Wohnen in Frankreich, Arbeiten beim deutschen Unternehmen in Deutschland und 40 % Home-Office

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Das Gehalt ist anhand des Verhältnisses der Arbeitstage auf Deutschland und Frankreich aufzuteilen, weil Frankreich als Ansässigkeitsstaat nach dem Doppelbesteuerungsabkommen Deutschland/Frankreich das Gehalt nur in insoweit besteuern darf, wie die Tätigkeit nicht in Deutschland ausgeübt wird. Deutschland darf die deutschen Arbeitstage besteuern, weil ein deutscher Arbeitgeber vorhanden ist (auf die 183-Tage-Grenze kommt es daher nicht an).

Doppelte Haushaltsführung bei 2-3 Tagen Präsenz & Rest Home Office?

Hallo zusammen,

ich habe demnächst die Möglichkeit eine Stelle anzutreten, die sich derzeit ca. 200km von meiner Wohnung (bewohnt mit meinem baldigen Ehemann) entfernt befindet. Ich habe dabei ausgehandelt, dass ich dabei zu Beginn der Tätigkeit 3 Tage die Woche (für die ersten Monate) und später 2 Tage die Woche vor Ort im Büro des Arbeitgebers tätig bin. Die restliche Zeit (anfangs also 2 Tage, später 3 Tage) werde ich im Home Office tätig sein.

Ist es mit dieser Konstellation möglich, die Kosten für meine "Zweitwohnung" als doppelte Haushaltsführung geltend zu machen, obwohl ich teilweise im Home Office tätig bin?

Ich hatte gelesen, dass auch ein Hotel als "Zweitwohnung" gilt - trifft das auch auf vermietete Zimmer über AirBnB zu? Da es sich um nur wenige Tage pro Woche handelt, macht eine "richtige" Wohnung finanziell weniger Sinn.

Danke im Voraus!

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Unfall im Büro am Wochenende (ausserhalb der normalen Arbeitszeit) zahlt der Arbeitgeber?

Ich werde dieses Wochenende ins Büro müssen um Sachen aufzuarbeiten, die ich einfach nicht geschafft habe. Wenn mir jetzt etwas im Büro passiert, bin ich trotzdem über meinen Arbeitgeber versichert? oder habe ich dann einfach Pech?

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Steuerliche Veranlagung (DBA) - Home-Office in BE / Freiberufler in DE?

Hallo,

zur Beantwortung meiner Fragen suche ich einen Experten im Bereich DBA / Auslandssteuerrecht, Homeoffice-Regelungen

Folgende Situation:

  1. Meine Partnerin lebt in Belgien. Die Wohnung liegt in unmittelbarer Grenznähe zu Deutschland (100 Meter) auf belgischem Boden.
  2. Ich plane nun mit meiner Freundin zusammenzuziehen. Sollte ich nach Belgien ziehen, wird mein Wohnsitz in Deutschland abgemeldet.
  3. Seit 2 Jahren bin ich in Deutschland als Freiberufler (im IT-Bereich) beim deutschen Finanzamt gemeldet und zahle in DE meine Einkommensteuer + Krankenversicherung
  4. Mein Betriebsstätte (feste Einrichtung) in Deutschland bleibt bestehen
  5. Ich werde in Belgien kein Gewerbe oder eine Betriebsstätte anmelden
  6. Der Lebensmittelpunkt (Freunde, Sozialer Kreis, Geschäftspartner, Ärzte, Schwerpunkt der wirtschaftlichen Interessen) ist weiterhin Deutschland da ich zu Belgien bis auf den Wohnsitz keinen Bezug habe.
  7. Ich habe keine Einkünfte bzw. Kunden aus Belgien bzw. von Belgischen Auftraggebern. Meine Kunden sind Unternehmen in Deutschland. Meine gesamten Bankkonten sind in DE und Angebote/Rechnungen etc. werden aus meinen Büro aus Deutschland geschrieben und abgeschickt.
  8. Das Büro dient Primär der Kundenakquise, Meetings etc.
  9. Der Knackpunkt: Da meine Frau Krank ist und auf ständige Betreuung angewiesen ist erledige ich die Projektarbeit (Programmierung) bisher aus meinem Home-Office bzw. aus dem Wohnzimmer mit meinem Laptop. Für meine Arbeiten ist der Ort völlig irrelevant bzw. ein Laptop reicht mir aus um alle Arbeiten zu erledigen.

Es stellen sich die folgenden konkreten Fragen:

  1. Aufgrund der sehr hohen Einkommensteuerbelastung in Belgien und dem mit einer Aufteilung des zu versteuernden Einkommens einhergehendem Verwaltungsaufwand möchte ich eine Besteuerung meines Einkommens in Belgien unbedingt vermeiden. Es wäre für mein Empfinden Widersinnig mein gesamtes Einkommen aus meiner freiberuflichen Tätigkeiten aus dem Homeoffice in Belgien aufgrund des Tätigkeitsortprinzips/Territorialitätsprinzip in Belgien versteuern zu müssen. Die deutsche Grenze wäre praktisch im Hintergarten und mein Büro ist 10 Minuten von der Wohnung meiner Partnerin entfernt. Müsste ich trotzt aller oben genannten Punkte bei Home-Office Arbeit in Belgien meine gesamten Einkünfte in Belgien versteuern?
  2. Im DBA (DE-BE) wird zur Besteuerung in dem einen oder anderen Vertragsstaat eine feste Einrichtung Vorausgesetzt. Begründet mein Laptop in Belgien eine feste Einrichtung oder Betriebsstätte?
  3. Liegt in meinem Fall eine beschränkte Steuerpflicht vor? Wenn ja, wirkt diese dem DBA (Tätigkeitsortprinzip) entgegen oder wird das DBA vorgezogen?
  4. Kann ich einen Antrag auf unbeschränkte Steuerpflicht beantragen und wären dann meine Einkünfte aus meiner Arbeit aus dem belgischen Homeoffice in Deutschland Steuerpflichtig?
  5. Da meine gesamten Einkünfte von deutschen Kunden stammen, wäre es möglich nach dem Quellenlandprinzip besteuert zu werden?

Danke!!

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Müsste das Home-Office nicht der Arbeitgeber bezahlen?

Die Diskussion über die Absetzbarkeit des Arbeitszimmers ist ja riesig. Aber was ist bei Leuten, die beispielsweise im Außendienst arbeiten und ein Homeoffice haben? Müssten die das Arbeitszimmer nicht ohnehin von ihrem Chef bezahlt bekommen?

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Befreiung von der Sozialversicherung als Arbeitnehmer /Territorialprinzip?

Hallo,

wie verhält sich das mit einer Befreiung der gesetzlichen Sozialversicherung wenn ich in Brasilien via Home Office als Angestellter arbeite unter folgenden Vorraussetzungen arbeite:

- Meine Arbeit wird in Deutschland verwertet

- ich bin nur beschränkt Steuerpflichtig da ich keinen Wohnsitz in Deutschland habe (183 Tage Regelung)

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Einkommensteuer: Gehalt aus Monaco, Wohnsitz in Frankreich

Hallo Forum,

folgender Sachverhalt: Ich war in 2009 von Januar bis September in Deutschland und Oktober bis Dezember in Monaco angestellt. Habe mich im September 2009 in Deutschland abgemeldet und habe nun meinen Hauptwohnsitz in Frankreich.

Letzen Monat habe ich für die Zeit meiner Anstellung in Deutschland meine Einkommensteuererklärung abgegeben, worauf nun eine Aufforderung vom Finanzamt kam, mit der Frage, ob ich in 2009 ausländische Einkommen bezogen habe.

Nun würde ich gerne wissen, ob ich gesetzlich verpflichtet bin mein Einkommen in Monaco aus 2009 in Deutschland zu versteuern, wo ich doch meinen Hauptwohnsitz in Frankreich habe, und somit wohl hier besteuert werde.

Zwischen Monaco und Frankreich gibt es soweit ich weiss ein Besteuerungabkommen für Franzosen. Wie das allerdings für Deutsche geregelt ist, entzieht sich meiner Kenntnis.

Vielen Dank für Euren Rat!

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