Wohne bei einer Freundin, dürfte sie mich ohne weiteres aus der Wohnung werfen?

3 Antworten

Hallo,

hier nach einer Recherche, die die Antwort von Pv59 bestätigt:

" Für das Mietrecht bestimmt § 550 BGB, dass Mietverträge, die länger als ein Jahr nicht schriftlich abgeschlossen werden, als für unbestimmte Zeit abgeschlossen gelten. Dies setzt jedoch voraus, dass ein Mietvertrag auch mündlich geschlossen werden kann. Voraussetzungen für einen Mietvertrag wären die Gebrauchsüberlassung eines Wohnraumes durch den Vermieter an den Mieter sowie die Zahlung eines Mietzinses. Sofern Sie eine Miete bezahlen, liegt ein unbefristeter mündlicher Mietvertrag vor. "

Das größere Problem hat hier wohl primär derjenige, der ungefragt untervermietet hat.

Woher ich das weiß: Recherche

Okay. Das stand ja nicht drin das er sich an den Kosten beteiligt. Danke für die Info.

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@Rechtlich

....stimmt ! Wir Antworter sollen auch unausgesprochene, mögliche Gegebenheiten(wird vorausgesetzt) mit einbeziehen.

Das gelingt uns natürlich nicht immer, muss es auch nicht, ist nicht unsere Aufgabe !

Unvollständige Frage = unvollständige Antwort ! ;-)

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Mietverträge können auch mündlich abgeschlossen werden.

Um die Frage nach den Kündigungsfristen beantworten zu können darf man sich nicht auf den schriftlichen Vertrag fixieren, sondern müßte wissen, wie die Durchführung vonstatten geht:

Wenn es wirklich überhaupt keine Gegenleistung für das Wohnen gibt, dann kann auch kein Mietverhältniss angenommen werden. Dann in der Tat könnte man Dich jederzeit aus der Wohnung verweisen.

Gibt es hingegen Gegenleistungen, z.B. in Form der Beteiligung an den Nebenkosten, gelten die allgemeinen Kündigungsfristen.

Erstmal danke für die Antworten,

Ja ich zahle anteilig Miete und beteilige mich an den Nebenkosten usw

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Hallo !

Leider ja. Das kann Sie. Hat das Einwohnermeldeamt nicht nach einer Bestätigung gefragt ? Eigentlich ist dies ja Strafbar. Bei uns möchte das Einwohnermeldeamt eine Bestätigung des Vermieters.

Wie auch immer vor die Tür setzen kann Sie dich jederzeit. Wenn der Vermieter das rausbekommt kann er auch deine Freundin fristlos kündigen.

Liebe Grüße

Da der Fragesteller bereits seit 3 Jahren bei der Freundin wohnt, darf unterstellt werden, dass er damals bei der Anmeldung noch keine Vermieterbescheinigung vorlegen mußte; diese wurde erst zu 01.11.2015 wieder eingeführt.

Auch die fristlose Kündigung durch den Vermieter ist nur bedingt zutreffend. Dazu sollte man wissen ob es personenbezogene Umlageschlüssel bei der Nebenkostenabrechnung gibt. Der Anlass für eine fristgerechte Kündigung ist jedoch immer gegeben.

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@Snooopy155

Ja richtig damals brauchte man die Vermieterbescheinigung nicht.

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"Strafbar" ist die unterlassene Ummeldung nicht, nur eine Ordnungswidrigkeit.

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Doppelte Haushaltsführung, Einwohnermeldeamt Hilfe bitte!?

Hallo liebe Leute ich hoffe ihr könnt mir helfen:

Ähnliche Fragen wurden dazu schon gestellt aber ich hoffe ihr könnt mir ausführlichere Antworten geben.

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Jetzt kommt das Thema doppelte Haushaltsführung in Spiel. Ich dachte ich behalte Berlin als Erstwohnsitz und Düsseldorf als Zweitwohnsitz, um dann Fahrten, Miete etc. steuerlich abzusetzen, da ich meinen Lebensmittelpunkt nunmal in Berlin habe, da ich in Düsseldorf wirklich nur zum arbeiten bin und dort auch niemanden kenne. Ein netter Herr von Einwohnermeldeamt sagte mir nun, dass man sich im Einwohnermeldeamt Düsseldorf meinen Arbeitsvertrag anschauen würde (ist das überhaupt rechtens?) und man dann bei einem 48 Std. Arbeitsvertrag davon ausgehen würde, dass ich über 50% der Kalendertage in DDorf verbringen würde und deshalb automatisch mein Lebensmittelpunkt in DDorf definiert werden würde und ich somit Ddorf als Hauptwohnsitz anmelden müsse.

Jetzt bin ich ehrlich gesagt ganz schön verwirrt, da ich im Internet dazu völlig unterschiedliche Aussagen gefunden habe.

  1. Was stimmt denn nun? Kann ich meinen Arbeitsort (Düsseldorf) als Zweitwohnsitz anmelden, auch wenn ich dort häufiger und nur am Wochenende zuhause (Berlin) bin? Oder ist das von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ( da es wohl in Bayern diese Kalendertageregelung gibt).
  1. Spielt es für das Finanzamt überhaupt irgendeine Rolle, was auf meinem Perso mit Erst-und Zweitwohnsitz steht, oder definieren die das am Ende nochmal selber und das ist gerade einfach nur ein behördliches Missverständnis?

Ich hoffe Ihr könnt mir da helfen, bin echt verunsichert.

Liebe Grüße,

Niklas

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Hallo,

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Vielen Dank im Voraus,

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