund hatte ich keinen Anspruch auf Hilfe vom jobcenter und als Azubi steht mir kein Wohngeld zu, wie sie mir bei der Wohngeldstelle erklärten. Bisher hatte ich wenigstens 180 € Kindergeld, doch jetzt bin ich 25 geworden, so dass das weg fällt. Ich dachte, da ich mit 25 ja eine eigene Bedarfsgemeinschaft bilde und somit das Einkommen meiner Eltern nicht mehr zählt, würde ich nun etwas bekommen, doch schon als ich die Anträge abholen wollte, wurde ich gleich fortgeschickt mit der Begründung, bei Azubis zählt auch nach 25 das Einkommen der Eltern. Ich bin nun echt verzweifelt. Ich bekomme im Monat 505,00 € brutto (400,00 € netto) und die Miete kostet 371 € (inkl. Heiz- Strom und Wasserkosten) im Monat. Zudem bin ich mittlerweile mit über 3000 € verschuldet, da ich die ganze Zeit fast alles allein stemmen muss. Meine Eltern wollen mir nun monatlich rund 200 € geben (meine Eltern müssen auch meine kleine Schwester finanziell unterstützen und mein Bruder ist noch Schüler, für den müssen sie also auch zahlen), aber mit 600€ kommt man in Berlin nicht weit, selbst wenn man sparsam lebt :(

Bevor der Vorschlag Nebenjob kommt: Das würde ich gesundheitlich nicht packen. Ich bin eigentlich dauerhaft nur 30h/Woche einsatzfähig. In der Ausbildung habe ich 41h/Woche und das bringt mich schon an meine Grenzen. Würde ich nun noch einen Nebenjob machen, würde meine Gesundheit (epileptische Anfälle, psychische/psychosomatische Probleme) wieder steil bergab machen, was wieder Unmengen an Medikamenten und dann schließlich arbeitsunfähigkeit bedeuten würde (hatte das schon einmal durch und dann fast 9 Monate Ausfall, gefolgt von 1 1/2 Jahr Arbeitslosigkeit - das will ich nicht nocheinmal durchmachen >_<).

Gibt es noch irgendeine Möglichkeit, irgendwo finanzielle Unterstützung bekommen? Ich will mich nicht noch weiter verschulden, doch das Lehrlingsgeld steigt im zweiten Jahr gerade mal um 10€, heißt, ich müsste noch ca. 1 1/2 Jahre so weitermachen und ich weiß nicht, ob ich das schaffe, da mein Kreditlimit bei 5000 € liegt und das will ich auch ungern ausschöpfen. Muss jetzt schon monatlich 100 € Kredit abbezahlen :(

Also ich wäre für jede Hilfe/Hinweis dankbar!

Liebe Grüße

Anne

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