Wohn- und Nutzungsrecht bei Miteigentum?

2 Antworten

Möglich ist alles, aber in diesem Fall seltsam. 

Wenn er sie als Alleinerbin einsetzt, so gehört das Haus ihr, also für sie ein Wohnrecht?

Ausserdem, wenn es kein zwei, oder Mehrfamilienhaus ist, müsste er sich mit Dir einigen, wie es genutzt werden soll, denn Du hast das gleiche recht auf Nutzung wie er.

Du musst für Deine Hälfte, soweit Du es nicht selbst nutzen kannst, entschädigt werden.

Kairow:

"§ 1093 BGB  Wohnungsrecht

Als beschränkt persönliche Dienstbarkeit kann auch das Recht bestellt werden, ein Gebäude oder einen Teil eines Gebäudes unter Ausschluss des Eigentümers als Wohnung zu nutzen..."

Zur wirtschaftl. Nutzung in praxi siehe Antwort wfwbinder.

Immobilien als Sacheinlage in eine eG - steuerliche Aspekte?

Wir besitzen als Familie mehrere Wohn-Immobilien, eine davon als WEG. Die Immobilien sind teilweise an Dritte vermietet. Durch Familienplanung, Beruf, Ruhestand wechseln wir die Wohnungen. Deshalb wollen wir die Immobilien in einer (familiären) Genossenschaft führen. Wie funktioniert die Sacheinlage und wie können wir den "Einlegern" ein dauerhaftes Nutzungsrecht einräumen (Wohnrecht, das ggf. zB bei nötiger Heimunterbringung oä. in eine Geldausschüttung umgewandelt werden kann).

Die mit der Sacheinlage ausgegebenen Anteile an der eG sollen dabei im Nennwert wesentlich niedriger sein, als der Immobilienwert.


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Muß der Grundbucheintrag geändert werden? Berliner Testament liegt vor.

Mein Vater ist verstorben. Nach handschriftlichem Berliner Testament ist meine Mutter Alleinerbin des gemeinsamen Hauses. Das Haus ist Schulden frei und beide stehen zu gleichen Teilen im Grundbuch. Muss meine Mutter nun den Grundbucheintrag ändern lassen damit sie alleine dort verzeichnet ist? Mein Bruder und ich erben das Haus nach dem Tod meiner Mutter. Könnte es da Schwierigkeiten geben wenn beide Eltern im Grundbuch stehen wir aber letztendlich nur noch von unserer Mutter erben? (Es geht nicht um den Pflichtteil am Erbe, wir wollen uns nur den Papierkram und Geld sparen. Wir haben auch keinen Erbschein beantragt). Ich möchte nur nicht mit meinem Bruder vor Problemen stehen, wenn unsere Mutter tot ist und wir die Erben sind.

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Muss Hausrat geteilt werden?

Mein Bruder hat das Elternhaus geerbt. Ich das Mietshaus. Beide Immobilien haben ungefähr den gleichen Wert. Im Haus meiner Eltern sind allerdings viele Kunstgegenstände und Gerätschaften vorhanden. Bruder behauptet, Inhalt gehört zum Erbe. Stimmt das, oder muss er den Inhalt des Elternhauses mit mir teilen?

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Erbe: Eltern verstorben, drei Kinder, Testament zu gleichen Teilen liegt vor. jeweils 1/3. Es gibt nur Barvermögen. Wie kommt man dann an sein 1/3??

Wenn die Eltern verstorben sind und nur Barvermögen hinterlassen haben. Ein Testament vorliegt, wonach die Kinder zu gleichen Teilen Erben, hier 1/3. Wie kommt man dann an seinen Anteil. Muss für jede Überweisung aus dem Konto die Unterschrift von allen Erben vorliegen oder kann man unter Vorlage des beim Amtsgerichts hinterlegten Testaments sein 1/3 bei der Bank anfordern? Ein Bruder ist nicht erreichbar, sodass dort keine Einholung einer Unterschrift möglich ist.

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Wohnrecht rechtens bei gemeinsam verfassten Berliner Testament? Hätte Anfechtung durch einen Prozess Aussicht auf Erfolg?

Meine Eltern hinterlegten beim Amtsgericht ein gemeinsames Berliner Testament.

Als mein Vater starb, forderte Mutter eine Unterschrift beim Notar von mir, wodurch sie Alleinerbin meines Vaters wurde.Sie meinte damals, ich hätte keinerlei Nachteile dadurch, das Testament würde nicht beeinträchtigt.

Auch derNotar sagte, das gemeinsame Testament könne auch durch meine Unterschrift nie mehr geändert werden. Es sei so, daß ich nach dem Tod des Längstlebenden Alleinerbin des gesamten, noch vorhandenen Vermögens werdenw würde und darüber frei verfügen könne, so steht's im Testament, habe Abschrift bekommen.

Meine Eltern wollten immer, daß ich im Alter miet .- und sorgenfrei leben kann. Deshalb wurde sogar mein Sohn, dem beide erst 1/4 des Vermögens zukommen lassen wollten, nachträglich gestrichen, damit ich ihn nicht evtl. im Erbfall auszahlen muß.

Nun ist Mutter letzten Monat verstorben und ich musste erfahren, daß sie ihrem Lebensgefährten ein lebenslanges Wohnrecht im Grundbuch eintragen ließ!

Ich bin fassungslos und kann es mir nur erklären, daß ihre beginnende Demenz ihr den Verstand vernebelte! Der Typ arbeitete voll darauf hin, trieb alle Freunde meiner Mutter weg und verbot sogar meinem Sohn, daß er seine Oma besuchen kann.

Mutter ließ das alles zu.....aber daß ich nun ein beschwertes Erbe haben soll,ist die Krönung!! Konten, Lebensversicherung hat er sich schon einverleibt.....ich kann nicht in mein Elternhaus......wer weiß, was schon alles weggeschafft würde.

Ist es nicht so, daß sie hätte zwar alles verprassen können, aber falls ich Erbe, daß ich darüber auch, wie im gemeinsamen Testament verfasst, FREI verfügen kann.....??

Ist dieses Vermächtnis denn überhaupt rechtsgültig, stellt es doch eine erhebliche Minderung meines Erbes dar, was im Testament absolut GARNICHT gewollt ist.

Ich selbst bin 90 schwerbehindert, schwere Lungenerkrankung..... wäre schön gewesen im Alter mietfrei wohnen zu können.....so war das gemeinsame Testament auch angedacht!!!! Nun hab ich ein Haus und doch nichts, ausser Unkosten!

Der Typ lässt uns auch nicht ins Haus! Könnte ich ihm eigentlich das Inventar, Heimtextilien, Bilder, Traktor zum Rasen mähen.....ausräumen?

Darf ich den größten Teil des Grundstücks verkaufen??? Damit könnte ich Anwalt bezahlen!??

Habe auch Angst vor den Kosten eines evtl. Prozesses!

Bitte helft mir!! Ich hoffe, ihr habt Antworten für mich!

Der Notar sagte, das gemeinsame Testament könne auch durch meine Unterschrift nie mehr geändert werden. Es sei so, daß ich nach dem Tod des Längstlebenden Alleinerbin des gesamten noch vorhandenen Vermögens werde.

Meine Eltern wollten immer, daß ich im Alter miet .- und sorgenfrei leben kann. Deshalb wurde sogar mein Sohn, dem beide erst 1/4 des Vermögens zukommen lassen wollten, nachträglich gestrichen, damit ich ihn nicht evtl. im Erbfall auszahlen muß!

Und dann vermacht mir die Mutter ein Haus mit Wohnrecht !!!!

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Kann ein Erbe vom anderen Erbe Ausgleich für mietfreie Zeit im Erbobjekt verlangen?

In meiner Familie (es sind Cousins von mir) gibt es folgenden Fall. Zwei Brüder erben zu gleichen Teilen Barvermögen und ein Haus , in dem zuletzt der Vater mit einem der Söhne gewohnt hat. Dieser hat den Vater gepflegt und von ihm monatlich 1.500 Euro dafür erhalten, außerdem durfte er mietfrei wohnen. Der eine Bruder verlangt nun vom anderen Bruder einen Ausgleich für die mietfreie Zeit im Objekt, da er angibt, das Barvermögen des Erblassers wäre sonst höher. Kann so etwas geltend gemacht werden?

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