Wohngeld. Wieviel Vermögen darf man besitzen?

3 Antworten

Also grundsätzlich besteht ein Wohngeldanspruch nicht, wenn die Inanspruchnahme missbräuchlich wäre, insbesondere wegen erheblichen Vermögens (so der Gesetzestext). In den aktuellen Wohngeldanträgen (zumindest bei meiner Stadt) gibt es ein Feld, wo man Angaben zum Vermögen machen muss. Aber nur dergestalt, ob verwertbares Vermögen vorhanden ist oder nicht (ja oder nein-Kreuzchen), wobei dieses in der Summe den Wert von 60.000 EUR für das erste und 30.000 EUR für jedes weitere Haushaltsmitglied übersteigen muss.

Beim Wohngeld muss man alle Einkünfte sowie Nebeneinkünfte angeben, auch die Zinsen oder Ausschüttungen von Kapitalanlagen usw., auf jeden Fall alles wahrheitsmäßig auf dem Formular beantworten. Die Wohngeldstelle macht Stichproben beim Finanzamt, Banken usw.! MEINE VERLUSSTE VON 2008 wurden nicht anerkannt, ich hatte sie mit den Zinsen verrechnet u. deswegen auch nichts weiter angegeben. Musste die monatl. 33Euro zurückzahlen! Nach der Höhe meines Ersparnisse wurde ich nicht gefragt! Inzwischen ist der Mietspiegel in HH gestiegen und ich erhalte wieder Wohngeld, trotz der Zinsen! Sagt jedenfalls der Wohngeld-Rechner!

Da geht es meines wissens nur um die Einkommensfrage

Darf man sich aus Grundsicherungs-Zahlungen Geldvermögen ansparen?

Ich betreue ein älteres Ehepaar, das schon längere Zeit Grundsicherung bezieht. Die zwei leben extrem sparsam, werden aber auch von den Kindern ganz gut mit Sachleistungen unterstützt - mal wird Essen vorbeigebracht oder wenn größere Anschaffungen wie Kleidung, Haushaltsgeräte anstehen, übernimmt das meistens eines der Kinder.

Insofern mag es erstaunlich sein, ist aber doch wahr: Die zwei haben im Laufe der Jahre Geld zusammengespart - und zwar nur aus dem, was von der Grundsicherung am Ende übrig blieb. Mittlerweile ist das ein Betrag im mittleren 5-stelligen Bereich geworden. Und leider alles bar zuhause gebunkert.

Mein drängender Hinweis: Bringt das doch bitte mal zur Bank - viel zu gefährlich zuhause - wird dann beantwortet: Aber was, wenn das die Grundsicherungsstelle mitkriegt?

Meine Frage daher:

a) ist dieses Vermögen "legal", wenn man es plausibel nachweisbar aus der Grundsicherung zusammengespart hat?

b) hätten eventuell die Sachleistungen der Kinder als "Einkommen" angegeben werden müssen - und wenn ja: Ab welcher Grenze? (kann mir zum Beispiel nicht vorstellen, dass man von Kindern geschenkte Lebensmittel oder Kleidungsstücke angeben muss)

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